Kathrin StahlBegleitung in Umbruchphasen
Selbstfindung

Welche Spuren hinterlassen wir? Finde heraus, was wirklich zählt.

Du bist herzlich willkommen am virtuellen Lagerfeuer. Heute geht es darum, was wirklich zählt im Leben und welche Spuren wir hinterlassen werden.

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Herzlich willkommen am Lagerfeuer. Herzlich willkommen bei Glück über Zweifel. Heute geht es hier an diesem virtuellen Lagerfeuer darum, was wirklich zählt im Leben und wie wir uns uns annähern können und herausfinden können, was ist denn für uns wirklich wirklich wichtig und welche Schritte wollen von uns gegangen werden. Und wenn du mich schon ein bisschen kennst, dann weißt du, ich bin Fan guter Fragen. Und gestern war ich an einem ganz besonderen Ort, von dem ich dir gleich berichten werde. Und an diesem Ort kam mir eine Frage, von der ich dachte, die könnte ganz schön gut sein und die könnte hier Platz an diesem Lagerfeuer finden und dich hoffentlich und dein Leben ein bisschen bereichern. Schön, dass du da bist. Mein Name ist Katrin Stahl. Ich bin integrale Körpergestalt Coach und arbeite mit den Pferden gemeinsam für Menschen. Ich begleite Menschen in Einzelretweets, in Gruppenretweets hier in Portugal und online auch ähm auf der ganzen Welt. Und genau, was ist denn eigentlich wichtig im Leben? Es gibt jede Menge Videos, die uns erzählen, worum es wirklich geht. Die Frage ist, stimmt das denn für uns? Und wie können wir dem wieder nahe kommen, was unsere Wahrheit ist? Wie können wir wieder herausfinden, ob der Weg, den wir gehen, wirklich unser Weg ist? Darüber habe ich auch schon häufiger gesprochen hier an diesem Lagerfeuer und nun war ich also gestern an einem sehr magischen Ort. Wie du vielleicht weißt, sind wir vor etwas über einem Monat nach Portugal in den Alenju ausgewandert und das ist so eine ganz stille weite Landschaft und ich bin durch diese Landschaft gefahren und habe mich leiten lassen, bin mal rechts mal links abgebogen und war plötzlich an einer Ruine und diese Ruine da waren die Grundmauern noch enthalten. war einmal eine Siedlung im Mittelalter und sogar noch hunderte Jahre davor lebten dort Menschen. Und ich fand das so faszinierend, erstmal an diesen Ort zu kommen und diese absolute Ruhe zu spüren, die mir auch geholfen hat, mich so ganz stark mit mir zu verbinden. Und das ist auch eine Sache, die so wichtig ist, wenn wir immer wieder überprüfen möchten, ist dieser Weg noch meiner oder worum geht es jetzt wirklich, dass wir immer wieder still werden in uns. Das habe ich auch schon ganz häufig hier an diesem Lagerfeuer mit dir geteilt und vielleicht ist das ja schon Teil deiner Lebensrealität, immer wieder so in dich hineinzufallen und dir Zeit zu schenken für deine wichtigsten Fragen. Aber da möchte ich jetzt gar nicht hin. Was ich eben so faszinierend fand, war, dass an diesem Ort mal Leben stattgefunden hat, dass da wahrscheinlich Kinder gespielt haben, dass Menschen ihren Tätigkeiten nachgegangen sind, dass Menschen Liebe gemacht haben, dass Menschen gestritten haben, sich begegnet sind, sich angelächelt haben. Und all das habe ich so vor mir gesehen, als ich an dem Ort stand. Und die Frage, die so in mir aufstieg, war, was bleibt, was bleibt von uns, wenn wir gehen? Und das ist eine Frage, die, wenn wir sie uns immer mal wieder stellen, so viel verändern kann. Denn was möchten wir denn zurücklassen in dieser Welt? Wie möchten wir in Erinnerungen bleiben? Wofür möchten wir vielleicht Vorbild gewesen sein? Und vielleicht, wenn wir uns fragen, was bleibt, hören wir auf durch die Gegend zu rennen und Dinge zu erledigen und Dingen unsere Zeit zu schenken oder auch Menschen unsere Zeit zu schenken, die das gar nicht wertschätzen oder Dingen hinterher zu jagen, die, wenn wir nicht mehr sind, auch überhaupt keine Bedeutung mehr haben. Und ja, wir weiß, wir sind jetzt hier ausgewandert nach Portugal und das war eine Entscheidung, so was nehmen wir mit und es ist ganz viel zurückgeblieben und als ich in Hamburg war und diese Entscheidungen treffen wollte, was ist mir so wichtig, dass ich es unbedingt um mich haben möchte. Ähm, in den ersten Wochen, bevor wir wieder runterfahren nach Portugal. Ähm, das fiel mir wahnsinnig schwer, weil ich es mir nicht vorstellen konnte, so was wie