"Was brauche ich gerade? Ich weiß es nicht mehr." Über Selbstfürsorge in Extremsituationen.
Liebe Leona, in unserem Gespräch erfahren wir, dass selbst in Extremsituationen Selbstfürsorge essentiell ist. Dein Körper und deine Gesundheit sind unsere wichtigsten Begleiter auf unserer Heldinnen-Reise durch das Leben.
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liebe Menschen am Lagerfeuer herzlich willkommen bei Glück über Zweifel das ist das Lagerfeuer der Heldinnen und Helden und mein Name ist Katrin Stahl ich bin körpergestaltcoach und hier an diesem Podcast geht es um ja die Heldinnen und heldenreisen die wir im Leben erleben und manchmal tun wir das bewusst und manchmal schlittern wir in welche hinein und überhaupt ist ja das ganze Leben eine Heldin Reise es geht hier häufig auch ums auswandern es geht um Abenteuer die wir erleben es geht auch um unseren Körper und um ganzheitliche Gesundheit denn wir brauchen ja unseren Körper damit er uns durchs Leben begleitet und in erster Linie brauchen wir eine gesunde Einstellung zu unserem Körper und damit bin ich schon bei unserer heutigen Frau am Lagerfeuer es ist nämlich Leona Kringe ist ähm heimatnomaden so nennt sie sich auf Instagram und wir haben uns gefunden weiß ich eigentlich nicht mehr Leona ich habe gerade geagt über genau über Instagram ich weiß aber nicht mehr wer wen und warum eigentlich aber auf jeden Fall verbindet uns ganz viel mm und da habe ich gedacht ich frage dich einfach mal ob du Lust hast Dich ans Lagerfeuer zu setzen und ich habe dich eben auch gefragt wie soll ich dich denn eigentlich vorstellen und du meintest ja gute Frage wer bin ich denn eigentlich und ich fand das so schön weil ich das in deinen Texten lese so dieses ähm vielseitige von dem du gerade sprachst und so einfühlsam und eben auch viel unterwegs viel im Abenteuer und es wird jetzt hier in unserem Gespräch und ich bin so froh dass du da bist darum gehen ähm ja was ich gerade sagte auch eben so wie können wir gut mit unserem Körper umgehen denn du hast Wahnsinns Dinge vollbracht ich bin total beeindruckt und darüber werden wir sprechen wie kann man dran bleiben wenn man einen Traum hat was braucht es überhaupt dafür um dann loszugehen ja und ich würde sagen wir starten wir steigen ein herzlich willkommen Leona ja danke schön danke dass ich hier sein darf ich freue mich riesig ja auch darüber dass wir uns gefunden haben aber ja ja ja Leon du bist ja jetzt gerade auf Mallorca mhm mm ja genau einer meiner Kraftorte dabei hätte ich nie gedacht dass ich mal auf der Insel länger Lande aber irgendwie bin ich dann durch Zufall schon letztes Jahr länger hier gewesen auch länger als ich dachte anstatt zwei Monate irgendwie drei oder fast vier und ja bin auch in diesem Jahr wieder für eine ganze Weile hier tatsächlich ja schön und dein Fahrrad ist dabei der ist dabei ja wie immer ja re geht's gar nicht ja ich habe ja gerade gesagt du hast Wahnsinns Dinge vollbracht und auch da war dein Fahrrad immer dabei erzähl mal ja sehr wahrscheinlich meinst du einmal diese Tour durch Europa die ich mit dem Fahrrad gemacht habe genau aber das Fahrrad ist eigentlich so mein mein mein lebe und Reisebegleiter so würde ich irgendwie nennen also alles was ich mache ist am liebsten halt mit dem Fahrrad und wenn ich frei habe dann findet man mich auch meist am Rad entweder wirklich nur für eine lange Tour am Tag oder auch wirklich ja am Wochenende draußen schlafen einfach so ein bisschen das minimalgepäck zusammenkamen und ja einfach unterwegs und