Kathrin StahlBegleitung in Umbruchphasen
Hochsensibel

Nebeneinander herleben: Wie Sinnlichkeit euch wieder verbindet.

Du lebst wahrscheinlich in einer Beziehung, in der du dich nicht mehr ganz mit deinen Sinnen erfährst. Das ist ein Problem, denn wenn wir unsere Sinne ausschalten, wird die Welt stumpf und unsere Beziehungen auch.

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Die meisten Beziehungen scheitern nicht mit einem großen Knall, sondern etwas schleicht sich ein bzw. aus. Und in ganz vielen Fällen ist das etwas, was in uns selbst passiert und was dann eine riesengroße Auswirkung auf unsere Liebe und unsere Verbindung hat, unsere gemeinsame. Es geht darum, dass wir den Bezug zu unserem Körper und zu unseren Sinnen verlieren. Im Funktionieren im Alltag hat ein sinnliches Leben, nämlich das Leben mit allen Sinnen, für so viele Menschen kein Platz mehr und dann werden die Farben blasser und du du spürst den Kontakt auf deiner Haut nicht mehr richtig und Berührungen werden einfach flacher. heute hier. Herzlich willkommen an diesem virtuellen Lagerfeuer. möchte ich gerne mit dir gemeinsam oder mit euch gemeinsam, denn vielleicht guckt ihr euch diese Folge auch als Paar an, mal darauf schauen, wie ihr wieder mit allen Sinnen leben könnt und welche Auswirkungen das auf eure Liebe haben kann und ja, wie dadurch, dass ihr eure Sinne wieder in euer Leben einladet, wieder eine neue Tiefe in eure Liebe einziehen kann. Und am Ende der Folge schenke ich dir und euch natürlich wieder gute Fragen, wie immer. Also bleibt dran, es lohnt sich. Ich bin Katrin und ich begleite unter anderem Paare hier im Alenteju mit meinen Pferden und online auf Wegen, die zurückführen zu Lebendigkeit und Stille und Berührung und Verbindung auch zu dir selbst. Der vielleicht wichtigste Gedanke einmal vorab, wenn wir unsere Sinne ausschalten, wenn wir keinen Bezug mehr zu unseren Sinnen haben, wenn wir nicht mehr sehen, hören, riechen, spüren, schmecken und das bewusst tun. Und das ist im Alltag manchmal so schwierig, das ist mir klar. Und diese Folge nehme ich auch für mich als Erinnerung auf. Aber wenn wir unsere Sinne ausschalten, dann wird die Welt stumpf und unsere Beziehungen auch. Unsere Liebe kann daran ersticken. Und es ist ja oft gar nicht die Beziehung und die Liebe, die kaputt ist. Häufig ist die Liebe noch da, aber wir können die irgendwie nicht mehr spüren. Und dann kann es sein, dass es an der eigenen Wahrnehmung liegt, an deiner eigenen Wahrnehmung, die enger geworden ist, die die Welt nicht mehr mit allen Sinnen wahrnimmt. Wir haben jahrelang gelernt zu funktionieren, statt zu spüren. Und für viele von uns ist spüren auch irgendwie gefährlich geworden, womöglich. Und es lohnt sich so sehr dahinzuschauen und das unter Umständen, wenn dich das betrifft, auch traumasensibel begleiten zu lassen. Aber da möchte ich heute gar nicht hin. Ich möchte dahin, was das Leben mit allen Sinnen, wenn wir es wieder einladen können, für ein riesengroßes Geschenk ist. Es gab einen Mann, Alexander Löven, Löwen, ich weiß gar nicht, wie man ihn richtig ausspricht, ein Körperpsychotherapeut und der hat dafür ein feines Bild eröffnet. Der hat gesagt, je mehr wir mit unseren Empfindungen in Kontakt sind, desto lebendiger wird die Welt. Fehlt dieser Kontakt, verliert alles seine Tiefe und Farbe und unser Leben verliert Lebendigkeit. Paare merken das häufig besonders schnell. Die Gespräche würden werden die Gespräche werden flacher und die berühren euch nicht mehr. Vielleicht kannst du dich erinnern, so am Anfang war da ein Prickeln, wenn ihr miteinander gesprochen habt, also nehme ich mal an. Und ähm dann habt ihr das vielleicht auch ganz körperlich gespürt, dieses prickelnde. Und heute ist es vielleicht so, dass ihr nicht mal mehr eine Berührung spüren könnt, dass die Berührung das Herz nicht mehr erreicht und auch nicht eure Haut. Und vielleicht auch, wenn du den anderen oder die andere berührst, dass du das nicht mehr spüren kannst, deine eigene Berührung nicht mehr spüren kannst und dann wird aus dem Berühren ein Anfassen, das nicht berührt. Und