Kathrin StahlBegleitung in Umbruchphasen
Hochsensibel

Lebenskrise ohne Ausweg? Warum mehr möglich ist, als du glaubst.

Du glaubst, dass viele Unmöglichkeiten in deinem Leben tatsächlich unversuchte Möglichkeiten sind? Viele Dinge, die wir für unmöglich halten, haben wir nie wirklich versucht.

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Was wenn viele der sogenannten Unmöglichkeiten in unserem Leben einfach unversuchte Möglichkeiten sind? Darüber möchte ich hier an diesem virtuellen Lagerfeuer heute mit dir gemeinsam nachdenken. Und ich möchte dir eine Geschichte erzählen, die wahrscheinlich dein Denken über Unmöglichkeiten ein bisschen verändern kann und zum Schluss bekommst du wie immer drei gute Fragen von mir. Herzlich willkommen an diesem virtuellen Dagerfeuer. Ich bin Katrin Stahl und ich begleite seit vielen Menschen äh nein, seit vielen Jahren Menschen durch sogenannte Unmöglichkeiten und zwar ganz besonders, wenn sie in Sinnkrisen oder Beziehungskrisen feststecken. Ja, lass uns das mal gemeinsam ansehen. Wir halten Dinge für unmöglich und du kannst ja mal gucken, ob das für dich auch stimmt. Nicht, weil wir es versucht hätten, sondern weil wir uns nicht vorstellen können, wie es gehen sollte. Und es gibt einen schönen Satz, der heißt ähm ich bring den manchmal in meinen Coachings. Was, wenn du gar nicht wissen müsstest oder vielleicht auch gar nicht wissen kannst, wie es gehen soll und was, wenn es darum überhaupt gar nicht geht. Ja, auch darauf schauen wir in dieser Folge, denn ich bin überzeugt und mein ganzes Leben zeigt mir das auch, dass diese Unmöglichkeiten tatsächlich auch eine Möglichkeit beinhalten, es zu versuchen. Wir haben nur gelernt anders zu denken. Ja, ich habe es eben schon gesagt. Die meisten Dinge, die wir für unmöglich halten, haben wir nie wirklich versucht. Wir haben sie nur viel zu früh abgehakt. Und zwar gar nicht unbedingt, weil wir zu bequem sind, sondern aus Erfahrung. Und diese Erfahrung kommt manchmal nicht mal aus unserem eigenen Leben, sondern aus dem Leben unserer Eltern. Und wir haben ja in unserer Kindheit jede Menge gelernt oder sogar aus dem Leben unserer Ahnen. Und das hat sich in unserer Geschichte festgeschrieben. So gibt es z.B. Menschen, die fest davon überzeugt sind, dass sie sich nirgendwo zu Hause fühlen können. Und das hat eine gewisse Tragik und häufig ist das ganz ganz alt, weil in der Familie Menschen vertrieben wurden. So, das ist jetzt m schon sehr deep di mäßig. M aber es gibt eben auch im Alltag diese Unmöglichkeiten bzw. die Dinge, von denen wir überzeugt sind, dass sie einfach so sind. Und da wir das denken, versuchen wir schon gar nichts Neues mehr. Z.B. dass bestimmte Gespräche immer gleich enden oder das ist etwas, was mir ähm auch begegnet ist, als äh ich ähm ausgewandert bin, ähm dass man so etwas in diesem Alter nicht mehr tut oder dass du vielleicht denkst, ich bin zu alt, um noch was Neues anzufangen. Ja, wer sagt das denn? oder auch äh ja, das ganze kulminiert eigentlich in diesem Satz, so bin ich eben oder in einer Partnerschaft, so ist unsere Ehe oder so ist unsere Liebe eben. Und es geht bei uns halt nicht anders. Stimmt das? Wir sortieren aus viel zu viel und viel zu früh. Es gab einen Mann, der uns das Gegenteil beweist und diese Geschichte finde ich wahnsinnig spannend. Ich möchte sie gerne mit dir teilen. Ähm ja, weil sie so ja, die ist so plakativ und sie ist einfach wahr und du kannst ja mal gucken, was die in dir auslöst. Er hat nämlich eine Grenze durchbrochen in der Welt des Sports. Lass uns da mal eintauchen. Die zeigt uns viel darüber, wie Menschen funktionieren. Jahrzehntelang glaubte nämlich die Welt, dass sich eine Meile in unter 4 Minuten nicht laufen lässt. Das hielt man für eine physiologische Grenze und es wurde vor Kollaps gewarnt und es gab ganze Reportagen in Zeitungen darüber. Es war einfach eine Tatsache. Eine Meile in unter 4 Minuten ist nicht möglich. Und dann kam ein junger Medizinstudent Roger Annister, der plötzlich 3 Minuten 59 gelaufen ist. Vielleicht kannst du dir das vorstellen. Das war ein Stadion, da lief der und dann kam die Durchsage, die Zeit ist 3 Minuten und du kannst dir vielleicht vorstellen dieses Gebrüll, das durch die Menschenmenge ging, weil klar war, die 4 Minuten