Wer bestimmt, wann genug genug ist? #funktionieren #daueranspannung
Du leidest unter Dauerstress und kannst dich nicht abschalten, weil dir ein ungewolltes Programm generationalen Ursprungs zufolge dazu zwingt, immer weiterzuarbeiten. Diese unbewusste Funktionshülsen könnte man als Verantwortungsbewusstsein bezeichnen, aber es ist wichtig zu erkennen, dass es viel älter sein kann und nicht nur mit deinem jetzigen Leben in Zusammenhang steht.
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Alle im Büro sind schon nach Hause gegangen. Die Flure sind dunkel, nur in einem einzigen Fenster brennt noch Licht. In deinem Du bearbeitest noch Mails und noch mehr und noch eine. Eine Stimme in dir sagt, wir sind doch längst fertig. Lass es. Es ist nicht mehr wichtig. Doch du kannst nicht, du kannst einfach nicht aufhören. Du kannst nicht aufhören zu funktionieren. Eine eigenartige Unruhe, die scheint dich irgendwie festzuhalten. Das Gefühl, dass du noch erreichbar sein musst oder dass du die letzte sein musst, die den Überblick behält, weil sonst alles zusammenbricht. Viele nennen das Verantwortungsbewusstsein und das ist es ja auch. Es ist großartig und es steckt womöglich noch etwas ganz anderes dahinter. Und nur wenn wir das wissen, dann können wir aus dem Funktionieren aussteigen. Was wenn diese Hochspannung gar nicht zu dir gehört? Was wenn dieses Funktionieren müssen ein Programm ist, das Generationen zurückreicht? Der Modus derer, die es sich niemals leisten können, die erste zu sein, die sich ausruht. Heute schauen wir uns an, warum du diese Nachtwache hältst und warum du dein Funktionieren nicht einfach mit Disziplin oder Zeitmanagement oder Intellekt beenden kannst. Lass uns deine Ahnen mit ins Büro holen. Was hat diese Szene des Dauerfunktionierens und nicht aufhören können in dir ausgelöst? Konntest du damit etwas anfangen? Ich erlebe das bei so vielen Menschen, die in verantwortungsvollen Positionen sind, ähm die ihre Familie äh managen mit all ihrer Liebe und gleichzeitig ist da eine unfassbare Daueranspannung. Und eins vorweg, alles was ich jetzt hier sage, wenn ich über das Nervensystem spreche, kann natürlich mit deinem jetzigen Leben zu tun haben. Und heute sehen wir uns an, dass es auch sehr viel älter sein kann und mit deinem jetzigen Leben vielleicht weniger zu tun hat, als du denkst. Kennst du das dieses wie ein inneres Verbot, dass du eigentlich aufhören möchtest, aber es fühlt sich falsch an? Was meldet sich in diesem Moment in dir? Könnte es sein, dass es sich sogar anfühlt wie ein Regelbruch? Dann frage ich dich, wessen Regeln könnten es sein? Kerl? So, wir sagen kurz hallo und dann geht es gleich weiter. Ja, manchmal muss einfach jemand kommen, der sagt, es ist gut jetzt mit funktionieren, du kannst aufhören. Und es ist natürlich großartig, wenn wir lernen, das für uns selbst zu sein. Ja, herrlich, oder? Ich spreche über das Funktionieren und ähm ich möchte ja auch gerade funktionieren. Es ist jetzt kein Dauerfunktionsmodus, aber ich möchte ein richtig richtig gutes Video für dich aufnehmen und ich möchte dir etwas wertvolles mitgeben und Maui hat jetzt mal kurz gefragt, wie wichtig ist das eigentlich? Und wie du vielleicht siehst, er schläft hier gerade neben mir ein. Was für ein wundervolles Bild für unser Dauerfunktionieren. Wir können das, wir können aussteigen, wir können Loyalitäten zurückgeben. Wir müssen nur erkennen, dass sie da sind. Also die Redewendungen, was