draußen sein das ist für mich das Fahrrad ja stellt sich meistens gar nicht die Frage und ja genau und du bist ja ganze Trails gefahren und hast jetzt gerade so den den letzten Instagram Post hast du Fotos gezeigt wie du an der norwegischrussischen Grenze angekommen bist und ja und hattest dazu auch und das finde ich eben auch du schreibst so wunderschöne Texte dort und nimmst uns damit auf die Reise und ich finde es immer sehr sehr schön wie Du eben nicht so tust als wenn das alles so einfach wäre sondern es ist ja echt ein R und du erzählst auch immer wie ging es denn eigentlich meinem Körper dabei und ich finde das ist so eine ganz schöne achtsame Weise wie du mit deinem Körper umgehst jetzt es war ja offensichtlich nicht immer so ja jetzt ja das ist das wichtige Wort dabei ja erstmal danke dir und ja das Bild ist ähm am Ende von der von eigentlich meiner längsten Tour entstanden die ich je gemacht habe da bin ich in zwei Monaten 7600 km einmal durch Europa ger du hast schon gesagt auf Trails also es war wirklich fast ja 70% ist es Offroad gewesen also teilweise auch sehr technisch viel in der Einsamkeit viel in den Bergen aber auch das was ich immer Suche und brauche und ja das war tatsächlich ein richtiger Ritt aber natürlich auch ein mentaler und ich glaube da habe ich auch noch mal entscheidend lernen dürfen hey so eine Leistung kann ich auch nur bringen wenn ich mit meinem Körper gehe und nicht gegen ihn weil das habe ich leider über viele Jahre gemacht m bin schon ganz früh in der Jugend an der Essstörung an der Anorexie erkrankt und ja dann ist es gar nicht so einfach auch gerade wenn man so die eine Liebe zum Sport hat oder eine Liebe zum Extrem zu so einer Langdistanz äh da auch gesund mit sich zu sein also das gesunde auch im Extrem zu finden und sich loszulösen von vielen alten Mustern Denkstrukturen etc und das Radfahren ist aber tatsächlich was wo ich diese Freiheit immer wieder finde aber zeitgleich was so eine ganz dünne Gradwanderung auch ist ne zwischen dem okay kann jetzt auch wieder auf die andere Seite kippen ja oder es kann auch gut werden ähm ja aber das was mir letzten am Ende des Tages immer eine große Freiheit gebracht hat in den letzten Jahren ja ja genau mm kannst Du beschreiben was so diese Gradwanderung ist in in welchem Moment merkst du oder was ist anders wenn du mit deinem Körper verbunden bist und wenn du nicht mit ihm verbunden bist so dieser dieser Moment wo du merkst boah jetzt ist es doch gekippt mhm eine super spannende Frage ähm ich glaube wenn ich mir so die Entwicklung anschaue die ich in den letzten Jahren gemacht habe dann ist es wenn ich wenn ich gekippt bin dann bin ich ganz krass rastlos also dann habe ich wirklich kein dann habe ich so den Boden unter mir nicht mehr ich bin nicht mehr so geerdet nicht mehr so verwurzelt ich finde dann auch wirklich sage ich mal wenn ich am Fahrrad unterwegs bin einfach kein Ende mehr weil der Körper wirklich in diesem wie so ein fluchtmodus einfach ist ja und immer weiter und ich kann nicht mehr anhalten ich kann mir selber nicht mehr Vertrauen ich zweifle auch mehr und das ist nicht wenn ich bei mir geblieben bin wenn ich mich auch gut verpflegt habe gut für mich gesorgt habe dann dann finde ich auch ein Ende und dann ist auch gut mhm ähm und natürlich ist da auch wieder ganz schwierig zu wissen okay fahre ich jetzt super lang weil ich jetzt gerade rastlos bin oder bin ich trotzdem noch geerdet also das ist wirklich ein Gefühl was man dann inne hat was was man irgendwann einfach