Marke wurde unterschritten, wurde gebrochen. Und stell dir mal vor, bei Dingen in deinem Leben gibt es ein Publikum und du stehst im Stadion und auf einmal war etwas möglich, wovon du überzeugt warst, das wird einfach nicht gehen und du kannst ja auch dein eigenes Publikum sein. Es reicht ja, wenn du dir zjubelst, ja? Setz dich in die Zuschauerränge und stell dir vor, du bist in den Zuschauerrängen und gleichzeitig stehst du auf diesem Feld und du jubelst dir zu, weil du etwas getan hast, wovon du und wahrscheinlich auch dein Umfeld überzeugt warst, das ist nicht möglich. Hm. Und es gibt so viele Dinge. Diese Benister Geschichte ähm zeigt, es war nie unmöglich, es war einfach unversucht. Und das Schöne an dieser Geschichte, und jetzt kommt's nämlich, nachdem er das geschafft hatte, diese 4 Minuten Marke zu brechen, gab es diesen Rekord, seinen Rekord nicht lange, weil von da an Menschen wussten, es geht und von da an haben sie diese Marke ständig unterschritten. So, welche Geschichten erzählen wir uns denn ständig von Unmöglichkeiten, die wir vielleicht schon auch mal hinterfragen könnten bzw. einfach mal neu versuchen. Die meisten Unmöglichkeiten in unserem Leben haben genau diese Struktur darunter. Und ich möchte dich einfach mal in ein paar Alltagsbeispiele mit reinnehmen. Also z.B. in einer Beziehung. Diese innere Überzeugung, die vielleicht nie ausgesprochen wurde, wir können nicht anders miteinander reden oder sie versteht mir mich einfach nicht oder er kann einfach nicht mein Innenleben nachvollziehen. Vielleicht stimmt das ja. Und was könntest du versuchen, damit es anders sein kann? Denn es ist nicht das Gespräch, das unmöglich ist, sondern es ist die Art und Weise, wie wir miteinander sprechen, die neu sein kann oder in dir vielleicht, ich kann mich nicht mehr neu ausrichten oder sagte ich gerade, ich bin zu altf ähm ich kann nicht malen. Äh ja, und vielleicht interessiert es dich auch gar nicht, aber wenn du gerne malen möchtest und du sagst, du kannst das nicht, dann kannst du es natürlich auch nicht. Also einfach Pinsel in die Hand oder Bleistift in die Hand und drauf loszeichnen. Ich hatte ich liebe ich liebe es mit Farben äh zu arbeiten und ähm mit meinem Bleistift zu skizzieren. Und ich war der Überzeugung, ich kann keine Gesichter malen. Nee, das konnte ich auch so lange nicht, wie ich es nicht probiert habe. Und wir können auch wirklich schwere Dinge tun. Das möchte ich dir sagen hier jetzt gerade in einer Situation ähm wenn du mir schon länger folgst, weißt du, wir sind nach Portugal ausgezogen. Was du vielleicht nicht weißt, ist, dass ich hier jetzt schon ziemlich lange allein bin, was nicht der Plan war. ähm alleine bin mit den Tieren, mit der es ist tatsächlich Landwirtschaft mit ähm Dingen, auf die ich überhaupt nicht vorbereitet war. Und in den letzt in den ersten Wochen habe ich mir ständig erzählt, das geht nicht, ich kann das nicht alleine schaffen. Ja, ich hatte aber keine andere Chance und das Leben hat mich da hingestupst und ähm nee, nicht gestupst. hingeworfen, denke ich, manchmal reingeschoben. Ähm und wenn wir dann in solchen Situationen sind, wo wir gar keine andere Möglichkeit haben, da sehen wir auf einmal: "Wow, es geht doch." Und was für ein Geschenk, wenn wir dann neu über uns lernen können, neu über das Leben lernen können und ja und in vielen Situationen, in denen wir Neues versuchen, auch neu über unsere Beziehung lernen können. So, vielleicht denkst du auch, es wird nie leichter. Und für dich ist es im Moment auch so. Und es ist wichtig, dass du dich da wertschätzt, dass du sagst, ja, es gibt einen Teil in mir, der spürt, es wird nie leichter. Und dann kannst du dich ganz neugierig auf die Suche machen nach einem Teil, der was Neues probieren möchte. Und dazu möchte ich dich so sehr einladen, dieses immer wieder äh zu versuchen, so was könnte denn ein ganz kleiner Schritt sein? Auch wenn du sagst, ähm ich kann mich nicht öffnen oder ich kann Nähe nicht gut aushalten, dann stimmt das jetzt für dich ganz sicher. Und wenn du es möchtest, dann geht es darum, dass du dir ganz in ganz kleinen Portionen immer mal wieder neue Erfahrungen schenken kannst. Ja, möchte dich noch in eine Szene mitnehmen, die so gewesen sein könnte. Ähm vielleicht kennst du sie auch