Von Vorurteilen und Schubladen: Sieh den Menschen vor dir als Menschen.
Liebe Leserin, entdecken Sie in dieser Videosektion die Bedeutung von Vorurteilen und Schubladen. Lerne Menschen als Menschen wahrzunehmen und die Vielfalt zu erkennen - ein Schlüssel zum Verständnis und zur Anerkennung der eigenen Heldenreise.
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liebe Menschen am Lagerfeuer herzlich willkommen das ist das Lagerfeuer der heldinen und heldenreisen des Lebens und du hast schon viele gemacht vielleicht ohne es zu wissen wir alle haben ständig irgendwelche heldininnen und heldenreisen am laufen und es gibt eine ganz besondere Heldenreise die mir auch sehr am Herzen liegt und darum soll es hier heute gehen es geht nämlich darum ja ich ich pack es einfach mal in dieses Schlagwort und wir werden gleich näher darauf eingehen was bedeutet das eigentlich es geht nämlich um diversity und alles was es da zu wissen gibt denn bei uns sitzt Annika von Redwitz und ich wünsche dir die du jetzt heute hier mit uns am Lagerfeuer sitzt eine gute Inspiration und ein weites Herz und einen ganz weiten Geist und lieber herzlich willkommen danke dass du da bist danke schön ich freue mich sehr bei dir am Lagerfeuer zu sitzen heute ja das ist schön Annika du bist ja diversity Advisor und ich bin sehr gespannt was machst du da eigentlich so und möchte aber den Menschen die jetzt hier mit uns sitzen am Lagerfeuer erstmal erzählen woher wir uns eigentlich kennen ja und das ist nämlich schon ganz schön viele Jahre her ich glaube ich weiß gar nicht vielleicht 25 könnte das sein ähm eventuell ich fürchte ja okay ja ich glaube schon und damals haben wir beide bei einem großen Softwarekonzern in badenwürttberg gearbeitet mit also ich zumindest mit und habe dort etwas ganz anderes gemacht als ich heute tue ja ähm bzsw dann ging es ja auch immer um Menschen äh bei uns beiden obwohl wir in einer übersetzungsabteilung waren äh ich in die eine Richtung und du in die andere du hast damals schon sehr viel für oder im Bereich diversity gearbeitet und ich möchte noch kurz als Einleitung sagen das fand ich sehr schön auf deiner LinkedIn Seite steht M i happily warte happily happily sharing my experience with Swedish accent genau genau und auf den freue ich mich weil den mochte ich nämlich damals schon so gerne diesen schwedischen Akzent beschweren sich die Leute dass ich zu wenig Akzent habe ach so okay da kann man ja was machen oder ich möchte ja nicht dass ich die ganze Zeit wie so eine Ikea Werbung anhöre das istin stimmt und das ist wie du sagst wir haben in der übersetzungsabteilung gearbeitet und gerade da hatten wir auch diese Vielfalt im Sinne von kulturellen Vielfalt was mir auch sehr am Herzen liegt und wo ich auch damals schon gedacht habe wow das ist so cool in einer Abteilung zu arbeiten wo so viele Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenkommen und das ist mir heute auch ein Anliegen jetzt in meine Tätigkeit als selbständige diversity Beraterin oder diversity weißer äh dass ich Unternehmen ermutige Menschen aus verschiedenen Kulturen einzustellen und denen auch eine Chance zu geben und da einfach die ganzen Bandbreite an Fähigkeiten zu nutzen die wir alle die aus anderen Ländern kommen ja die zu nutzen ja ja da kommt mir sofort m einen Gedanke aus der Erfahrungswelt in der ich damals zu war ich war ja dann irgendwann im Management und und hatte war für die skandinavischen Länder zuständig und auch für Italien und Spanien und das war für mich eine wahnsinnig spannende äh Erkenntnis so zu sehen tatsächlich wie unterschiedlich die Teams funktionieren eben aufgrund der der ja der Kultur der kulturellen Unterschiede bzw der Kultur in der sie