spüren muss für sich m und wenn man dann auch spürt wie bei mir jetzt boah jetzt bin ich echt wieder rastlos und nee das ist nicht gut sich da noch einzugestehen jetzt rennst du gerade wieder in die falsche Richtung das ist gar nicht mal so leicht aber es wird leichter je öfter man es macht ja ja und Wahnsinn dass du überhaupt an diesen Punkt gekommen bist das so zu erkennen und auch wie du das in Worte fassen kannst so hier bin ich geerdet hier bin ich im fluchtmodus das ist ja genau das was du beschreibst ist ja der Zustand des Nervensystems ne und das machen wir uns so selten klar oder vielen Menschen fehlt das Wissen einfach dazu dass dass unser Nervensystem alle ist also wir der Zustand unseres Nervensystems bestimmt wie wir die Welt wahrnehmen und wie wir uns verbinden können und auch wie wir uns eben mit uns selbst verbinden können und in unserem Körper sein können ja danke dafür ja gerne wenn du sagst du kümmerst dich gut um dich was bedeutet das für dich die Selbstfürsorge was ist das das ist ganz viel also zum erst mal glaube ich auch das Bewusstsein für mich haben so was brauche ich gerade was tut mir gerade gut und auch wegzukommen von okay der Kopf will jetzt z.B XY also ein Training was auch immer und der Körper sagt aber nee du also heute eigentlich nicht und dann noch auf den Körper zu hören mm und zeitgleich helfen mir halt im Alltag einfach so gesunde Routinen also dass mein Tag morgens mit einer gewissen Routine anfängt dass ich auf die Yogamatte dass ich ein nährendes Frühstück habe dass ich mir erstmal auch Zeit für mich nehme und sowas aber auch im ganzen Alltag dann auch immer wieder hab so Pausen für mich und das auch wirklich an an an die erste Stelle versuche zu setzen ne also wirklich die Prio hochzuhalten nicht zu sagen ja komm egal jetzt ich drück mich da jetzt durch ich komme halt dann irgendwann dran so funktioniert's dann leider nicht so ja genau das sind so die die die Punkte ähm ja ja ja ich möchte das gerne einmal was du gerade gesagt hast so ans Lagerfeuer geben ähm diese Selbstfürsorge und alle Menschen die uns gerade zuhören oder Zhen einladen einmal kurz in sich zu gehen so was bedeutet denn selbst Fürsorge eigentlich für mich und es mag wohl sein dass manche dann an den Punkt kommen zu sagen selbstvsorge ähm was soll das denn sein und ich spreche da echt aus Erfahrung ich hatte das lange überhaupt nicht also selbst Fürsorge ich kannte dieses Wort überhaupt nicht und ähm und ich war so wie du sagst überhaupt nicht verbunden mit mir mhm und das war lange bevor ich mich auf meinen Weg gemacht habe und damals hatte ich kleine Kinder und ich weiß auch viele Menschen die jetzt hier zuhören die haben auch kleine Kinder und da ist es auch sehr schwierig so selbst für Sorge Zeiten sich wirklich einzuräumen denken wir dass es schwierig sei und auch das dürfen wir ja immer wieder in Frage stellen ne so habe ich tatsächlich gerade keine Zeit und was ist denn die Konsequenz daraus wenn ich mir die Zeit nicht nehme mm ja und der erste Schritt ist ja das was du gerade sagtest so ich muss erstmal wissen was mir denn eigentlich gut tut da da darf ich erstmal hinkommen und das ist auch ein Weg ja genau ja so die Frage was brauche ich gerade und bei vielen ist da echt erstm so ich weiß es nicht mehr ja schön dass du sagst ich weiß es nicht mehr mm wir wissen das irgendwo ist es ja genau ja m ja und du du schreibst ja in deinen Post sagte ich ja schon auch eben viel darüber wie dein Körper sich meldet über m und bei dir scheint es sehr häufig