so ähnlich. ein später Abend und ein Paar sitzt sich am Küchentisch gegenüber und da liegt ein Thema praktisch zwischen Ihnen auf dem Tisch, dass sie seit Jahren umgehen und es findet kein Streit statt, aber da ist dieses schwere irgendwie auch ich laute Schweigen, vielleicht kennst du das und irgendwann sagt sie, ich weiß nicht, wie wir darüber reden wollen oder sollen. Und er sagt, ich auch nicht. Und dann hängen diese zwei Sätze im Raum und dann hängen wir uns daran auf, dass es so zwischen uns halt ist. Und dann kann das ein Moment sein, in dem wir aufgeben. Es kann aber auch ja genau dieser Moment, weißt du, wo wir uns dann gegenseitig bestätigen. Siehst du, es funktioniert einfach nicht. Aber vielleicht passiert diesmal auch etwas anderes und es muss auch wirklich nichts Großes sein und auch nichts mutiges, aber vielleicht so ein zarter Versuch. Und z.B. könntest du sagen, lass uns nicht über alles reden, nur über den ersten Satz. Oder lass uns mal vorstellen, wir wären hier an diesem Tisch ein frisch verliebtes Paar. Und wenn ihr schon mitten in der Krise steckt, dann kann das sein, dass das für euch überhaupt nicht passt. Aber wenn ihr gerade anfangt euch in Mustern festzufahren, dann kann das ein Spiel sein. Lass uns mal versuchen. Wir wären ein paar, das sich zum ersten Mal trifft. Wir wären so in dieser Datingphase. Und wie würden wir denn dann reden, falls so ein Problem aufgekommen wäre? Und das kann ganz neue Türen öffnen. Ja, guckt mal auf die Unmöglichkeiten zwischen euch, denn ich sehe das ständig. Es sind nicht diese großen Durchbrüche, die ein Leben verändern, sondern diese kleinen Schritte, so kleine kleine Versuche oder eine Suche nach einem neuen Weg. Denn viele Menschen denken, Veränderung beginne erst, wenn sie bereit sind über sich hinauszuwachsen. Und das hören wir in dieser Chaka Chaka Coachingwelt auch ganz häufig. Wir müssen über uns hinauswachsen, dann möchte ich dir gerne zurufen. Ähm, du kannst es versuchen und es könnte aber sein, dass es in dir innere Anteile gibt, die dann erst richtig loslegen und die dich die feinen Grenzen nicht überschreiten lassen. Und ich sehe das wirklich anders. Veränderung beginnt dann, wenn wir aufhören in uns Grenzen als Fakten zu behandeln. Und wenn wir anfangen und zwar langsam und Schritt für Schritt sie als innere Geschichten anzuerkennen. Und ich sage bewusst nicht nur zu erkennen, sondern sie anzuerkennen, dass sie dass sie einen Grund haben da zu sein und dass wir uns auf eine Forschungsreise begeben. Wann sind die wohl entstanden? Wann habe ich gelernt, dass diese unversuchte Möglichkeit eine Unmöglichkeit ist? Stimmt das für mich? H es muss nichts Dramatisches sein. Also, du musst deine Grenzen nicht überrennen, sondern du kannst erfahren, dass mehr möglich ist, als du dachtest. Und das entsteht im Kontakt mit dir selbst. Ja, jetzt hatte ich dir noch drei Fragen versprochen, die dich so ein bisschen in die Möglichkeit des Unmöglichen vielleicht öffnen können. Wenn du gerade was zum Schreiben hast, dann schreib sie gerne mit, sonst mach Pause und komm gleich wieder und hol dir was zum Schreiben. Welche Unmöglichkeit in deinem Leben hast du nie wirklich ausprobiert? Welchen ersten Schritt könntest du versuchen? Und zwar einfach so als Spiel, als Experiment. Warum sage ich das so? Weil weil du dann deine inneren Anteile, die vielleicht Angst davor haben, dass du dieses Unmögliche probierst, weil sie noch mit irgendwelchen alten Geschichten verwoben sind, so ein bisschen auf deine Seite holen kannst, kannst sagen, komm, lass uns mal versuchen, lass uns mal ein Experiment starten. Und was wäre vielleicht heute noch eine unversuchte Möglichkeit, die du gerne möglich machen möchtest? Also, wenn du deine Unmöglichkeiten in Frage stellen möchtest, dann bin ich für dich da. Entweder hier in Portugal im Retreat mit den Pferden, die sowieso von Unmöglichkeiten keine Ahnung haben, ganz besonders nicht mein kleines Fohlen, ähm der mir immer wieder zeigt, dass Grenzen nur im Kopf bestehen. Und online begleite ich dich auch sehr gerne durch deine Umbruch Phasen und Sinnkrisen und durch eure Paarkrise. Also zeig deinem Leben, wie kostbar es ist. eine Sve, deine Katharin und die Pferde.

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