sich bewegen und eine Sache die damals so besonders war war in Schweden das war war ja ein Team das nur aus Männern Bestand meine ich ja ich glaube es waren nur Männer und einer davon war Vater und der ist dann halt ganz selbstverständlich mittags gegangen um seine Kinder abzuholen ja und wie gesagt es ist wirklich es ist ja gut das war ist jetzt wahrscheinlich 20 Jahre her das war in Deutschland damals m noch nicht so Gang und Gebe dass Männer einfach mal eben ihre Kinder abholen werden der Arbeitszeit genau und ich erinnere mich auch so selbst für für äh mal sehen wie du das so empfunden hast aber für mich als Mutter war es auch sehr schwer so und das ist ja nur ein Aspekt ne so wie gehen wir mit unseren Kindern um wie selbstverständlich ist das dass wir auch Kinder haben wenn wir arbeiten ich finde das das wäre so ein Aspekt auf den ich gerne hier eingehen würde an unserem Lagerfeuer und natürlich finde ich es ganz spannend dass du mal erzählst so aus deiner Erfahrung was genau mit welchen Themen kommen die Menschen zu dir ja das kann ich gerne erzählen nur das ist lustig weil warst genau für Skandinavien zuständig in der in der Zeit wir haben ja beide drei Kinder du und ich und ich habe eben die zwei jüngeren bekommen in der Zeit als du dann für Skandinavien zuständig warst weil davor habe ich mit denen sehr viel zu tun gehabt und das auch sehr genossens auch mit den nordischen Ländern zu zu arbeiten und auch die Unterschiede in den nordischen Ländern festzustellen weil da gibt's auch welche genau äh ja womit kommen die und ja womit kommen die Menschen zu mir womit kommen die Unternehmen zu mir also ähm wenn es jetzt um Mütter und Frauen geht da ist es tatsächlich so ich arbeite auch als Business Coach und da geht es schon darum auch wie kann ich meine Karriere voran bringen äh und auch Kinder haben das ist m leider immer noch problematisch und ähm in Schweden ist man da schon weiter das stimmt schon und auch Frauen wie Männer haben eine andere Selbstverständlichkeit mm dass es gehen muss mhm und das das hast du ja auch richtigerweise festgestellt und ich stelle auch fest dass wenn ich in Unternehmen heute unterwegs bin in Deutschland dann äh haben die jüngeren Männer hier auch diese Einstellung also es ist nicht mehr so dass nur die Frauen dafür zuständig sind sondern die Männer wollen auch Erziehungsurlaub machen die wollen auch 80% arbeiten und trotzdem eine Führungsposition haben und so also das stimmt mich auch sehr positiv und optimistisch dass es auf jeden Fall in die richtige Richtung geht hier ja ja und ich bin unterwegs in Unternehmen um also um zu sensibilisieren für dieses Thema es ist ja sehr viel wie du sagst diversity das ist so ein Schlagwort das ist so alles und nichts ja was was heißt denn das überhaupt und das heißt auch oft in den Unternehmen ganz unterschiedliche Sachen in einem Unternehmen steht man ganz am Anfang da geht es darum einfach Workshops durchzuführen ist bin ich vielleicht eine ganze Woche in einem Unternehmen und mache für alle Mitarbeitenden Workshops wo sie sich darüber austauschen können wo sie darüber erfahr also wo sie erfahren was heißt das überhaupt nein es ist nicht nur Frauenquote es geht auch um z.B altersvielfalt also Generationen Vielfalt wir arbeiten Jung und Alt zusammen ja und auch im Sinne der Teamkultur in einem Unternehmen wir arbeiten überhaupt verschiedene Rollen und verschiedene Abteilungen miteinander das ist ja auch nur eine Art Vielfalt im Unternehmen man muss auch fürereinander in verschiedene Rollen Verständnis haben also so ganz gr ende Dinge okay okay das hätte ich jetzt überhaupt nicht da vermutet unter diversity das finde ich sehr spannend ja gut es ist nicht es wird ja