Kathrin StahlBegleitung in Umbruchphasen
Beziehung

Angst vor Veränderung: Warum es sich plötzlich falsch anfühlt

Du lebst oft im Versuch, dein Leben zu kontrollieren, um Sicherheit zu schaffen. Aber diese Sicherheit kann dich einschränken und alt gewordene Zäune, die du akzeptierst, könnten dich behindern.

Transkript anzeigen

Kennst du das? Du versuchst Zäune, um Zäune zu stopfen in deinem Leben und hast vielleicht am Vortag noch ein ganz besonders großes Loch gestopft und dann stehst du am nächsten Morgen auf und merkst, das ist schon wieder da oder ein ganz Neues ist da und du fängst wieder von vorne an. Wir versuchen unser Leben zu kontrollieren und wir versuchen Sicherheit herzustellen in unserem Leben und das ist in einem gewissen Maß natürlich wichtig und in einem anderen halt gar nicht. Ich habe dir letzte Woche schon erzählt, dass unser Woch da hinterm Baum unser Maui Fohlen alle Zäune einreißt und ich weiß nicht, seit er geboren ist, wie viele Zäune wir tatsächlich schon repariert haben. Und weißt du was? Gestern habe ich die Werkzeuge zur Seite gelegt. Ich habe einfach aufgegeben. Ich habe gesagt, nee, das hat einfach das hat gar keinen Sinn. Und das ist ein richtig gutes Bild für die Zäune, die wir in unserem Leben leben. Und Maui, das habe ich dir auch letzte Woche erzählt, ist ja unser kleines Feuerpferd. Sein Name bedeutet der, der den Menschen das Feuer bringt. Und nichts war jemals so wahr, wie das er uns das Feuer bringt. Ich habe so viel gelernt und um ganz vieles ähm was er an Weisheit, an Wildheit und an Lebendigkeit hier zu uns gebracht hat, wird es in diesem Jahr gehen auch für dich, für deine Transformationsprozesse, auch wenn du jetzt vielleicht gerade gar keine Lust hast. passt auf irgendwelche Prozesse wird es darum gehen, das innere Feuer gut zu führen, denn wir steuern auf das Jahr des Feuerpferdes los. Am 17.02. startet das laut der chinesischen Astrologie und es scheint eine ganz ganz wilde Energie auf uns zu warten und es geht darum, dass wir uns immer wieder mit unserem Nervensystem auch verbinden, dass wir unser Nervensystem immer feiner kennenlernen, dass wir wissen m a so fühlt sich das an, wenn ich reguliert bin und aha, so fühlt sich das an, wenn ich aufgeregt bin. Und jetzt in dieser Folge möchte ich genau dahingehen, nämlich dass wenn wir denken, wir hätten Angst, das gar nicht unbedingt Angst sein muss. Also herzlich willkommen in meiner kleinen Herde und herzlich willkommen in der Weite des Alteju. Und diese Weite, die macht was mit mir und natürlich auch mit den Menschen, die hierherkommen und sich von den Pferden und mir begleiten zu lassen. Diese Weite lädt uns ein in unsere eigene innere Weite. Ich würde dir gerne jetzt hier alles zeigen und dich mitnehmen, damit du das spüren kannst und damit du in dir wieder spüren kannst, oh, so fühlt sich das an, wenn es in mir weit ist. So bewegt sich mein Körper, wenn er weit ist. Und was hat das mit meinem Nervensystem zu tun? Ja, ich habe das Eingang schon gesagt, wir versuchen unser Leben zu kontrollieren und das gibt uns eine vermeintliche Sicherheit. Was aber, wenn diese Sicherheit beginnt, unser Leben einzuen? Was, wenn diese Sicherheit Zäune zieht, die uns überhaupt nicht mehr gut tun, die alt sind? Und was, wenn wir uns in Sicherheit wägen und deshalb Zäune akzeptieren, die eigentlich eingerissen gehören, wo eigentlich mal ein Fohlen vorbeikommen müsste namens Maui und diesen