Kathrin StahlBegleitung in Umbruchphasen
Hochsensibel

Fall aus dem Rahmen. Über die Kunst ein kreatives Leben zu führen.

Liebe Leserin, lebenslustige Kreativität ist mehr als die Summe ihrer Teile – es handelt sich um eine vernetzte, interdependente Blume, die uns im Leben trägt. Wir sind nicht nur unseren Fähigkeiten, sondern auch unseren Grenzen Schöpferinnen und Schöpfern.

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liebe Menschen am Lagerfeuer du sitzt am Lagerfeuer der heldininen und Helden und es geht hier ja um die heldinninen und Helden Reisen des Lebens und ich bin Katrin Stahl ich bin Coach für Lebendigkeit Lebensfreude und sinnerfülltes Leben und heute sitzt bei uns eine Frau auf die ich mich so richtig freue bzw über die ich mich freue und auf das Gespräch mit äh der ich mich freue ist ist Nathalie Bromberger und Natalie ist Illustratorin kreative Coach für kreative und hochbegabte und ja ich wir haben gerade kurz vorher gesprochen und ich habe Natalie ich habe dich gefragt wie kann ich dich denn vorstellen und dann hast du gesagt ist eigentlich egal ich kann mich selber auch immer nicht entscheiden was ich eigentlich sagen soll und dann dachte ich yes das wird das Gespräch dass ich gerne füen wollte weil ich das auch so gut kenne so dieses es ist so viel es ist so ein riesengroßer Blumenstrauß den wir ins Leben tragen und wenn uns dann jemand fragt was machst du eigentlich ist es so schwer das zu beschreiben eben weil es so viel ist und weil alles irgendwie ineinander fällt findest du das auch auf jeden Fall also ich habe da auch lange mit gekämpft weil man ja irgendwie peinlich scheint in unserer Gesellschaft W man mehr als zwei Sachen sagt die man macht oder so und inzwischen weiß ich aber dass einfach zu Kreativität dazu gehört dass wir vernetzt denken und deshalb alles im Zusammenhang ist und dadurch auch alles miteinander verbunden und interessant ist und auch die verschiedenen Fähigkeiten zusammen gehören und inzwischen kann ich mich ganz gut damit abfinden dass ich auch ganz unterschiedlich vorgestellt bin werde je nachdem wo ich gerade Leute mich gerade her kennen aus wel Kontext und ja gehört zu mir ja ja und ich habe dich ja entdeckt ich habe es dir gerade schon erzählt über ein Buch das ähm ich weiß nicht mehr leider nicht mehr das Buch hat mich fasziniert es hat mir äh in vielen Bereichen die Augen geöffnet ähm und es ging um Hochbegabung und Hochsensibilität und du hast da mit gearbeitet und äh deswegen wird unser Gespräch auch eben sich um diese Themen drehen Hochbegabung Hochsensibilität Kreativität und ähm ja und dann habe ich geguckt was macht denn Natalie eigentlich so und bin auf deiner Website gelandet mit den bezaubernden Zeichnungen die wirklich direkt in mein Herz gesprungen sind und ich habe mir dann dein Buch bestellt Fall aus dem Rahmen und ich finde diesen Titel auch so schön weil es ja in kreativen Leben wirklich darum geht dass wir Rahmen verlassen dass wir raushüpfen aus Rahmen die wir uns selber gesetzt haben die uns die Gesellschaft setzt vermeintlich und die uns vielleicht auch unsere Eltern mitgegeben haben und noch weiter zurück m ja und dann habe ich dieses Buch aufgeschlagen und ich ich mag es wirklich sehr ich mag deine Art das darzustellen so diese Besonderheit und was bedeutet es eigentlich anders im Leben zu sein und da möchte ich noch einen Satz von deiner Website nehmen da schreibst du nicht wortwörtlich aber sinngemäß das kreative sich ja häufig wünschen weniger kompliziert zu sein und so dieses Gefühl gar nicht richtig dazu zugehören und sich genau ja was sagst du denn dazu so wenn du jetzt in diesen Satz noch mal reingehst dieses sich kompliziert fühlen wo hast du das erlebt in deinem Leben m ja ich habe das wie ein roten Faden durch mein Leben glaube ich wie viele kreativ und begabte Menschen hat z.B mit dem zu tun was wir gerade angesprochen haben dass man viele Interessen hat oder so ne und dass man aber auch glaub viele begabte Menschen einfach auch authentisch sein wollen