nicht direkt als als vielfaltsdimension gelistet aber im Prinzip gehört das ja zu einem Mensch wir sind ja wir haben ja verschiedene fazcetten ja auf diese Seite von Kater der Vielfalt gibt es so für jeden der hinterher nachschauen möchte so viel die vielfaltsdimensionen und man spricht oft von diesen kerndimensionen Alter Sexualität gender ja Religion Kultur und diese ganzen diese inneren Dimensionen soziale Vielfalt ist auch gehört jetzt auch dazu aber in den äußeren Dimensionen geht's ja auch darum wohne ich auf dem Land wohne ich in der Stadt was weiß ich habe ich welche Hobbys habe ich und solche Sachen mm und ganz außen es geht ja auch um um die Organisation in der ich mich befinde bin ich lange da nicht so lange da bin ich ja in der Zentrale in einer Niederlassung was auch immer das gehört ja alles zu uns wir müssen da mehr Verständnis fürüreinander haben und für die Unterschiedlichkeit mm ja ja m also ich habe mich ja auch sehr viel mit diesem Thema beschäftigt in eine ganz bestimmte richt weißt du ja eben für mein Projekt maxist Marie ja und was mir im Laufe der Jahre immer deutlicher geworden ist ist dass wir Menschen und gerade eben so in den letzten Jahren in denen ich eben auch Menschen begleite als Coach dass wir so unsere Psyche braucht das so ein bisschen für die Sicherheit dass wir Menschen einordnen können so ähm und gleichzeitig geht es ja eben darum dass wir die Schublade äh nicht zumachen sondern dass wir sie offen halten und immer wieder neue Aspekte reinlegen können und dass wir Menschen nicht auf eine Sache festlegen genau genau siehst du auch so ja das sehe ich auch so und das gehört auch zu dieser Sensibilisierung dazu also viele Unternehmen machen jetzt auch da bin ich auch viel unterwegs mit diese unconscious bias ja TR Workshops also das heißt überhaupt was sind denn unbewusste Vorurteile das sind eben diese Schubladen wovon du sprichst dass unser Gehirn so geschaffen ist dass wir Vorurteile haben und vielleicht auch haben müssen damit wir schnell entscheiden müssen oder können und nicht total überwältigt werden von uns von den vielen Entscheidungen die wir treffen müssen und das wenn wir wenn uns das bewusst ist dass wir da auch wenn man jetzt sagt okay das ist eine Schwedin dann denken alle sofort ach das ist so eine dumme Blondine kann man ja denken aber oder und im zweiten Moment überlegen okay vielleicht ist sie blond vielleicht ist sie aber nicht dumm und vielleicht ist sie nicht mal blond mal gucken ja also ja genau es geht hier darum ähm neugierig zu sein auch ne immer wieder äh auf uns selbst sowas passiert denn in uns und und das dann und dann bereit sein das zu revidieren ja exakt exakt genau so sieht aus und das das ist ja eben äh z.B für mich als Schwedin ist das ja jetzt nicht kein Nachteil in Deutschland zu wohnen auch ich kann ja Witze machen über dieses Beispiel mit dumme Blondine weil ich werde ja nicht benachteiligt als Schwedin vielleicht werde als Frau benachteiligt äh aber ja aber als Schwedin nicht ja ähm und andere Menschen aus anderen Ländern haben natürlich da ganz andere Erlebnisse und äh mhm ich versuche immer drauf hinzuweisen aus meine privilegierte Stellung als schwedische Ausländerin äh also einfach einzuladen überhaupt mehr Offenheit für Menschen aus anderen Ländern zu haben ja ja genau das finde ich ein ganz wichtigen Punkt was du gerade sagtest dass wir uns auch wirklich deutlich machen dürfen dass wir eine absolut privilegierte Position haben hier mit ja so wie wir hier aufwachsen und gut wir sind keine weißen Männer aber wir sind weiße Frauen das ist schon irre ich habe vor einiger Zeit ein Interview gehört mit einer Frau die aus die in der Bronx aufgewach en ist und ähm die eben