vielleicht ist es ja gar nicht so, dass zwischen euch nichts mehr wäre, sondern dass einfach euer Zugang zu euren Sinnen irgendwie ein bisschen verschüttet ist. Lass mich dich mitnehmen in eine Szene aus einer Begleitung von einem Paar hier im Alentage mit den Pferden und die beiden waren hier und es war ein Morgen, ein ganz früher Morgen und ähm die Luft duftete schon ah so ja vielleicht weißt du was ich meine. duftete und die Erde war aber noch ganz kühl und dann stieg ein Dunst auf und die Pferde standen unter den Korkeichen und schliefen so ein bisschen. Sie dösten und teilweise waren sie aber auch aufmerksam. Und dieses Paar, ich nenne sie einfach mal Maria und Joe, die standen nebeneinander, wie Menschen, die einander kennen, die sich aber lange nicht mehr wirklich gesehen haben. Kennst du, oder? Du guckst jemanden an und du siehst ihn aber gar nicht richtig. oder dich guckt jemand an und du fühlst dich nicht gesehen und irgendwie war zwischen den beiden diese Energie. Es gab auch keinen Streit zwischen ihm, sondern es war eine riesengroße Erschöpfung. Und ich bat sie nicht, sich anzuschauen. Ich bat sie nur, die Geräusche um uns herum wahrzunehmen, mehr nicht. Da war dieses Rascheln der Blätter im zarten Morgenommerwind und das leise Schnauben von Anaya und ähm ich hatte auch das Heu frisch nachgefüllt und ich weiß nicht, ob du das kennst, so dieses Mümmeln der Pferde, wenn sie am Heustand stehen und dann hörst du dieses Kauen und da waren die Vögel, die gesungen haben. haben und er hob kurz den Kopf, als würde ihn ein Ton berühren und sie atmete tief aus. So, wir nennen das in der Nervensystem Arbeit dieses reflektorische Atmen. Daran können wir erkennen, ch irgendwas entspannt sich. Und wenn sich etwas entspannt, wenn das Nervensystem sich reguliert, dann können wir auch wieder mehr mit unseren Sinnen in der Welt sein und dann können wir wieder spüren. Und da war kein großes Aha, nichts dramatisches. Das braucht es häufig überhaupt gar nicht. Es war nur dieser eine Moment, in dem zwischen ihnen wieder etwas weicher wurde und da schwang wieder etwas. Das konnte man richtig wahrnehmen, weil da diese Entspannung war und weil sie für diesen Moment so anders in der Welt waren. Und ich führte sie näher an Anaya heran und sie sollten gar nicht berühren, sondern einfach nur stehen und auch nicht sprechen. Und ich spürte oder ja, das war war wirklich spürbar, wie sich die Atmosphäre veränderte. Ist ja nicht so, dass dann plötzlich alle Probleme verschwunden gewesen wären, aber ihre Sinne begannen wieder der Umwelt zu antworten oder der Natur. Ähm ja, sie schenken der Natur ihre Sinne. So, das ist das Bild, das mir jetzt kommt. Und da war diese Wärme des Pferdekörpers und da war der Geruch von Fell und Sommermorgen und der leichte Wind auf der Haut. Hm. Ja, manchmal reicht es, dass wir uns wieder mit unseren Sinnen verbinden. Manchmal reicht es, dass etwas über unsere Sinne in uns hinein gleitet, damit in unserem Innern wieder etwas geweckt werden kann. ist nur so ein kleines Stück und daraus kann dann ein Weg zurück entstehen, ein Weg zurück zu dir, ein Weg zurück zum anderen und ein Weg zurück in die Liebe. Später, als wir dann zurückgingen und ähm ja von den Pferden weggingen, sagte er, ich wusste gar nicht, wie wenig ich wahrnehme. Es war als wenn das Leben die ganze Zeit an mir vorbeiziehen würde. Und vielleicht, wenn du das hörst, sagst du jetzt: "Das kenne ich." Und genau das ist es nämlich. Vielleicht ist gar nicht eure Beziehung leer, sondern vielleicht ist es, dass eure Wahrnehmung, eure eure Sinne erschöpft sind und dass euer Nervensystem sich in einem disregulierten Zustand befindet, unter Dauerbeschuss. Und in dieser in diesem Zustand ist es ganz schwer, dass wir wieder m ja mit allen Sinn in der Welt sein können. Und auch das Umgekehrte ist wahr. Wenn wir uns wieder auf unsere Sinne besinnen, dann kann sich unser Nervensystem regulieren. Und dazu möchte ich dich so sehr einladen, dass du dich damit wieder auf dich selbst zubewegen kannst und auf den Menschen, den du liebst oder auf die Menschen, die