und auch ganz früh in ihrem Leben schon Thema gefunden haben da gibt's ja auch Studien zu die zeigen dass man auch zum Alter von 9 10 11 schon weiß was das eig Thema ist und inem Alter wo viele andere vielleicht noch das noch nicht gefunden haben oder auch nicht die Möglichkeit hatten es ist ja auch ein Privileg in gewisser Weise dass decken zu können und man ab dem Moment eigentlich Gefühl hat ja irgendwie ich ich passe in keinen Rahmen eben rein und gleichzeitig ist es halt auch so dass unsere Gesellschaft extrem viele Rahmen uns mitgibt also so viel kreativitätsfeindliche Normen die unsere Gesellschaft uns mitgibt auf alle möglichen weisen die Schule die Erziehung eben der Beruf wie wir das gestalten wie wir arbeiten was wir denken was normal ist und so ne und dadurch erfährt man natürlich jedes Mal in jeder Arbeitsumgebung jedem Verein in die man Eintritt also das höre ich ganz viele Hochbegabte einfach oder auch kreative Menschen immer wieder sagen ich Ecke überall an ich habe überall jetzt mache ich wieder die Erfahrung hier passe ich nicht rein und ich glaube es geht sehr vielen Leuten so wenn wir darüber reden würden würden wir vielleicht merken dass es manchmal im selben Verein vielen so geht und wir könnten den Verein vielleicht verändern ja aber man hat da habe ich die Erfahrung so früh gemacht also das für viele das einfach auch mit großer Scham verbunden ist und man das dadurch nicht anspricht sondern dieeber heimlich wieder weggeht und sich rausschleicht oder so ne ja ja ja ich arbeite auch viel mit der Einzigartigkeit so die wir in dieses Leben bringen und häufig liegt ja wirklich die Einzigartigkeit in der größten Verletzung die wir erfahren haben als Kinder weil eben das nicht sein durfte und da da passt das so gut rein was du eben sagst dass es eben sehr mit Scham verbunden ist wenn wir dann ja und deswegen trauen wir nicht uns wirklich in dem zu zeigen was uns so besonders macht ja wichtigen Punkt ja ja auf jeden Fall also gerade auch die Einzigartigkeit ja auch ein Thema was mich so begeistert aber wenn ich dann manchmal Leuten ich dachte am Anfang mal braucht den Leuten nur zu sagen hey toll du bist so einzigartig mach das aber durch diese Scham und Schuldgefühle ist es halt gar nicht so dass Leute immer sofort begeistert damit loslegen wollen sondern eigentlich dann erstmal eben an dieser Scham und Huld arbeiten müssen um sich wirklich wohlzufühlen diese Einzigartigkeiten ja ja ja genau genau und du arbeitest ja auch als gestaltcoach habe ich gesehen m möchtest du uns so ein bisschen mitnehmen wie wie machst du das so in einen typischen Prozess mit also so jemand der kreativ ist kommt zu dir und sagt boah ich krieg oder nee erzähl du mal was ist denn so die typische Frage die ein kreativer Mensch dir stellt oder das typische die typische Herausforderung mit der die Menschen zu dir kommen also typische Frage die Leute stellen ist ähm glaube ich dieses ich habe so vieles äh und äh habe so ein Sammelsurium von Themen von äh Aufgaben die ich mir stelle von Fragen und wie soll ich daraus jetzt den einen roten Faden machen oder wie soll ich das in ein Produkt packen was ich dann auf dem Markt der Arbeit verkaufen kann als Angestellte oder als ähm kreative eben nicht selbständig machen und das ist dann erstmal das erste das Leute oft mit Koffer ankommen von Ideen und Sachen dies im Lauf ihres Lebens gesammelt haben die so oft nicht fertig gemacht haben weil dann auch manchm die Luft ausgeht ne wenn man plötzlich merkt man kriegt kein Feedback und das ist so ein Thema womit Leute kommen aber dahinter liegen eben diese ganzen Themen ich habe mich immer als falsch erfahren alle haben immer mir das Feedback gegeben von der dass ich nicht richtig bin und das ist bei der Hochsensitivität so bei der Kreativität so bei der Hochbegabung jetzt bei ADS ist es auch so also es werden ja immer ganz ganz viele Menschen dieser Gesellschaft werden eigentlich mit demem Stempel du bist nicht normal gelabelt und erfahren dass sie nicht normal sind