so drastisch beschrieben hat was das für Sie bedeutet hat von dort zu kommen und dann ich glaube sie war dann später auch in der Finanzwelt und trotzdem wurde sie häufig so sehr reduziert auf das auf ihre Herkunft mm ähm und ja dass wir uns immer wieder klar machen wir wir wir haben es wirklich richtig gut getroffen und ähm was machen wir jetzt damit genau ja ja genau also das ist das was jeder einzelne machen kann und ich bin ja ein Unternehmen unterwegs ich coache zwar Einzelpersonen aber für die Workshops und so bin ich ja in den Unternehmen unterwegs und Unternehmen bestehen ja aus Einzelpersonen von daher ist es eben wichtig dass je mehr Menschen äh diese neugierige und wohlwollende Haltung zueinander entwickeln können äh und auch Vertrauen zueinander aufbauen können desto eine positivere Dynamik kann sich dann entwickeln äh weil mir geht's ja auch da ein Teil davon warum ich auch dieses Thema Vielfalt in Unternehmen so wichtig finde ist dass es ja auch für eine gute Arbeitsumgebung sorgt also wenn man sich gut akzeptieren kann respektieren und und auch neugierig und wohlwollend miteinander sind dann dann fällt das Arbeiten einfach leichter und dann sind Unternehmen ja auch erfolgreicher und das ist auch etwas worauf ich gerne immer wieder Hinweise dass das nicht so ein wohlfühl blablabla Thema ist sondern dass das wirklich knallhart in Ergebnisse auch äh mündet wenn wenn sich Unternehmen Zeit und Budget nehmen um sich dieses Thema zu widmen mm ja und da wir in einer Kapitalgesellschaft leben muss das eben eins der Argumente sein ja mus sein klar natürlich die die wichtigen Gründe sollten natürlich sein dass die Menschen sich wohlfühlen sich gerne einbringen und auch länger im Unternehmen bleiben ja und wenn das so ist dann dann dann dann resultiert das eben auch in in Kostensparen und bessere Ergebnisse und auch mehr Innovation übrigens ist ja auch ein ein häufig aufgeführtes Argument dass mehr verschiedene Menschen mit unterschiedlichen perspektiv mehr Innovation bringen und klar das ist nicht das ist so ein bisschen krass wenn man dann sagt ja ihr spart Geld oder ihr habt mehr Gewinn oder so aber das brauchen auch das brauchen die entscheidungsäh Träger und Trägerinnen um um zu sagen okay lass uns mal eine Reihe Workshops hier durchführen und etwas voranbringen ja genau genau ja und äh kannst du uns oder möchtest du uns mal etwas tiefer mitnehmen so in deine ähm Erfahrungen und paar Beispiele nennen was bewegt sich wenn du in Teams ähm unterwegs bist also es kommt immer wieder ein bisschen auf die Workshop also auf die Gruppenzusammensetzung an also wer ist in meinem Workshop drin idealerweise ist das dann so wenn es gut läuft dann dann kommen die Menschen miteinander ins Gespräch und ich mag auch gerne gemischte Gruppen also oft ist das so auch die Frauen interessieren sich für diese Themen weil es oft darum geht mehr Frauen in Führung oder so wobei auch dieses Thema generationenvielfalt immer jetzt kommt das heißt idealerweise habe ich eine Gruppe mit Frauen Männer unterschiedliche Altersgruppen und wenn die dann mit ander ins Gespräch kommen und ihre Erfahrungen teilen dann lernen sie voneinander mhm und was schön ist mit diesem Thema ist ja dass es so außerhalb des von Tagesgeschäft ist das heißt die nehmen sich Zeit um wirklich eininander zuzuhören um zu diskutieren und natürlich auch zu also hinzuschauen wo können wir uns verbessern wo klappt es noch nicht so ganz und was sind unsere Ideen mhm und da kommen oft dann am Ende so ein Tag von so einem Tag gute Ideen und richtig konstruktive Dinge die Sie wirklich in der Tat umsetzen können entweder für sich selbst oder nicht entweder oder sondern meistens für sich selbst und etwas