auch die Haut zu sein ne die Haut ja meintest du nichtodermitis oder was war das nee gar nicht also mit der Haut nicht tatsächlich ist es eher ähm im Moment äh mit Gewichtszunahmen Wassereinlagerung etc also wirklich dann wenn der Körper in Mangel kommen dann sagt er so nee nee du ich Schütz mich jetzt ähm ja genau das ist so das das Hauptproblem ja ja ja ja und auch genau auch das ne sozusagen der Körper sagt ich schütze mich jetzt das ist so schöner Satz und ja und eben ich ich mag ja auch den Satz ich benutze den häufig mein Körper ist immer für mich und wenn wir in in so Situationen sind in denen unser Körper sehr heftig mit uns spricht und wir wirklich krank sind ist es echt schwer dar dran zu so mein Körper ist gerade für mich aber das scheint ja die Erfahrung zu sein die du auch gemacht hast ne ja ja absolut m ich glaube das habe ich vor allem auch auf der Tour gemerkt eben diese Europatour ich habe da innerhalb von diesen zwei Monaten jetzt würde man ja denken jetzt sitzt man jeden Tag am Rad man fährt 100 bis 200 km am Tag da denkt vielleicht auch so dieses alte gestörte ich noch ah ja ich verliere dann wieder Gewicht und so weiter ne dann kommst du am Ende an dann siehst Du vielleicht noch idealer aus wie jetzt so perfekte Sportlerin und so weiter das war bei mir 0,0 der Fall es ging in die andere Richtung ich bin zurückgekommen und ich habe einfach nicht mehr in meine Hosen gepasst die zwei Monate vorher noch super saßen also habe wirklich viel zugenommen auch viel Wasser eben durch die Überlastung noch mal und ähm da zurückzukommen dann auch dem Körper dankbar zu sein zu sagen boah krass du hast jetzt sowas heftiges geleistet und ja jetzt siehst du gerade nicht perfekt aus oder so wie ich es erwartet habe aber du wirst schon wissen warum du das gemacht hast weil vielleicht wenn er nicht das alles eingelagert hätte und so gehandelt hätte hätte ich vielleicht die Tour auch so nicht machen können also und da wirklich in dieses Vertrauen zu gehen dann auch zu sagen okay lieber Körper ich gebe dir jetzt auch danach alles was du brauchst damit du heilen kannstm wecheinbar habe ich es an paar Punkten no einfach übertrieben was klar ist auf so einer langen Tour das gehört dazu aber ja da wirklich in dieses Vertrauen zu gehen das ist hart in dem Moment wenn man es dann muss da ist auch glaub ich eine ganz große selbstversorge auch in den Momenten wo es schlimm ist für sich selber da zu sein ne es es fällt ja leicht wenn alles gut ist wenn alles perfekt ist aber wenn es einem wirklich schlecht geht dann auch noch gut zu sich zu sein das ist halt halt das ist dann echt eine Bewährungsprobe irgendwie das aber dann zu machen ist ja stärkt ein ja auch nur noch mal so und ja daraus habe ich am Ende des Tages auch noch mal super viel Vertrauen in mich selber mitgenommen mm m ja auch wenn natürlich die Momente an sich super hart waren einfach ja aber auch da wieder hey der Körper wird schon wissen was er tut er weiß es immer da kann der Kopf noch so viel wollen ja ja genau genau und es ist so spannend ne dass wir in unserer Gesellschaft äh gelernt haben dem Kopf viel mehr zu vertrauen als unserem Körper das ist das ist keine gesunde Herangehensweise weil unserem Kopf ja die ganzen ähm Dämonen wohnen und diese die uns Dinge einflüstern die uns eben nicht gut tun und die in unserer Kindheit entstanden sind wo wir ja eben bestimmte Dinge gelernt haben die aber gar nicht zu uns gehören und mhm ja und da immer wieder hinzuschauen und das ist so ein weg und ich habe ich habe