Kathrin StahlBegleitung in Umbruchphasen
Hochsensibel

Hör auf es zu versuchen: Dein Festhalten hat einen Grund.

Du versuchst vielleicht vergeblich etwas zu loslassen, weil es für einen Teil in dir eine Überlebensstrategie war. Loslassen ist keine einfache Bewegung, sondern bedarf von Zeit, Ehrlichkeit und Stille, um sicherzustellen, dass es für dich wirklich sicher ist.

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Du musst einfach loslassen. Du musst das jetzt wirklich mal loslassen. Ich lass das einfach los. loslassen. Vielleicht hast du das auch schon gehört. Es ist ja ein sehr beliebter Satz in der Persönlichkeitsentwicklungsszene und besonders in der spirituellen Szene. Und ja, damit wir neue Wege gehen können, ist es wichtig, dass wir Raum schaffen, dass wir Dinge, ich nenne das immer freigeben. Ich ähm mag das Wort loslassen nicht so wahnsinnig gerne, aber hier geht es heute nicht um das Wort als solches, sondern darum, warum das so schwer ist, etwas einfach mal eben loszulassen und warum auch bestimmte ähm magische Prozesse des Loslassens gar nicht funktionieren können. Ich möchte dich ein bisschen mitnehmen in deine Psyche und an einen Platz, für den es vielleicht gar nicht möglich ist loszulassen. Und ich möchte dir sagen, was du tun kannst, damit du etwas, was dich belastet, vielleicht doch freigeben kannst. Und ähm ja und auch ein bisschen wie die Pferde eine Klientin unterstützt haben, die bei mir war im Freigeben. Mein Name ist Katrin Stahl und ich bin Körpergestalt Coach und begleite Menschen in Umbruchphasen und Sinnkrisen. Und wie ich gerade schon sagte, damit es weitergehen kann, können wir nicht im Alten verharren und wir können nicht alles mitnehmen. Es ist also unerlässlich, dass wir etwas freigeben, etwas loslassen und es braucht deine Zeit, es braucht Ehrlichkeit und es braucht auch ein bisschen Stille. Also manche Menschen kommen zu mir und sagen, ich weiß, dass ich loslassen sollte, aber es geht nicht. Und vielleicht kennst du das auch. Dann kommt ganz schnell eine innere Stimme, die dich vielleicht dafür verurteilt, dass du es einfach nicht hinbekommst. Denn das ist auch, um ganz kurz so einen äh Sidestep zu machen, die Gefahr ähm der Weiterentwicklungsszene, dass manche Konzepte so leicht daherkommen. Und wenn dir jetzt jemand sagt, womöglich noch, du bekommst das vom Universum, was du ausstrahlst, dann wird dieses ich muss loslassen, noch verzweifelter. Und dann kommt vielleicht der Satz, ich bin nicht weit genug oder ich ähm ich ich nur ich bekomme das einfach nicht hin oder ich habe noch nicht genug gemacht oder ich funktioniere nicht richtig. Aber loslassen ist kein Knopf, den du mal eben drücken kannst, sondern es ist eine Bewegung in deinem ganzen System, die sich nur dann zeigen kann, wenn es für dich wirklich sicher ist bzw. für einen Anteil in dir. Und das hilft vielen meiner Klientinnen und Klienten, wenn ich sage, das ist nicht dein ganzes du, das da gerade diese Sache oder diesen Menschen nicht freigeben kann, sondern das ist vielleicht einer oder mehrere Teile in dir, die das gerade nicht können. Und weißt du warum? Vielleicht ist es ein alter Anteil in dir, für den Festhalten überlebensnotwendig war und das war ein Schutz, das war eine Überlebensstrategie und kein Fehler. Und ich lasse los, klingt für diesen Anteil nicht nach Erleichterung, sondern wirklich nach Bedrohung. Da möchte ich mal kurz mit dir zusammen durchatmen. Dieser Anteil, wenn der hört, ich muss das jetzt loslassen, dann springt in dem etwas ganz altes an und dann kommen Sätze und das ist so wertvoll. Wenn du dann still werden kannst und diesem Anteil lauschen kannst, was braucht er denn oder wovon ist der denn überzeugt? Vielleicht, wenn ich loslasse, passiert wieder etwas, dass ich nicht überlebe, das wahnsinnig schmerzvoll ist, dass mich in eine tiefe Krise treibt, dass mich ganz alleine sein lässt. Und wenn du merkst, dass es vielleicht in dir so einen Anteil gibt und dass dieser gerade berührt wird, dann leg ihm doch mal kurz deine Hand auf. Und ja, guck mal kurz, wo könnte der denn wohnen? Wo meldet sich vielleicht gerade etwas in deinem Körper? Wo zwickt es? Wo wird es eng? Wo ruft es? Und leg dir die Hand dorthin und sag, ich bin da. Manchmal ist es das, ich bin wirklich jetzt da. Und so manchmal braucht es auch einfach einen Raum, in dem das gehalten werden kann. und ich möchte dir so gerne diesen Raum anbieten. Ähm online oder hier in Portugal in einem Retreat mit den Pferden und mir. Ja, ich äh möchte dir eine kleine Geschichte erzählen von einer Frau, die zu mir ins Retreat kam, zu den Pferden und mir und sie hatte gerade jemanden verloren. Der Mensch war nicht gestorben, sondern der Mensch m ja hat sich aus ihrem Leben verabschiedet bzw. Ja, also er er hat sie verlassen und sie saß da bei den Pferden und mir und sagte, alle sagen mir, ich soll loslassen, aber ich kann nicht, ich will ja, aber es geht einfach