was sie im Unternehmen machen können ja und wenn wir das jetzt ein bisschen konkreter machen ähm gibt es etwas was dich ganz besonders bewegt hat ja also dieses Jahr hatte ich z.B jetzt im Herbst auch ein Workshop wo wo auch ja wo auch wo wo sie auch so Rollenspiele machen ich mache auch solche Rollenspiele weißt du dass sie einfach so eine Situation wo es z.B um Diskriminierung oder Sexismus was geht wo sie das mal gegen die Wand fahren mhm in der ja und einmal wo es dann konstruktiv und gelöst wird ja dass sie das praktisch einmal so rum und einmal so rum dann vor spielen und das ist dann gut das war jetzt die eine Situation wo wirklich ähm wo es dann hinterher hieß wo dann ein Mann gesagt hat oh wow das hätte ich jetzt so nicht gedacht dass es dass dass die dass du als Frau so dass man so mit dir spricht oder dass du das so lebt hast also solche Sachen kommen halt immer wieder oder oder auf Menschen die dann aus anderen Ländern nach Deutschland kommen um hier zu promovieren oder um hier zu zu arbeiten und was die dann so im Alltag erleben weil es ist was mir was mich sehr freut ist eben wenn diese privilegierten Gruppe weiße Frauen weiße Männer die hier ganz normal durch die Gegend laufen können wenn die solche aha Erlebnisse haben in den Workshops dass sie von ihrer eigenen Kolleginnen und Kollegen erfahren was was da so passieren kann ja weil das ist oft sehr kraftvoll um sein eigenes Sein seine eigene Einstellung zu ändern ich kann noch so viel erzählen und noch so tolle Vorträge halten äh wenn die das von den eigenen Kolleginnen und Kollegen hören dann dann wirkt das noch mal anders ja ja und ich denke gerade an einen Satz ähm der ähm lautet du du kannst andere Menschen nur hassen äh wenn du ihnen nicht persönlich begegnet bist ja wenn du nicht in ihre in ihre Erfahrungswelt eingetaucht bist und ähm und das ist ja genau das was du machst mit den Rollenspielen auch ne wenn man das mal erfahren hat dann kann man ja gar nicht mehr anders als diesen Mensch eben als Mensch zu sehen und nicht als das was ich da in die Schublade reingepackt habe ja genau genau ja ja genau also das das finde ich auch sehr voll wobei ich muss sagen es gibt ja also diversity Beratung ist ja ein das gibt ja sehr viele und wir wir freiberuflich tätige wir sind ja auch mit sehr unterschiedlichen Profilen unterwegs und meistens hat es ja auch mit unserer eigene Geschichte was zu tun ja das heißt ich mache jetzt nicht explizit solche rassismuswkshops oder so weil ich finde da bin nicht vielleicht nicht mal die richtige dafür sondern ich mache gerne eben diese allgemeine Sensibilisierung oder eben ja klar kulturelle Vielfalt so im allgemeinen oder auch Themen für Frauen speziell aber eigentlich mache ich am liebsten Workshops gemischt weil ich bin der Meinung dass wir die Männer mit diesem Thema erreichen müssen weil die Männer also Frauen sind wunderbar so wie sie sind und Männer sind s im Prinzip auch wunderbar wie sie sind nur müssten sich so manche Mann einfach mal bewusst werden dass sie doch privilegie Privilegien haben und dass sie auch die Frauen oder oder irgendwelche Gruppen die sich selber nicht eehören dass sie die viel mehr unterstützen müssen die denen ist das wahrscheinlich in vielen Fällen einfach gar nicht bewusst ja ja genau genau ja genau eben auch einfach sowas ich bin jetzt gerade zur Zeit in Hamburg und erinnere mich an die Erzählung einer jungen Frau die meinte sie war eben nachts unterwegs auf dem Kits mit einer klicke und dann wollten die anderen noch los und sie hätte dann eben mitten in der Nacht vom Kidz weg mit der Bahn nach Hause fahren müssen und die jungen Männer die bei ihr waren die haben nicht verstanden warum sie das nicht möchte