Zaun einfach ignorieren müsste und was, wenn du Maui sein könntest? Ja, häufig, wenn wir etwas Neues ausprobieren, dann entsteht in uns so ein Gefühl, ein eine körperliche Wahrnehmung und viele Menschen, die das nicht gewohnt sind, Lebendigkeit zu spüren, verwechseln diese Lebendigkeit mit Angst und das kann sich ähnlich anfühlen und deswegen ist es so wichtig, dass wir uns immer immer wieder mit unserem Körper verbinden. Wir können das wieder lernen. Wir sind so sehr in unserem Kopf unterwegs, aber wir können es lernen, wieder immer mehr in uns Platz zu nehmen. Und wir können das lernen, unsere Körperempfindungen immer feiner wahrzunehmen und wieder herauszufinden, neugierig, was bedeutet das jetzt gerade? Ist das wirklich Angst? Und vielleicht ist dieses Prickeln keine Angst, sondern eine Aufregung, die ich noch nicht kenne. Der Nervensystemzustand ist ähnlich. Es ist ein sympathikotoner Zustand, in dem wir uns befinden. Und das ist der Zustand, in dem wir kämpfen oder flüchten oder eben in Expansion gehen, ins Leben gehen. Was ist es jetzt gerade? für dich. Wie fühlst du dich? Bist du gerade gut verankert dort, wo du bist? Vielleicht kannst du ja mal ganz kurz in deinen Körper reinspüren. Wenn du sagst, du Katrin, da ist nichts, dann ist das auch okay. Ja, ich, also ich finde das immer schwierig, wenn es heißt so, du musst es jetzt wieder spüren. So ist es halt nicht das. Wir haben das über Jahre gelernt, uns aus unserem Körper zu verabschieden für viele von uns, weil der in der Kindheit kein sicherer Ort war. Und jetzt geht es darum, dass wir das ganz langsam wieder lernen und dass wir neugierig sind. Und auch das, ne, wie geht Neugier haben wir auch verlernt. Haben ganz viele Menschen verlernt neugierig zu sein, denn ja Neugier hat die Gefahr, dass sie unser Leben größer machen will, als wir uns vielleicht erlauben möchten. Und jetzt im Jahr des Feuerpferdes geht es darum, dass wir das immer feiner wahrnehmen, denn man sagt, dass unsere Wahrheit jetzt unter einem Brennlas sichtbar wird und alles, was nicht zu uns gehört, wird wegbrennen. Und wenn wir da nicht mitgehen können, dann verbrennen wir von innen. Das ist das, was das Feuerpferd mit sich bringt und das bringt absolute Authentizität mit sich. Wie hört sich das für dich an? Wir sind nicht mehr aufgefordert, uns zu verstecken und klein zu halten, sondern es geht darum, ja, dass wir wieder weit werden können und dass wir wieder wild werden können, dass wir wieder wir werden und wieder tief leben und leben. Also, ich wünsche dir diese eine Frage. Wo in deinem Leben hast du noch Zäune und nimmst sie als selbstverständlich? Und was würde passieren, wenn du vielleicht heute noch einfach mal kurz drüber gucken würdest? Musst den ja nicht gleich einnen und du musst auch nicht gleich Maui einladen. Aber was würde passieren, wenn du dir einen Blick über den Zaun erlauben würdest? Nächste Woche sehen wir uns an, was das Jahr des Feuerpferdes für deine Beziehung bedeuten kann, für deine Liebe und wie können wir gemeinsam lodern, wie können wir gemeinsam unser Feuer halten, wie können wir es entfachen und wie können wir ja die Liebe wieder ganz neu entdecken und authentisch sein in unserer Verbindung. Alles Liebe, deine Katrin und die Herde. M. อ

Möchtest du tiefer gehen?

Hat dich dieses Thema berührt? In einem kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was für dich gerade dran ist.

Passende Artikel zum Thema