gerade als Du das beschrieben hast und deinen Körper so liebevoll beschrieben hast habe ich so richtig ha so so durchgeatmet weil das so ja das war ganz schön und ja das ist mir in in meiner Arbeit so ein Anliegen Menschen darin zu begleiten dieses diese Verbindung wieder zu bekommen und deswegen war das so für mich oh ganz schön dir da zuzuhören sehr schön ja ja ja ja und mein zweites Anliegen ist ja dass wir losgehen für das was uns in der Seele berührt und was unser Herz tanzen lässt und das hast du ja das machst du ja mit deinem Fahrrad und offensichtlich eben auch mit den Trails lass uns mal in diese Richtung noch schauen so du hast ja auch geschrieben du hattest eine Vision und du hast ihr vertraut und du bist losgegangen ja wie wie kam diese Vision zu dir wie kam die zu mir ähm ich glaube als ich mich getraut habe mal in die Stille zu gehen da erst wusste ich ah okay das ist eine Vision von mir das ist wie so eine Lebensaufgabe das sind Sachen die du erreichen möchtest ähm ja die kam in der Stille zu mir da wo es mal ruhig wurde um mich rum und ich das zulassen konnte so vorher kam da nichts also warum wie auch ja ja aber es hat die Stille gebracht und mal so dieses Erden ähm und das passt auch jetzt ganz gut weil gestern hat mir Google Fotos zeigt er mir manchmal Erinnerungen an heute vor 7 Jahren oder so dann kam Foto heute vor 8 Jahren war es dann gestern das war ein Bild von mir auf Gomera auf meinem allerersten Yoga Retreat was ich je als Teilnehmerin gemacht habe da habe ich gerade erst den Kontakt zum Yoga gefunden und das war in der ganz schweren Zeit für mich wo ich noch als tierz in der Praxis gearbeitet habe total überlastet war von der Arbeit wieder mittendrin no so in der Anorexie also in der Mangelernährung also ich sah aus wie so ein Schatten meiner selbst und hatte dann auch vorher noch goab Syndrom gehabt das ist eine Autoimmunerkrankung der Nerven Enden also mir ging es echt nicht gut und dieses Retreat war aber der Punkt wo für mich so ein so eine Wende einfach kam weil ich da zum ersten mal richtig abschalten konnte und zu mir gekommen bin und ich dann auch realisiert habe okay auf dem Weg wo ich gerade bin kann ich kann ich nicht weitergehen ich muss was ändern und ich da erst losgegangen bin das ist so für mich dieses Sinnbild von boah jetzt echt mal zu Ruhe kommen und so meine ich bin wie so in so 1000 puzzlteile zerfallen und ich Flück mich jetzt mal nach und nach wieder zusammen so m ja genau und dann ist die Vision noch mehr wie so ein Gefühl so ein inneres Bild ja was ein dann irgendwie immer leitet mhm ja mm das ist schön ja ja und auch danke dafür mit diesem Raum der Stille und und wir wir versuchen ja so häufig irgendwie unseren Lebensweg zu finden und wieder da versuchen wir das über den Kopf aber da ist nicht Antwort ja und ja genau und und auch ganz wichtig was du sagtest so dieses in puzzlteile zerfallen das braucht es eben manchmal auch fühlt sich vielleicht gar nicht so gut an aber Streiche vielleicht fühlt sich nicht gut an ja und und dann dürfen wir gucken so welches puzzlteil möchte denn überhaupt wieder zu mir was gehört denn zu mir und was lasse ich liegen und womit gehe ich dann wirklich weiter ja hast du super schön beschrieben ja ja ja aber auch gerade das was du sagst dieses okay es darf halt auch was liegen bleiben also ich darf alte Teile von mir auch einfach so abstreifen oder liegen lassen ich muss es nicht weiter mit mir rumtragen weil manchmal denkt man das ja oft man hält sich ja so oft an Sachen fest