das das war es war ihnen ganz fremd ja ja und ich glaube und deswegen noch mal das mit dem Rollenspiel finde ich eine geniale Sache weil dann dann das mal zu spüren wie fühlt sich das denn an wenn du in eine Bahn steigst und du guckst ständig ist also so habe ich irgendwas im Rücken ist mir wer gefolgt in welchem Wagon sitze ich hier gerade so wirklich diese Alarmbereitschaft in der Frauen dann unter Umständen sich befinden ja sind wir doch immer oder nachts habe ich hier so ein Schlüssel in der Hand den ich möglicherweise benutzen kann als kine Waffe oder irgendwas also ist ja so dass man sich nicht wohl fühlt wenn man da ganz unten in die Tiefgarage reingehen muss abends oder sowas das ist aber für uns Frauen irgendwie normal mm ja ja genau W echt super spannend ja mm wenn du jetzt den Menschen hier am Lagerfeuer äh etwas was mitgeben möchtest so zwei drei Sachen vielleicht was wäre das also eine eine kleine Hausaufgabe kann ich mitgeben da bin ich dieses Jahr auch viel unterwegs gewesen mit dem Thema Netzwerken und ich finde das ganz wichtig zu gucken wer ist in meinem Netzwerk wen wer sind so meine Ängsten Menschen und wer sind so ein bisschen mehr außerhalb mhm und zu gucken wie vielfältig ist mein Netzwerk überhaupt gibt es da Menschen aus anderen Ländern oder aus anderer Altersgruppen oder mit eine total anderen Job oder so mhm und und zu überlegen ja warum warum ist das wie warum sieht mein mein Netzwerk so aus und gibt es vielleicht Menschen die ich spannend finde aber ich traue mich noch nicht so richtig die anzusprechen oder ich weiß nicht wo ich die finde oder was weiß ich ja ja dass man sich da ein bisschen challengen kann und ein paar Menschen äh anzusprechen und im Netzwerk aufzunehmen die die wir noch nicht kennen das sich ein bisschen herauszufordern weil das ist nämlich die wirksamste Methode überhaupt um die eigenen Vorurteile abzubauen das ist was Du ja auch gerade vorhin gesagt hast ja wenn ich die Menschen nicht kenne dann habe ich die Vorurteile und je besser ich die Menschen kenne und überhaupt welche kenne aus ein anderen Kontinent oder mit eine ganz andere Geschichte oder ein ganz anderen Job dann äh dann kann ich meine eigenen Vorurteile abbauen und da das möchte ich gerne mitgeben also dass wir da immer wieder uns selbst ein bisschen herausfordern um eigene Vorurteile zu hinterfragen und abzubauen und mit Menschen ins Gespräch kommen die ganz anders sind als wir selbst ja das ist super ja ja da fällt mir eben ein Satz ein den eine Frau in meinem Projekt Maxis Marie gesagt hat der genau da reingehört und sie meinte wenn Sie auf einer Party ist dann wird sie sehr schnell auf das Thema Transidentität reduziert und es geht eben darum dass sie dass sie viel mehr ist also jeder Mensch ist ja viel mehr als die eine Sache die wir in dem Moment sehen wenn wir ihm oder ihr gegenüber sitzen oder stehen und dass wir dass wir auch da noch mal hingucken so was ist denn dahinter und uns nicht über das Offensichtliche unterhalten sondern über das ja genau das das das ist genau das dass wir eben nicht diese offensichtliche Frage stellen wo kommst du her oder was weiß denn ich was sondern dass man einfach ein mensch mensch lass sein lassen kann und fragen wie bist du hierhergekommen oder was was schmeckt dir jetzt hier am besten vom Buffet oder keine Ahnung was ja irgendeine einfache Frage zum Einstieg und nicht gleich mit der Keule mit irgendwelchen persönlichen Dinger ankommen sondern einfach den Mensch sehen und einfach mal ein paar Small Talk Fragen erstmal einbauen persönliche Sachen fragt ja genau genau ja ja und dann auf einer tieferen Ebene wenn es dann soweit ist nach den smallt Sachen und nach zehn treffen dann auch