sagst du innerlich, wenn du merkst, dass du im Dauerfunktionsmodus bist? sagst du vielleicht etwas wie ich kann die anderen doch nicht hängen lassen. Wen? Auf der einen Seite natürlich ganz real Menschen in deinem jetzigen Leben. Und geh mal nach innen und frag dich, wen vielleicht noch? Wen kann ich vielleicht noch nicht hängen lassen? oder sagst du, jemand muss das ja machen, jemand muss ja durchhalten, oder jemand muss die Stellung halten. Wie alt ist diese Stellung, die da gehalten werden muss? Lass uns heute schauen, was dieses Funktionieren, diese Daueranspannung mit unserem Körper zu tun hat im Bezug auf die Ahnen. Im Februar habe ich darüber gesprochen, wie unsere Ahnen verhindern, wenn wir mit ihnen verstrickt sind, durch ihre eigenen Mangelerfahrungen, dass wir eine glückliche Liebe leben oder dass wir ja uns große Träume erlauben. Und heute geht es wirklich um den körperlichen Aspekt, denn mittlerweile wissen wir aus der Wissenschaft, dass der Zustand des Nervensystems sich über Generationen hinweg weiter vererben kann. Ja, vielleicht hast du das alles an dir schon bemerkt, diese Daueranspannung in deinem Körper und vielleicht hast du auch das intellektuell schon durchdrungen, dass dich da etwas anzutreiben scheint, was nicht zu dir gehört. Und trotzdem ändert sich nichts. Warum? Weil unser Nervensystem sich nicht intellektuell steuern lässt. Das weißt du wahrscheinlich schon. Und weil wir eben ganz häufig diesen Aspekt vergessen, wenn wir über Nervensystem sprechen, dass die Zustände, ich habe es vorhin schon gesagt, sich über Generationen hinweg weiter vererben können. Und wenn diese Marker in unserem Körper gelandet sind, dann gilt es natürlich auch, dass wir uns um unser Nervensystem kümmern und dass wir hinschauen, was haben unsere Ahnen erlebt, dass wir schauen, in welcher Loyalität stecke ich da vielleicht fest, was ist in deiner Familiengeschichte geschehen? Und selbst wenn du es nicht weißt, eines ist sicher. Es gab Krieg, es gab Vertreibungen, es gab große Verluste und funktionieren war eine Art von Lebensversicherung. Lass uns das einmal wertschätzen. Für unsere Ahnen war Funktionieren überlebensnotwendig. Also, was könnte das heute mit dir zu tun haben? Was könnte es mit deinem Nervensystem zu tun haben, dass du auf diese Frequenz eingestellt bist, Dauer funktionieren? So und jetzt sitzt du in deinem Büro und dein Licht brennt noch. Du hältst diese Nachtwache und wenn wir jetzt deine Ahnen mit in dein Büro holen, dann sitzt vielleicht eine Urgroßmutter am Fenster und schaut nach draußen ins Dunkle und lauscht den Schritten da draußen, weil sie wissen muss, sind diese Schritte eine Gefahr für meine Familie? Oder vielleicht hält dich auch eine Großmutter ab, das Licht auszumachen, weil sie alleine mit ihren Kindern auf der Flucht war. und eben Licht ausmachen wäre lebensgefährlich gewesen. Wenn du in dir eine biologische Loyalität zu deinen Ahnen hältst, dann kann es sein, dass all diese Geschichten in dir weiterhen. Und dann fühlt sich für dich Freizeit nicht nach Ausruhen an, sondern nach Bedrohung. Und noch mal, das kann dein Nerven äh dein Nervensystemzustand sein in diesem jetzigen Leben, weil du wahnsinnig viel Leistung bringst und es dir deshalb nicht mehr gelingt, dein Nervensystem zu regulieren. Und heute, wie gesagt, schauen wir durch die Brille deiner Ahnen. Und jetzt stell dir für einen Moment vor, du könntest diese Brille abnehmen und du schaust jetzt