du liebst. Viele Paare versuchen Nähe über Gespräche zu finden. Das kann gut sein, aber ohne Körperkontakt im auch im inneren Sinne fehlt der Boden. Dann könnt ihr euch ein Wolf reden und es entsteht keine Nähe. Ja, lebendige Beziehung entsteht dort, wo ihr beide wieder mit allen Sinnen anwesend seid. richen, hören, sehen, berühren, fühlen. Beim Berühren fühlen und beim berührt werden sich gefühlt fühlen. Ja, und vielleicht könnt ihr gemeinsam in die Natur gehen und lauschen und gar nicht reden, sondern gar nicht auch mitteilen, was ihr jetzt gerade hört, sondern lauschen, spüren, schnuppern, wieder da sein. Das hört sich so einfach an, weil es ja immer da ist und ihr eigentlich gar nichts machen müsst. Und es ist was ganz tiefes. Es ist wie eine stille Rückkehr ins eigene Leben. Manchmal beginnt es damit barfuß über eine Wiese zu laufen. Oder du kommst in einen Raum, in dem es nach etwas duftet, was du kennst, vielleicht nach Kuchen und du bleibst stehen und du nimmst das so richtig in dich auf oder eben neben einem Pferd zu stehen und diese Wärme zu spüren und den Duft der Mähne zu riechen und es nicht zu bewerten. Ja, das ist dann vielleicht ein Moment, der sagt, da bist du ja. Mehr braucht es manchmal nicht. Ja. Und atme doch mal einmal tief durch, denn jetzt kommen meine Fragen für dich, für euch als Paar. Und ja, und bevor ich zu den Fragen komme, möchte ich unbedingt auch sagen, dass alles, was ich jetzt gerade über die Verbindung für euch als Paar gesagt habe, dass ihr über die Sinne wieder zu euch als Paar findet, ist natürlich auch für die Verbindung zu dir selbst unbedingt wahr. Ja, also meine Fragen, welche Sinneswahrnehmung geht mir im Alltag als erstes verloren, wenn ich gestresst bin? Klang, Berührung, Farbe, Geschmack, Geruch, Duft, was ist für dich? Wann habe ich meinen Lieblingsmenschen zuletzt mit offenen Sinnen wahrgenommen? Also nicht durchdenken, sondern wirklich mit all deinen Sinnen. Ich erinnere mich noch, als ich meinen Mann kennenlernte, ähm wie ich mein mein Gesicht hier in seine Halskuhle gelegt habe. Und an diesen Duft erinnere ich mich äh heute noch und der ist auch noch da. Und das kann so ja, das kann so eine ganz tiefe Verbindung sein, wenn du dich an etwas erinnerst, was damals war, als ihr euch kennengelernt habt. Ich wünsche dir und euch so sehr, dass ihr so etwas findet. Ja, und meine letzte Frage, welche kleine und wenn es noch so klein sein mag, Sinneserfahrung könnte ich heute zulassen, die mich wieder etwas weicher macht. du einfach vielleicht eine warme Tasse in der Hand spüren, Kaffee, Tee und ein bisschen schnuppern oder ja den Geruch deiner Bettdecke oder den Klang eurer Stimme gegenseitig. Ja. So, und wenn dich das jetzt alles berührt hat und wenn du gerade an einen oder mehrere Menschen denkst, von denen du glaubst, dass das eine Bereicherung für ihr Leben sein könnte, diese Folge zu hören, dann freue ich mich sehr, wenn du sie weiterleitest und ich freue mich über deinen Kommentar und von dir zu hören, was hat dich an dieser Folge ganz besonders berührt Und ja, lass mir gerne ein Like hier, das hilft mir weiterzumachen. Und wenn du dich so sehr danach sehnst, mit deiner Liebsten, mit deinem Liebsten wieder auf diese Ebene zu kommen, dass ihr euch wieder mit allen Sinnen in der Liebe begegnet, dass ihr in eure Liebe wieder alle eure Sinne einladen möchtet, dann möchte ich euch einladen hier nach Portugal zu den Pferden und mir in ein Paar Retreat nur für euch oder nächstes Jahr wird es auch ein Retreat für drei bis vier Paare geben. Das entwickel ich gerade, dieses Format und das wird eine Heldinnen Heldenreise zurück in eure Sinne als Paar. darfst du dich wirklich drauf freuen. Das wird was ganz ganz schönes, tiefes. Ja, und natürlich begleite ich euch auch so gerne online als Paar oder wenn du gerade in keiner Partnerschaft bist oder den Weg für dich sowieso alleine gehen möchtest, dann bin ich auch für dich für dich da. Also, ich freue mich sehr auf dich und auf euch. Alles Liebe deine Katrin und die Pferde.

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