ich ich mag diese Frage so was bewegt dich und was bewegt dich wirklich und was noch ja und und eben nicht was bewegt dich in dem Bereich den ich in dir sehe sondern so wer bist du ja ganz offen ja ja eben die offenen Fragen das du bist Coach ich bin Coach also das das lernt man ja dann diese offene Fragen zu stellen es gelingt nicht immer aber man versucht ja immer wieder die die offenen Fragen zu stellen so grundsätzlich weil wir können ja nicht wissen was der andere äh umtreibt ja ja ja ja das ist schön genau ja und offene Fragen machen uns offen und machen unser gegenüber offen ja ja ja genau da muss man eben auch auch selbst muutig und offen sein für für für andere Antworten also wenn man dann selbst schon festgelegt hat worum soll es jetzt im Gespräch gehen dann wir natürlich schwierig genau das ist auch so ein wichtiger Punkt ja ja oh was mache ich jetzt mit dieser Antwort damit habe ich nicht das hatte ich übrigens mal also vielleicht als als Anekdote saß ich mit zwei neuen oder der eine Kollege war nicht neu und der andere war neu kam aus ähm ein ein deutscheer Kollege und ein Kollege aus einem afrikanischen Land aus äh äh ja genau und da haben wir uns über Geschwister unterhalten und ja und Geschwister ich habe zwei Brüder und einer hat eine Schwester und da wie hast du auch Geschwister oder wie viele Geschwister hast du und dann hat er gesagt cool und dann habe ich auch gedacht okay was frage ich jetzt als nächstes also da muss man dann noch weiter flexibel bleiben und ah ja erzähl mal ein bisschen mehr darüber ja ja das finde ich auch noch mal wichtig dass ich meine das ist ja nun mal eine gewöhnliche Antwort mit der man nicht rechnet und dann nicht so zu tun als ob ähm als ob das das normalste für uns wäre weil es löst ja was in uns aus und ich finde das können wir auch im übertragenen Sinne jetzt noch mal sagen so ähm dass wenn es etwas in uns auslöst dass wir dann erstmal gucken so was löst es in uns aus und dass wir dann nicht dem Gegenüber das Gefühl geben er muss das jetzt irgendwie für uns lösen sondern dass wir damit bleiben ähm und gleichzeitig auch im Kontakt bleiben damit und mit dem Menschen ich weiß nicht ob das jetzt irgendwie zu doch das macht nein aber es stimmt und das ist überhaupt der Schlüssel überhaupt dass man in der Lage ist zu reflektieren und zu merken und vielleicht nicht sofort dann zu sagen oh Gott das ist ja schlimm so viele Geschwister oder wie kann das denn sein oder irgendsowas sondern einfach mal eben die auss sage so zu lassen und dann gucken wie das Gespräch weitergeht aber erstmal nicht verurteilen oder es oder aussprechen dass man das super komisch findet oder so aber das ist natürlich auch je nach Setting aber einfach mal offen sein und sich das mal anhören egal jetzt das war jetzt ein Beispiel aber es kann ja in so vielen anderen Situationen auch passieren ja genau genau ja ja ja schön eigentlich das ist doch unser unserer Einladung hier am Lagerfeuer oder die Einladung zur Offenheit ja das ist die Einladung zur Offenheit auf jeden Fall und wir kennen das ja beide wenn man von A nach B mal gezogen ist es muss ja nicht mal von einem Land zum anderen sondern überhaupt es kann auch reichen das Bundesland zu wechseln dann passieren schon einige Dinge und man muss wieder neugierig und offen sein und mit Dinge rechnen mit denen man bis jetzt nicht gerechnet hat ja ja ja ja das stimmt auf jeden Fall ja gut also dann geben wir das jetzt raus neugierig und offen sein und Annika ich danke dir sehr für dieses schöne Gespräch ich danke auch vielen Dank ja alles Liebe auch so ja jetzt brauche ich meine Brille und sonst kriege ich das hier nicht beendet
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