obwohl das meiner Meinung nach so viele sind dass es eigentlich denke ich die Hälfte der Gesellschaft bestimmt ist so und also das ist eigentlich das normale dass wir nicht in dieses komische Schema passen was die Gesellschaft fragt aber dann kommen halt Leute mit und das ist halt das ich arbeite immer so mit kurzzeitinterventionen also ich gebe Leuten ich ma keine Langzeittherapie sonst setze mich ein Wochenende oder so mit Leuten hin und geb ihn meinen Impuls und äh geb aber Leuten gleich mit ne wenn du nach einem Monat oder zwei noch mal ein Gespräch willst melde dich gerne was auch viele Leute dann Anspruch nehmen weil sie kommen so mit Geister und gehen sie raus aber wenn sie dann wier wieder in ihrer Umgebung sind dann kommt natürlich das ganze Feedback wieder zurück und dann müssen sich immer wieder auftanken so ein bisschen bei mir aber besser ist natürlich noch wenn man sich vor Ort mit einer Gruppe von Leuten zusammenun kann und sich gegenseitig da so empowert das haben aber nicht alle ja ja oh ja das ist so wichtig was du sagst dieses mit ja wie wichtig ist unser Umfeld tatsächlich und erlaubt uns unser Umfeld dass wir uns so zeigen in in unserer Größe tatsächlich und das ich merke gerade es passiert viel ne es bilden sich so schöne Räume plötzlich in den Menschen zusammenkommen auchtu das ist natürlich ein rieseneschenk und in den wir uns wirklich unterstützen können in dem was wir sind ja m Erz mal von deiner Arbeit wenn du magst wie wie arbeitest du welche Fragen ja ja also wirklich das ist wirklich so dieses auch diese Einzigartigkeit darum geht es ganz viel und manchmal kommt das aber erst so im zweiten Schritt dass es darum geht so zu sehen was macht mich denn besonders und womit bin ich in dieser Welt häufig geht es auch um begrabene Lebensfreude und das ist ja so offensichttig ne dass das zusammen läuft denn wenn wir nicht das tun wofür wir hier sind und das spüre ich ganz ganz intensiv und damit gehe ich also dafür gehe ich auch dass jeder Mensch etwas hat wofür er hier ist und dass jeder Mensch ein Geschenk für die Welt hat und wenn wir das nicht leben dann ähm kann die Lebensfreude einpacken dann äh ja dann schnappt ihr ein Koffer und geht und äh und wir suchen und ähm und und und fühlen uns nie richtig weil wir das nicht tun was uns wirklich erfüllt und wobei unsere Seele tanzt und darum genau darum geht es und damit arbeite ich und ich begleite Menschen länger oder eben in Retreats auch mit den Pferden und ähm die die Pferde sind ja so ein so ein liebevoller Spiegel und völlig urteilsfrei das ist es das das ist das was es so wertvoll macht mit den Pferden dass gerade Menschen die in ihrer Einzigartigkeit in ihrer Kreativität oder Begabung so verletzt sind weil ständig irgendwelche Urteile auf sie drauf gepackt wurden ha dass sie dann in den Raum der Pferde kommen und in diesen urteilsfreien Raum und sich dann da einfach entdecken dürfen und das ist es manchmal einfach nur still ja das kann mir gut vorstellen dass das mit dem Pferden eine tolle Arbeitsweise ist um Menschen wieder mit sich in Kontakt zu bringen und das merke ich dabe ich arbeite den letzten Jahren auch viel mit der Natur ja ich habe auch jetzt dies mach gerade die Ausbildung zur stadtfarmerin und na Permakultur Ausbildung gemacht und dass es auch für mich eben so ein Weg ist um Menschen wieder in Kontakt mit sich zu bringen weil wir ja einfach so viel also wieder ganz zurück müssen eigentlich um das uns zu befreien von diesen Sachen zu dem diesem kleinen Kind in gewisser Weise und diesen oder nicht wir müssen nicht echt in die Kindheit zurück aber in diese Lebensfreude die man eben als Kind hat wo man einfach sich traut alles anzufassen alles einfach den eigenen Impulsen nachzugehen und zu fühlen und wir lernen ja auch so früh dass wir nicht uns verbinden dürfen nicht fühlen dürfen nicht mit der Natur verbinden nicht mit Tieren dass das alles lächerlich ist und was was wir hinter uns lassen sollen und so ne und das ist tatsächlich auch eine wichtige Kraft