wird das sein ohne meinen geliebten Sessel, auf dem ich jeden Morgen sitze und schreibe. Ja, wie wird es denn sein? Ich sitze hier manchmal einfach auf dem Boden oder ich sitze auf dem Bett oder ich werde jetzt am Wochenende auf den Flohmarkt gehen und da schauen, dass ich einen Sessel finde, der auch schon eine Geschichte hatte, der auch jemanden schon etwas bedeutet hat und da möchte ich hin. Weißt du, es geht nicht darum, für mich zumindest nicht. Und vielleicht, wenn du Lust hast, würde ich mich sehr freuen, wenn du mir unter diese Folge schreibst, wie das für dich ist. Für mich also geht es nicht darum, dass wir völlig darauf verzichten, uns mit schönen Dingen zu umgeben, sondern dass wir es bewusst tun und dass wir aufhören Dingen hinterher zujagen, die anderen Menschen wichtig sind und gar nicht uns. Und diese Frage, was bleibt und was möchte ich, dass von mir bleibt, finde ich so bedeutsam und es sind ja keine Dinge, die bleiben. Mein Buddha, mein Buddha steht hier gerade neben mir und ich denke, was wenn wenn ich irgendwann mal gehe hier aus diesem Leben, wer wird meinen Buddha bei sich hinstellen? Wem darf er dann wertvolle, kostbare Momente schenken und dass wir uns wirklich die Dinge, die uns umgeben, auch immer mal wieder ansehen und sagen: "Wow, wie schön, wie schön, dass du da bist." Vielleicht findest du das übertrieben. Und für mich aber ist es auch wirklich so ein erster Schritt eben, um dahinzukommen, dass wir immer deutlicher erkennen, wenn wir z. Beispiel in einem Geschäft stehen, indem wir Geld ausgeben, dass wir für unsere kostbare Zeit verdient haben, dass wir uns dann vielleicht noch mal fragen, was bleibt und macht das mein Leben wirklich reicher, wenn diese Sache in mein Leben kommt? Ähm ja und als ich dann zwischen diesen Ruinenstand und dieses ganze Leben vor mir gesehen habe, wurde mir so klar ähm wie wertvoll es ist, wenn wir uns jetzt verschenken und und uns nicht aufheben. Und ich habe mal diese wahnsinnig traurige Geschichte gelesen einer Frau, die ähm relativ früh an äh Krebs starb und ähm als dann ihr Mann den ähm Kleiderschrank öffnete, fand er ein wunderschönes Du, das hat er an ihr aber nie gesehen und da war auch noch das Etikett dran. Das hatte sie aufgehoben für besondere Stunden und wir wissen nun nicht, wie alt war dieses äh Desu wie lange hatte sie es aufgehoben? Aber ich fand das auch noch mal, es war so ein Wegruf und ich finde, wir brauchen immer wieder Wegrufe so wo hebst du noch Dinge auf für einen besonderen Anlass und wieso und wo tue ich das und wieso ist der besondere Anlass nicht ganz einfach heute? Warum feiern wir nicht ganz einfach schon heute, weil wir jetzt am Leben sind und wirklich auch, ich habe das eben schon gesagt, die Frage, wo hebe ich mich noch auf? Wo verschenke ich mich noch nicht ganz an mein Leben? Wo bin ich noch nicht ähm voll mit meiner ganzen Lebendigkeit und mit meinen Wünschen und mit meinen Träumen präsent? Wo nehme ich mich zurück und warum? Wozu ist das dienlich auch? Denn das was wir tun ist ja kein Fehler. Es kann ja dienlich sein. Ganz häufig ist es das auch. Und es ist so eine wahnsinnig spannende Forschungsreise, immer tiefer in uns reinzufallen und uns Zeit für uns zu schenken, gute Begleitung uns zu schenken, damit wir uns immer immer besser kennenlernen und am Ende die Frage wirklich beantworten können, was soll von mir bleiben? Ja, und ich bin ja jetzt hier in Portugal mit den Pferden und ähm biete hier die Einzelretweets und Gruppenretweets an. Und ich würde dir so gerne beschreiben können, was passiert, wenn wir im Raum der Pferde stehen und in dieser Wertungsfreiheit und Erwartungsfreiheit lernen, das überhaupt erstmal auszuhalten, stehen zu bleiben und unser Körper will vielleicht weg und wir bleiben stehen oder wir bewegen uns und wir gucken, was passiert und uns wieder ganz neu kennenzulernen, dadurch auch, dass die Pferde uns spiegeln. Es ist wahnsinnig schön, unfassbar tief, ganz sanft und es kann alles auf den Kopf stellen und viele wollen das nicht. Viele möchten nicht, dass sich das Leben auf den Kopf stellt, denn das Vertraute kann sich so sicher anfühlen und ist das vertraute, das was du jetzt gerade lebst, das was von dir bleiben soll. Alles Liebe, deine Katin.

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