nicht. Und sie hatte wirklich schon so viel probiert. Sie hatte ähm losas Rituale gemacht. Sie hat einen Zettel geschrieben und einem Fluss übergeben. Sie hat einen Zettel geschrieben und dem Feuer übergeben. Ähm sie hat Affirmationen gesprochen. Ähm und trotzdem war da etwas, das konnte einfach nicht loslassen bzw. freigeben. Und was dann passierte, war sie war wütend auf sich und unter der Wut war die große Traurigkeit und sie war so erschöpft und sie verurteilte sich dafür, dass sie es nicht hinbekommt, diesen Menschen loszulassen. Und damit sind wir am ersten Tag ein bisschen gegangen, damit das mal sein durfte, damit sie das spüren konnte. So, diese Erschöpfung, diese Wut, diese Trauer und da ist es schon ein bisschen freier geworden in ihr und ein bisschen leichter. Und am zweiten Tag saß sie einfach bei den Pferden und ich habe mit ihr eine Breathworkübung gemacht und ähm damit sich ihr Nervensystem ein bisschen regulieren kann, damit sie hu ganz hier ankommt, denn das ist nämlich auch, wenn wir so mittendrinne sind in dieser Geschichte, dann sind wir in einem disregulierten Zustand und dann haben wir auch gar nicht mehr die Möglichkeit ganz sanft in uns zu landen und zu gucken, was ist denn wirklich da? Und als sie da so saß und dann so ganz in sich hinein fallen konnte, stellte sich Anaya hinter sie und die kam ganz nah. So, sie hat ähm der meiner Klientin so ein bisschen ähm in den Nacken gepustet. Und in diesem Moment ist ja eigentlich so von außen gesehen nichts passiert und gleichzeitig war es alles für meine Patientin war das alles. Denn was sie da gespürt hatte, es war ich muss gar nichts loslassen. Ich darf einfach den Schmerz fühlen und zwar so lange wie ich das brauche. Und dann kam Freedom dazu und Freedom ist eines meiner anderen Pferde. Und für sie war ganz klar, weil wir am Tag zuvor mit den Anteilen gearbeitet haben, dass da zeigt sich jetzt noch mal im Außen der Anteil, der nicht loslassen kann, der nicht freigeben kann, weil er Angst davor hat. Und dann konnte sie diesen Anteil ansehen und sich mit dem Anteil verbinden und sagen, ich sehe dich. Ja, und ich spüre auch die Angst, die du hast. Und irgendwann konnte sie ihm auch sagen, weißt du was? Ich bin jetzt erwachsen und ich passe auf dich auf. Und dann haben wir wieder, also wieder mit Nervensystem gearbeitet und dann war sie ganz hier und der Anteil konnte ihr vertrauen. Und das ist dann der Anfang vom Loslassen oder vom Freigeben, wenn wir alles, was nicht freigeben kann, sehen, wenn es da sein darf, wenn wir aufhören zu kämpfen und freigeben oder loslassen ist keine Leistung, sondern ein ganz langsames, ich sage immer so wie so ein zartes Öffnen der Hand ohne Druck und ohne Plan und ohne Konzepte, sondern wie so Ja, ein Finger kann sich öffnen und noch einer und irgendwann öffnet sich die ganze Hand. Und weißt du, das ist es so oft, was ich in meiner Arbeit sehe. Loslassen braucht keine Ratgeber. Du kannst die Ratgeber über loslassen, die du vielleicht im Regal stehen hast, kannst du mal stehen lassen. Und wenn wir zu Ratgebern greifen, sind wir sofort wieder im Kopf. Aber loslassen ist keine Kopfsache. Und was Loslassen braucht, ist Beziehung. Und zwar Beziehung im Außen, wo du dich sicher fühlst und auch Beziehung zu dir selbst. Und du brauchst ein Gegenüber, das ganz da sein kann und das dich wirklich begleiten kann, ohne dir irgendwelche Konzepte überzustöpen. Und ähm du brauchst ein Gegenüber, das aushalten kann, dass in dir Schmerz aufsteigt. Ja, der Körper, der lässt erst dann los, wenn er sich sicher fühlt. Und dieser Anteil, für den das vielleicht mal bedrohlich war, der ist in deinem Körper, der wohnt in deinem Körper und der will nicht belehrt werden, der will nicht gedrängt werden, sondern der will gesehen und gehalten werden. Und genau das tun wir hier mit der Herde und mit dem Atem und hier in der stillen Weite des Alenju sowieso mit Aufstellungen und immer immer immer in deinem Tempo. Und genauso arbeite ich auch online. So. Und wenn jetzt in dir irgendetwas sich geregt hat, wenn es irgendetwas gibt, was du festhältst und wo du merkst, das behindert dich weiterzugehen, dann möchte ich dich so gerne einladen, mal zu schauen, so welchen Anteil in mir könnte es denn geben, für den das viel zu gefährlich wäre, jetzt schon zu sagen, ich gebe dich frei. Und dann möchte ich dich von Herzen einladen, ja, in eine achtsame Begleitung, die ich dir so gerne geben möchte. Und vielleicht ist ja jetzt der Moment, in dem der Kampf einfach mal aufhören darf und indem du dich dir ganz zuwenden kannst. Das wünsche ich dir. Wenn dir diese Folge etwas gegeben hat und wenn du einen Menschen kennst, für den sie vielleicht auch wertvoll sein könnte, dann freue ich mich sehr, wenn du sie weiterleitest und natürlich, wenn du meinen Kanal abonnierst und ein Like hinterlässt. Danke für dich. Alles Liebe, deine Katharine.

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