für mich so mhm mhm oh das ist schön möchtest du ein bisschen was von der Permakultur erzählen ja für mich ist die Permakultur eigentlich also ich habe das lange als was gesehen was vor allem mit dem Garten zu tun hat und inzwischen habe ich aber begriffen dass es eigentlich eine Art ist das ganze Leben zu betrachten und auch z. wunderbar für kreative geeignet ist weil es ist eigentlich eine Art wie wir das systemische denken wieder lernen können das vernetze denken mhm und da gibt uns die Permakultur eigentlich ganz viele Prinzipien und Methoden an die uns helfen können eben Systeme zu verstehen und auch mein komplexes Leben z.B mit der Permakultur zu verstehen und das sind so prinzipchen wie mit der Energie arbeiten also da arbeiten wo die Energie ist und nicht gegen die Energie zu arbeiten oder eben immer geschlossene Kreisläufe zu schaffen damit wir uns nicht auslaugen die Natur nicht auslaugen natürlich ne nicht einfach nur was nehmen und nicht zurückgeben die natürlichen Kreisläufe wiederherstellen aber auch in uns also auf dem Körper zu achten all diese Sachen das lässt sich unhich verbinden und in der Kreativität sehe ich auch ganz viele zirkuläre Prozesse also Kreativität geht nicht so von A nach B und immer geraderwegs sondern das Sachen die sich im Leben immer wieder in so Kreisen bewegen und da ist die Permakultur auch eine Methode die uns hilft diese diese kreisförmige zirkulären Prozesse systemischen allesammen verbunden ist zu verstehen und anzunehmen und es ist auch noch eine was ich wichtig finde es hat drei Werte die Permakultur people care und fairare also es geht immer nicht es geht um die immer um die Natur es geht immer um die Menschen und aber auch um Gerechtigkeit und das ist mit mir einfach auch ein riesiges anlegen dasben dass wir alle die Möglichkeit haben uns zu entfalten und nicht nur ein paar Menschen die zufällig privilegiert sind oder Geld haben sondern dass es für alle Menschen eigentlich die Möglichkeit gibt ihre Einzigartigkeit zu entdecken und zualten mhm es hört sich ganz schön an und es hört sich wirklich danach an ja das sind die Prinzipien des Lebens eigentlich ne die wir vergessen haben ja ja so ist die Permakultur auch entstanden dass in den 70er Jahren ein paar Leute in Australien dachten okay wir müssen wieder zurück zu dieser Lebensweise und haben dann einfach bei ganz vielen indigenen und traditionellen Kulturen geguckt wie die Leben und da kamen diese Prinzipien eben raus entwickelt also sind tatsächlich du sagst die alten Prinzipien die auch unsere Vorfahren hier in Europa hatten bevor halt mit den ganzen Zerstörung der indigenen Kulturen und der Hexenverfolgung und all dem was dann passiert ist der Vertreibung vom Land und so diese ja diese Möglichkeiten so zu leben zerstört wurden ja ja ja und es ist ganz spannend ne wie wir in so vielen Bereichen gerade wieder dahin zurückfinden ähm was wir lange Zeit so ja vergessen hatten oder äh unterdrückt hatten auch so diese ganzen alten Weisheiten und teilweise tun wir so als hätten wir sie jetzt neu entdeckt und dabei gibt es eben Völker die die schon immer so gelebt haben und das finde ich ganz spannend und so dass wir das auch mal also wir dürfen das wirklich in Demut auch anerkennen dass das alles schon da war das finde ich auch super wichtig weil die permakulturbewegung manchmal so ein bisschen wirkt wie eine Bewegung von paar weißen Männern die das erfunden hätten aber es sind halt ganz viele Kulturen in der Welt also 80% unses Essens wird immer noch kleinbäuerlich erzeugt und größtenteils auch noch mit solchen Methoden und wir leben hier mit dieser industriellen Landwirtschaft in dieser industrialisierten Welt wir haben das vergessen aber eben große Teile der Welt können das noch und äh ja ja mhm ja ja und ja und wenn du sagst du äh integrierst auch die Natur viel mehr in deine Coachings ähm gehst also du gehst mit den Menschen in die Natur und ja ich mache tatsächlich in der letzten Zeit vor allem Workshops für Gruppen also ich arbeite nicht ganz