„Wir passen nicht mehr zusammen“ – Das große Missverständnis
"Du empfindest, dass der Außensturm auf eure Beziehung drückt? Ihr verletzt den Menschen, der euch am nächsten ist, weil ihr euch selbst unter Druck setzt.
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Bei uns auf dem Grundstück hat der Sturm einen alten Baum entwurzelt und ich musste sofort an die ganzen Paare denken, die ich gerade begleite. Der Baum hat im Fallen den Zaun mit sich gerissen und natürlich hat er das nicht aus Bosheit getan, sondern er ist unter einer Last zusammengetrag gebrochen und er hatte keine Wurzeln mehr. Er war entwurzelt und in unseren Beziehungen fühlte es sich gerade genauso an. Manchmal der Druck von außen, diese enorme Zeit der massiven Expansion 2026 führt dazu, dass wir uns gegenseitig wegreißen. Wir verletzen den Menschen, der uns eigentlich am nächsten ist, weil unser eigenes System unter der Last zurückbleibt und bebt. Wenn du dich gerade fragst, wo eure Leichtigkeit geblieben ist und warum ihr euch gegenseitig entwurzelt, obwohl ihr euch doch so sehr liebt, es liegt nicht an euch, das möchte ich euch sagen. Es ist eine Antwort eurer Biologie auf den Sturm im Außen. Und lasst uns gemeinsam sehen, wie wir diesen Teufelskreis, wie ihr den Teufelskreis durchbrechen könnt und wieder zum sicheren Hafen füreinander werdet. Ich nehme dich jetzt mal mit zu meinen Pferden. Gestern hat der Sturm hier noch alles durcheinander gewirbelt und jetzt guck mal, es ist so so still und das, obwohl hier so viel los war, wir können das auch. Die Pferde hier, die strahlen genau die Ruhe aus, die wir als Paar jetzt so dringend brauchen. Und ich möchte mit dir heute, wenn du Lust hast, eine gemeinsame Reise über vier Wochen starten. Eine Reise zu der Frage, wie wir in dieser Zeit des Feuerpferdes wieder tief leben und lieben können, so dass unsere Partnerschaft eben nicht zum Trümmerfeld wird. Frage: Geht es dir gerade auch so? Spürst du, dass der Druck von außen, diese allgemeine Unruhe, diese Expansion in der Welt eure Gespräche am Küchentisch beeinflusst? dass ihr euch öfter streitet als sonst, obwohl ihr eigentlich euch nach Nähe seht, dann schreibt mir das bitte jetzt in die Kommentare, weil es so wichtig ist, dass wir sehen, wir sind nicht allein. Wenn wir verstehen wollen, warum wir uns im Sturm gegenseitig umreißen und nicht mehr in der Lage sind, ein sicherer Hafen zu sein, müssen wir zur Biologie. Wir alle, Mensch wie Tier, besitzen ein Nervensystem und das hat ein primäres Ziel, nämlich Überleben. Und wenn der Druck zu groß wird, so wie es gerade im Außen ist, schaltet unser System in den Überlebensmodus. Es gibt dann nur noch drei Zustände und keiner von denen ist romantisch und jeder davon ist zutiefst menschlich. Das möchte ich euch so gerne sagen. Also, erstens, der Kampf. Dein System fährt hoch. Du merkst vielleicht, wie Hitze in dir aufsteigt oder dein Herz rast und plötzlich hast du dieses Verlangen, recht zu haben. Du wirst vielleicht sarkastisch oder kritisch. Du suchst instinktiv einen Schuldigen für deinen inneren Stress und meistens ist das der Mensch, der dir am nächsten steht, denn der ist da. Oder zweitens die Flucht. Das ist der Moment, in dem der Druck einfach zu groß wird. Du ziehst dich innerlich oder auch physisch zurück. Vielleicht flüchtest du in die Arbeit oder ins endlose Scrollen auf dem Handy und dann bist du zwar physisch noch anwesend, aber emotional bist du für deinen Partner, deine Partnerin nicht mehr da. Du bist unerreichbar geworden oder du verlässt das Zimmer tatsächlich und bist damit dann auch physisch nicht mehr da. Eine Anmerkung am Rande. Ein Timeout kann sinnvoll sein in bestimmten Situationen. Die Frage ist dann, ist es eine bewusste Entscheidung? Und das kann sich dann so anfühlen, als wenn du innerlich taub bist und du hast gar keinen Zugriff mehr auf deine Gefühle. Du weißt tatsächlich nicht mehr, was du überhaupt fühlst. Und natürlich ist aus auch das ein Schutzmechanismus. Wenn deine Partnerin dein Partner dann irgendetwas sagt, dann kommt vielleicht in dir ein Gefühl auf, ist mir egal, ist doch sowieso alles egal und ändert ja sowieso überhaupt gar nichts, nützt ja nichts. Kennst du das? Und jetzt in all diesen drei Situationen entsteht der allergrößte Schmerz. Wenn wir in diesen Zuständen sind, ist unser aller allertiefstes Bedürfnis eigentlich Sicherheit und Schutz. Und eigentlich schreit es in uns, ich habe Angst oder bitte halte mich. Aber das könnte sich, wenn du das