Kathrin StahlBegleitung in Umbruchphasen
Hochsensibel

Stille ist so schwer zu finden. Aber es ist möglich.

Du lebenshafte Frau, in diesem Video erfährst du, wie man tiefere und echte Stille findet, indem man sich von der ständigen Belastung des Alltags zurückzieht und sich im Augenblick ruhig hält – ohne dabei zu verzichten auf das positive Leben.

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herzlich willkommen bei Glück über Zweifel  herzlich willkommen an unserem virtuellen   Lagerfeuer es ist schön dass du da bist denn  heute soll es um die Stille gehen die Stille   nach der so viele sich gerade sehnen in all  dem Lärm der uns umgibt und vor allen Dingen   auch in all dem Lärm der so in unserem Kopf  unterwegs ist und vielleicht kennst du das was passiert wenn wir endlich einen Moment  der inneren Ruhe gefunden haben und ihn dann   verlieren weil wir denken wie schön kennst du  das diese Folge jetzt hier am Lagerfeuer ist   eine Einladung an dich die Stille noch einmal ganz  neu zu betrachten und vielleicht spürst du gerade   dass du wie so viele so erschöpft bist vom Lärm  da draußen eben und auch vom Lärm in dir selbst   und vielleicht kennst du das du ziehst dich  zurück und du atmest und es wird ruhig für einen   Augenblick und dann kommt ein Gedanke und ein  Urteil und plötzlich verändert sich wieder alles   darum soll es heute hier gehen ich möchte darüber  sprechen wie sogar auch eine positive Bewertung   uns aus dem Moment reißen kann und wie tiefe und  echte Stille tatsächlich entstehen kann was du   tun kannst und ich möchte auch darüber sprechen  was das mit einem ganz wichtigen buddhistischen   Prinzip zu tun hat und warum es so herausfordernd  ist manchmal einfach nur da zu sein und ich habe   heute morgen ganz genauso einen Moment erlebt ich  spreche also nicht von oben herab sondern ich weiß   genau wie sich das anfühlt so diese Sehnsucht  nach Stille und der Lärm der gleichzeitig da ist   und auch die Erschöpfung die daraus entstehen  kann und was ist also heute morgen passiert   es war ein ganz normaler Morgen ähm und wie  jeden Tag bin ich zu den Pferden gegangen ich war   draußen um sie zu versorgen und in Gedanken war  ich schon beim nächsten Meeting das wenig später   angesetzt war ich war also gar nicht ganz da  und dann hat mir eines meiner Pferde aus unserer   schönen Herde so einen wertvollen Moment geschenkt  die hat einfach neben mir gestanden und geoment geschenkt indem ich dachte oh ist das so still  hier und ich möchte da kurz eintauchen und mir   wurde plötzlich so klar dass indem ich ähm in  diesem To-Do hänge mir diesen Moment der ja auch   mein Leben ist äh kaputt mache und ich wollte so  gerne da sein und ich habe also neben Anaya geürt es wurde still und das war wirklich so ein ganz  seltener Moment von in mir ankommen von wirklichem   Dasein und das war so ein großes weites stilles  Feld und wenn du das schon mal erlebt hast und   ich gehe mal davon aus du kennst das dann weißt  du was ich meine dann weißt du wie auch unser   Körper dann weit werden kann und wie unser Blick  sich ändern kann das ist nebenbei ein reguliertes   Nervensystem und das was bei mir passiert ist war  die Koregulation durch die Pferde darüber habe ich   an anderer Stelle schon gesprochen er war also da  dieser unfassbar schöne Moment der Stille und dann   kam er dieser Gedanke wie schön ja und was ist  wenn wir das denken wenn wir denken wie schön dann   ist die Stille weg und so war das genau in dem  Moment wo ich dachte wie schön war die Stille weg   und es war als hätte mein Verstand so eine ganz  zarte Seifenblase mit Worten angestochen und   ähm ja und dann war diese Blase in der ich  eingehüllt war war kaputt und wir tun das wir   tun aus Gewohnheit weil wir so sehr daran gewöhnt  sind erstmal dass wir bewertet werden aber eben   auch dass wir alles was geschieht bewerten alles  was wir erleben wollen wir einordnen und benennen   ist wieder etwas was wir unter anderem für unser  Nervensystem tun denn unser Nervensystem möchte   wissen bin ich hier in Sicherheit und es ist  ein Automatismus aus dem wir hasteigen dürfen   und es geht ja nicht darum dass wir die ganze  Zeit in dieser Blase leben und die ganze Zeit   hier sind und still sind und nichts anderes  sein soll und keine Gedanken sein sollen wir   sind ja nun mal in dieser Welt und wir sind in  diesem Leben aber wie schön wäre es wenn wir viel   mehr diese weiten Räume betreten könnten  und aus der Bewertung aussteigen könnten und seitdem also seit seit heute morgen  beschäftigt mich dieser Moment zutiefst   denn ich kenne das von mir und ich sehe das  auch immer wieder bei meinen äh Klienten und   Klientinnen wir sehen uns wir sehnen uns so sehr  nach Tiefe nach Präsenz nach innerem Frieden und   wir sind so sehr geübt darin alles zu benennen  und wir merken das gar nicht mehr weil wir uns   selbst immer wieder aus den Momenten rausbewegen  wir gehen aus dem Moment raus und gehen in die   Benennung