durch deine Augen auf diese Szene im Büro. Was passiert da in dir? Was ändert sich vielleicht? Wie nimmst du diese Szene dann wahr? Es ist eine Einladung. an dich deinen Blick ein bisschen weiterzumachen und dich nicht als Problem zu sehen, das sowieso nicht, du bist kein Problem und es wirklich als eine eine biologische Meisterschaft zu sehen, was unsere Ahnen da vollbracht haben. und wir sind hier. Vor kurzem war tatsächlich eine Frau hier bei uns im Retreat, die in einer Firma eine hohe Funktion inner hatte und sie war unter Dauer Stress. Keine Frage, das hatte auch mit ihrem Leben zu tun. und sie hatte das Gefühl, dass es älter ist als sie, dass es zwanghaft ist, dass sie da irgendwie wie keinen Handlungsspielraum hat. Und jetzt kam diese Frau zu uns und hatte nur freundliche Absichten den Pferden gegenüber. Und wir haben uns den Pferden genährt. Ich mache immer Nervensystem Regulation, bevor wir zu den Pferden gehen. Und trotzdem sind die Pferde gegangen. Die haben sich entfernt, weil sie diese Spannung in der Frau gespürt haben. Und irgendwann kam dann ein Pferd und hat seine Nase auf ihr Herz gelegt. Und das Pferd kam, nachdem wir ihre Ahnen eingeladen hatten. Ist das schön? Ist das berührend? Mich hat es sehr berührt, weil es zeigt, dass also einmal natürlich diese unfassbare ähm Liebe der Pferde, die so viel geben, damit wir uns selbst wieder begegnen können und es zeigt, dass wir uns selbst wieder so nah kommen können, wenn wir auch unsere Ahnen in unser Leben einladen, wenn wir sie als Stärke in unserem Rücken spüren können. Und wenn wir alte Programme, alte Loyalitäten zurückgeben, unsere Ahnen haben so viel durchgemacht und das größte, die größte Ehrerbietung, die wir ihnen bringen können, ist nicht durch Leistung und Funktionieren, sondern durch Lebendigkeit, indem wir sagen, du hast das alles erlitten, du hast funktioniert. ohne Ende. Danke und danke für mein Leben und ich möchte lebendig sein. Wie fühlt sich das an? Ja, und wenn wir dann diesen Überlebensmodus ablegen wollen, dann passiert das ganz häufig, indem wir noch disziplinierter werden, indem wir ganz disziplinierten Nervensystem Arbeit machen, z.B. Und ja, Nervensystemübungen sind wertvoll und es geht auch darum, dass du wieder weich werden kannst und dass du wirklich wieder in deinem Körper Platz nimmst und dass dein Körper wieder spürt, wir sind sicher, wir leben hier jetzt. Und hoffentlich, wenn du das hörst, wünsche ich dir sehr, dass du in einem Teil der Welt lebst, in dem jetzt gerade kein Krieg ist. Und ich finde, es ist auch unsere Pflicht, die wir hier im Frieden leben dürfen, dass wir gut für uns sorgen, damit wir stark sein können im guten Sinne und damit vielleicht die Welt irgendwie zu einem besseren Ort machen. machen können und das wünsche ich uns wirklich allen. Ich wünsche uns so sehr, dass mehr Frieden sein kann. Wenn dich das auch so sehr bewegt und wenn du dich danach sehnst, dass du diesen Funktionsmodus ablegen kannst, dass du wieder weich werden kannst, dass du dir wieder begegnen kannst, dann möchte ich dich einladen hier nach Portugal zu unserem Retweet im Oktober. heißt, wir legen alles nieder und alles meint auch uns. Manchmal beginnt der Weg zurück zu dir mit einer ganz einfachen Handlung, nämlich, dass nicht du das Licht für alle anderen anlässt. Alles Liebe, deine Katrin im Sonnenuntergang des Alenjo ist das nicht unfassbar schön.
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