sagen würdest, für ein Nervensystem, das im Kampf oder auf der Flucht ist, wie ein Ausliefern anfühlen. Stattdessen also vertreiben wir die Nähe. und vertreiben damit das, was wir am dringendsten brauchen. Wir werden beide zum fallenden Baum, der den Zaun zertrümmert. Lass uns mal schauen, was jetzt helfen kann. Die Lösung beginnt damit, dass du lernst, das Fauchen deines Partners, deiner Partnerin zu übersetzen und dein eigenes auch, dass wir unser Nervensystem kennenlernen. Wenn du das nächste Mal dich angegriffen fühlst, dann versuche nicht den Inhalt der Worte zu analysieren, denn auf der Ebene sind wir in diesem Zustand schon lange nicht mehr. Wir haben die rationale Ebene verlassen. Was du dich aber fragen kannst stattdessen ist, welcher Teil meiner Partnerin meines Partners fühlt sich gerade nicht sicher? Und dann kannst du einen Schritt zurückgehen und du kannst wieder bei dir ankommen, wenn du merkst, wenn du erkennst, dass der Ärger deines Gegenübers nichts mit dir zu tun hat, sondern dass das ein System ist, das unter Druck steht. Und das gleiche gilt für dich auch, wenn du merkst, dass du unter Druck stehst, dass du dich nicht dafür verurteilst für die Reaktionen, die dein Nervensystem dann für dich bereithält. Und ich sag das immer wieder, ich es geht mir nicht darum, dass wir alles nach außen tragen, was gerade raus will auch uns äh aus uns, sondern dass wir wirklich wirklich durchatmen. Aber manchmal können wir das nicht. Und dann, wenn wir dagegen ankämpfen, dann wirklich nichts ändern. Es geht darum immer immer wieder, dass wir uns besser kennenlernen, dass wir wirklich wissen, ne? mal das Mikro ein bisschen näher, weil jetzt windet's hier, dass wir uns immer besser beobachten und gucken, wie reagiere ich wann und was könnte mir jetzt helfen, damit ich wieder reguliert und ich habe natürlich auch noch was, was ihr gemeinsam ausprobieren könnt. Also, wenn ihr beide wieder präsent seid und Lust habt auf ein Experiment, dann möchte ich euch gerne etwas schenken als Idee, was ich den Herdenmoment nenne. Schau dir einfach mal die Pferde an. suchen die Nähe der Gruppe, sie futtern, sie dösen manchmal Seite an Seite und das ist das, was wir auch brauchen und bewusst häufig sitzen Paare auf dem Sofa und jeder macht was anderes und das ist ja auch schön. Wir können nicht die ganze Zeit oder müssen nicht die ganze Zeit miteinander ähm intensiv verbunden sein, aber das wieder zu tun. Und viele Paare, die zu mir kommen, haben das verlernt. Die irgendwann ist der Punkt eingetreten, wo wir das nicht mehr tun und dann wird es immer schwerer, je weniger wir es in unserer Beziehung tragen. Deswegen ist meine mein Herdenmoment für euch, dass ihr auf dem Sofa sitzt oder auch auf dem Bett, wie es für euch schöner ist, entspannter ist und ihr könnt Seite an Seite sitzen, so dass euch dass sich eure Schultern oder eure Oberschenkel berühren oder ihr sitzt Rücken an Rücken. Wirklich so spürt mal beide für euch, jeder für sich erstmal, was fühlt sich für mich angenehmer an? Wie fühle ich mich sicherer? Wie kann ich besser bei dir beim anderen sein? Wie kann ich besser bei mir sein? Dann sitzt ihr da und ihr habt euch vorher versprochen, das hier sind jetzt 5 Minuten problemfreie Zone und dann nichts mehr, dann einfach gar nichts, einfach da sein, spüren ohne Wertung, ohne Erwartung und das kann ein riesen Gamechanger sein. wertungsfrei, erwartungsfrei, so wie die Pferde. Ich sag das immer wieder, diese die Begleitung mit den Pferden, die ich ja Pferde geschützt nenne, weil wir hier diesen Schutzraum haben, die ist wertungsfrei und erwartungsfrei und allein das ist schon ein Riesengeschenk und das könnt ihr euch in diesem Herdenmoment machen und das wünsche ich euch. Das war jetzt Teil 1er vierwöchigen Reise zum Tiefen Leben und Lieben in wilden Zeiten. Und wenn du Lust hast und weiter dabei sein möchtest, dann äh klick mal auf den Abonnieren Button. Das wäre ganz toll, damit du keine Folge verpasst. Und nächstes Mal geht es nämlich darum, wie wir diese Energie im Jahr des Feuerpferdes, denn da befinden wir uns ab 17. zweiten und die Energie ist jetzt schon spürbar, wie ihr die als Paar nutzen könnt, wie ihr es schafft, dass ihr euch nicht als Bedrohung seht mit all euren großen Wünschen und Träumen, sondern dass ihr die gemeinsam gehen könnt, leben könnt. Ja, alles Liebe, deine Katrin und die Zauberpferdewande. bisschen Zeit füreinander und setzt euch einfach Oh!
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