und Bewertung wir sagen wie schön wie  besonders oder das sollte ich öfters machen oder   wie schade dass dieser Moment gleich vorbei ist  oder ähm noch schöner wä es jetzt wenn kennst   du das und schon sind wir nicht mehr da wir sind  dann über der Erfahrung oder neben der Erfahrung   und denken über das was wir gerade erleben nach  vielleicht möchtest du da mal kurz durchatmen und   das in dir wirken lassen und das ist etwas anderes  als das was wir auch so häufig tun im äh in der   Begleitung von Menschen bzw wenn ich Menschen  begleite dann lade ich sie immer wieder ein   die Perspektive die Vogelperspektive einzunehmen  und zu schauen wirklich so was passiert hier   gerade um aus der Bewertung rauszukommen unter  anderem und auch um zu gucken so wie alt ist   dieser innere Anteil gerade in mir der das erlebt  und der getriggert wird aber das ist etwas ganz   anderes als das was ich jetzt hier gerade meine  es gibt ein buddhistisches Prinzip und lass uns   da kurz hingucken und das im in Buddhismus geht  es ja eben um die innere Freiheit wie können   wir die erlangen und was sind die verschiedenen  Arten von Freiheit und eine Freiheit ist eben die   Freiheit von Bewertung das ist im Buddhismus ein  ganz zentrales Thema solange wir bewerten haften   wir an wir haften an dem an was gerade passiert  oder was uns umgibt und was uns nicht umgeben   soll und es ist egal ob positiv oder negativ  aber wir sind angehaftet und in dem Moment wo   wir anhaften sind wir nicht mehr frei und jede  Einordnung trennt uns von dem was wirklich ist   und unser Kopf der will greifen festhalten  einordnen aber die Stille die nach der wir   uns so sehr sehnen und du auch sonst hättest du  nicht bis hierher durchgehalten wahrscheinlich   die zeigt sich erst dann wirklich ah wenn wir  das alles loslassen es gibt eine Meditationsart   das ist die Vipassana Meditation und da geht  es genau darum beobachten ohne benennen und   wahrnehmen ohne bewerten was für eine Freiheit  und nicht es ist schön sondern einfach es ist   und auch nicht ich bin das und das sondern ich  bin Wow so ham was für eine wunderschöne Freiheit   und wenn wir das immer mehr in unser Leben  einladen können wenn wir das nach und nach immer   mehr integrieren können dann verändert das unser  ganzes Dasein das ist wirklich eine Daseinsform   und ja natürlich klappt das nicht immer und  wie gesagt das braucht es ja auch gar nicht   wenn wir wenn wir sagen so ah jetzt hat es  mit der Stille wieder nicht funktioniert   dann sind wir genau wieder da drinne sondern  aha okay jetzt ist mir in mir gerade Unruhe so ist das gerade und ja die Stille die entsteht  nicht dadurch dass wir uns anstrengen sondern   dadurch dass wir aufhören uns  anzustrengen und ich möchte dir jetzt hier und   heute wirklich sagen wir haben uns genug  angestrengt darf jetzt einfach mal leicht   sein und es darf jetzt immer öfter still sein  sonst halten wir auch hier in dieser Welt so   wie sie gerade ist halten wir nicht durch wir  brauchen in uns Oasen und in unserem Leben   immer häufiger Momente in denen wir ganz mit  uns sein können in der Stille und vielleicht   hast du das auch schon erlebt du sitzt am Meer  oder im Wald oder einfach kuschelig auf dem Sofa   und für einen Moment ist da diese Weite in dir und  dann denkst du so müsste das immer sein oder ha   wie friedlich und plötzlich wird es wieder eng  in dir weil du diesen Moment nicht festhalten   kannst das ist die Anhaftung von der ich vorhin  sprach und vielleicht kommt dann eine Emotion oder   in dir wird es unruhig weil so friedlich das  bist du nicht gewohnt ah wieder Nervensystem   ha und wenn wir aus dieser Bewertung aussteigen  können dann tun wir auch unserem Nervensystem was   Gutes und gleichzeitig wenn unser Nervensystem  nicht reguliert ist dann ist das was ich gerade   beschrieben habe schwieriger und deswegen möchte  ich dich einladen und das mache ich gleich   aber ich möchte dir noch mal sagen die echte  Stille wirklich die fängt da an wo du aufhörst zu   bewerten selbst das Gute und selbst das was du so  gerne festhalten möchtest und vielleicht brauchst   du dafür gar keine perfekte Umgebung sondern  einfach nur den Mut einen Moment lang nicht   einordnen zu wollen und wenn du jetzt während  du mir zugehört hast spürst dass du dich danach   sehnst diese Art von Stille wieder zu erfahren  und aus dieser Bewertung auszusteigen und diese   Stille nicht als Technik sondern als wirklich  vorhandenen inneren Raum zu erfahren dann jetzt   kommt's jetzt kommt sie die Einladung möchte ich  dich einladen komm zu uns nach Portugal kommen in   den Kreis der Pferde in dieses wertungsfreie und  vollkommen erwartungsfreie Feld das die Pferde und   ich dir gemeinsam hier anbieten in einem in einer  Auszeit für dich hier in der weiten Stille des   Altejo ja und zeig deinem Leben wie kostbar es ist  danke dass du hier bist alles Liebe deine Katrin

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