aus der Vergangenheit sage ich mal bei der Anorexie gesprochen an diesem idealkörper den man mal hatte oder an dem dünnen oder was auch immer man will es nicht verlieren und man vergisst aber ja aber das ist doch gar nicht das was mich glücklich macht so also das hat mir doch gar nicht gut getan ähm dann manipuliert man sich so schnell selber und ähm ja oftmals geht's aber nur weiter wenn man halt Sachen einfach liegen lässt Punt das ist einfach so ja ja und dann wie ging es denn weiter dann bist du aufs Rad gestiegen und losgefahren das wä schön [Gelächter] gewesen nee ich bin dann erstmal wirklich auch ja klar in die Praxis zurück ich meine wenn man im Hamsterrad ist ist man erstmal im Hamsterrad aber ich habe mir halt nach und nach dann erstmal die Weiterbildung gemacht zum Business Coach danach noch meine YOG leehrer Ausbildung gemacht also habe mir halt immer so am Wegesrand schon auch gesucht dass ich gesagt habe okay irgendwie ich muss mich Hal jetzt auf dem Weg machen habe auch den Blog hab dann viel geschrieben und hat aber auch immer wieder mindestens einmal im Jahr von Universum so dieses okay du bist wieder am falschen Weg also sei eine Fraktur eine weitere Verletzung irgendwas was mich immer wieder von 200% auf Null geholt hat und mir auch immer wieder die Stille dann geschenkt habe weil wenn man auf Krücken oder so läuft oder sich nicht bewegen kann dann hat man halt viel Stille um sich rum und noch ein paar weitere Schicksalsschläge die mich immer wieder dran erinnert haben nee da ist noch was tieferes wirst jetzt nicht wieder in dein Hamsterrad gehen und ja so ging es eigentlich weiter bis zu dem Punkt wo ich dann ja so ein paar Häkchen abgehakt hatte wie jetzt z.B Doktorarbeit musste ich noch fertig machen die hatte ich mir noch an die Beine gebunden dass ich die Möglichkeit hatte vom Job wirklich meine Auszeit zu nehmen auch wirklich für mich einzustehen und zu sagen ich braucht das jetzt schieb das nicht noch mal 10 Jahre vor mir her jetzt ist mal nötig und dann saß ich am Rad und war die zwei Monate unterwegs ähm und habe aber vorher wirklich das auch viel an Wochenenden und so gemacht also ich habe mir nach und nach diese richtigen puzzlteile geholt immer ein Stück mehr Freiheit immer ein bisschen mehr also so aber die dies von heute auf morgen jetzt so quasi oh die Erleuchtung ist da alles gut ist natürlich nicht aber jeden Tag hatt etwas dafür gemacht ja ja ja mm das ist wirklich so wenn ich dir zuhöre du beschreibst wirklich die Etappen einer Heldenreise so wir sie durchlaufen damit es auch wirklich zu uns gehört und dass wir eben diese Etappenziele auch brauchen und und das große Ganze wird sich im im Laufe der Zeit dann auch immer so ein bisschen verändern und irgendwann geht es wirklich um den Weg auch so dass wir dann wenn wir dann dort angekommen sind wo wir hin wollten oder auch nicht dass wir uns Zeit nehmen zurückzugucken und zu sagen so wie du gerade beschrieben hast ne ich ich habe immer wieder Zeichen bekommen das ist es noch nicht ja und geh noch mal zurück und so ist das jetzt ein Scheitern oder ist es das nicht so auch welche welchen Rahmen geben wir dem was wir erleben und ja super spannend ja toll ja finde es ganz schön ich bin mir sicher dass viele Menschen die uns gerade zuhören da viel mitnehmen können auch jetzt noch mal die Einladungen unsere Zuhörer und ZuhörerInnen zu schauen so wo stehe ich denn eigentlich gerade bin ich auf dem Weg oder bin ich bin ich zurückgegangen in mein Hamsterrad oder habe ich gar nicht bin ich noch gar nicht raus will ich da drinne bleiben auch das ist ja okay ne wenn es eine bewusste Entscheidung istm ja ja genau das ist ja so das es darf ja erstmal alles sein so und ja so ein richtig richtig oder falsch also schwarz-weiß ist halt nicht darf ja auch was dazwischen geben das dürfte ich auch immer lernen und ich habe so oft zwischendurch gedacht so oh Gott ich muss doch jetzt schon alles so zusammen haben dann immer so vergessen wie viel eigentlich schon passiert ist oder wie weit ich schon gekommen bin ja und ähm ja da wirklich immer wieder inne zu halten m und zu schauen oh wow ich bin ja schon hier das ist so viel wert und vergissst so schnell ja ja ja schön dass du das auch noch mal sagst ja ja ja und irgendwann äh bist du dann losgefahren D hast du dich auf den Trail begeben nim ein bisschen damit rein so wie war das der Start und äh so die ersten Tage kannst du das Beschreiben ja das war irgendwie so richtig surreal ich war erstmal richtig froh erleichtert dass es wirklich auch losgehen konnte ich hatte mir ein paar Wochen vorher wieder was gebrochen mein Schlüsselbein beinem Sturz woll Universum fragen willst du es wirklich so nach dem Motto und deswegen waren die ersten Tage dann auch so ein Loslassen von dem Stress so wow es ist gut verheilt ich bin unterwegs ich habe keine Schmerzen und ja nach und nach auch einfach in diesen Modus reinkommen ey ich habe jetzt wirklich ich darf jetzt einfach nur Radfahren Essen und Schlafen das ist alles was die nächsten zwei D Monate auf mich wartet und das war dann auch sehr befreiend und seid gleich natürlich aber auch so in dieses Vertrauen reinfinden hey das wird jetzt schon gut werden mhm und auch ich meine man fährt los und ich weiß es warten halt 7600 km auf mich das heißt auch hier zur heldinreise ich muss es in Etappen runterbrechen ich kann mir nicht jeden Tag vorstellen oh Gott jetzt noch 7600 km also sag ja allein mental so s sich das wirklich runterzubrechen noch nicht die ganze Zeit dran zu denken ah ich komme dann an sondern ne jetzt ist jetzt wirklich in dieses hier und jetzt reinzufinden und das auch zu genießen ja ich glaube darum ging es in den ersten Tagen ja und auch wirklich einfach froh und dankbar zu sein dass ich das dann auch machen darf ja ja ja schön ja ja ja und so ich fand das schön eben so zum Abschluss das würde ich tatsächlich gerne als Abschluss nehmen dass auf der heldenen Reise lernen im Hier und Jetzt zu sein und dann gehört wirklich zu uns ja und dann können wir uns auch wieder spüren wenn wir ganz da sind und da waren wir ursprünglich gestartet sowas brauchen wir denn um uns wieder zu spüren und für mich ist es wirklich immer wieder das Hier und Jetzt und den Kopf plappern lassen und Ankommen im Körper ja ja ja sehr schön gesagt stimmt li Leona ich danke dir so sehr für dieses intensive Gespräch und dass du uns da mitgenommen hast und ich möchte dir zum Abschluss noch eine Frage stellen mm wenn du deiner deinem inneren Kind ein Versprechen geben könntest kannst du ja ja jeden Tag ja welches ist das erste was mir in Sinn kam hab war es wird alles gut mm ja schön ja ja also ganz ganz simpel wirklich es wird alles gut es wird auch nach den dunkelsten Phasen nach den tiefsten Tälern wird's einfach wieder hell man steht wieder auf dem Berg es wird wieder gut also ja ja ganz schön ja ich danke dir ich danke Dir sehr schön dass ich da sein dürfte ja danke und alles Liebe nach Mallorca danke auch zu dir tschüss Leona ciao
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