so viel mehr einzeln sondern mehr mit Gruppen und äh haben jetzt hier auch diesen Lernort den wir gerade Gründen hier diesen permakulturwandelort und wollen hier halt Leuten die Möglichkeit geben Permakultur zu lernen auf eine Weise die aber eben diese ganzen kreativitätsaspekte mitnimmt also wo es auch um soziale Aspekte geht und jetzt nicht nur um wie können wir Gemüse anbauen oder den Garten gestalten sondern wie das eben auch in Verbindung unterrichtet wird und da wollen wir halt Leuten die Möglichkeit geben hier eine Woche zu herzukommen oder im Moment geben wir halt Workshop an verschiedenen Stellen auch zu verschiedenen Themen mhm auch zu wie man in der Gruppe gut miteinander umgehen kann und Meetings anders gestalten kann auch zu solchen Themen aber jaum ja ja genau natürlich ja sehr schön ja nimm uns mal mit bitte wenn du möchtest in dein kreatives Leben wann hast du denn also wie war dein Leben als Kind so mal kurz und was hast du also wann hast du angefangen als Illustratorin zu arbeiten oder wie genau wie war deine heldinreise als kreative und hochbegabte gab natürlich viele Umwege also erstmal meine Kindheit war insof ein bisschen speziell als ich mitten in der 8er Bewegung aufgewachsen bin also in so einer sehr kreativ chaotisch politischen Umgebung in mit besetzten Häusern Kinderläden und solchen Sachen und dann aber in mit sech in vollkommen normale Regelschule kam und da war einfach so ein riesen Bruch von der Welt die ich zu Hause kannte wo man alles möglich durfte wo wirklich sehr viel Freiheit war in der Schule die einfach wo nichts gefühlt nichts erlaubt war und auch auch die Mädchen einfach aussahen wie Mädchen mit weißen Söckchen und Röckchen und und ich war wildes Wesen oder so also das war schon so ein Schock und ich habe dann auch glaube ich in der Schule die ganzen Jahre sehr damit gekämpft dass ich in in mir dieses kreative Wesen hatte was immer überall sich eigentlich nicht auf die richtige Weise en konnte als ich hatte gute Noten also ich konnte mich gut anpassen aber halt im Kunstunterricht das habe ich immer den Rahmen gesprengt und musste ich oft an der Ecke stehen und ich habe dann auch in der Schule wo ich viel Kunst gemacht habe immer das Gefühl gehabt ich bin nicht gut gut genug im Zeichnen um wirklich damit was zu machen und habe dann Soziologie studiert was mich auch immer interessiert hat also wie gehen Menschen miteinander um eben dieses ganze Thema und dann bin ich am Ende meines Studiums in die Niederlande umgezogen weil ich meinen Mann kennengelernt habe da noch mal Studium drauf gesetzt auch nach mein Richtung Soziologie medizinsziologie und habe dann auch in der Forschung und in zum regierungsinstitut gearbeitet und das war aber dann ganz schnell obwohl ich das also das Studium war da kann man ja sehr frei noch den Gedanken gehen aber in der beruf dann in der Stelle war einfach nichts mehr mit Kreativität gefühlt D weiß ich waren so alles graue Gänge beide stellen ich hatte waren in diesen grauen neubarhäusen alle Häusern alles grau und keinerlei Plakat kein nichts und ich hatte so ein kleines Kunstwerk das habe ich vom Freund geschent bekommen hatte ich auf meinen Tisch gestellt und es wurde dann eines Tages weggeschmissen von der Reinigungsteam weil die das nicht als Kunstwerk erkannten und es war für mich so ein Moment wo ich dachte ja hier kann ich nicht arbeiten ich kann nicht in ein Umgebung arbeiten wo ich überhaupt nicht kreativ sein kann und hatte dann tatsächlich auch schon eben sehr jung auch ein erstes Burnout und war dann aber auch gerade schwanger und habe dann einfach drei Monate nur auf dem Sofa gesessen und gebastelt und danach habe ich tatsächlich eine Gestalttherapie selber gemacht bei einer sehr guten Gestalttherapeutin und dann selber auch angefangen mit der Ausbildung zu gestaltcode und wollte erst auch Therapie machen aber habe dann gemerkt also meine Eltern sind Therapeuten dass den Weg ich doch nicht gehen und das Coaching dann und seitdem mache ich aber immer Teil Coaching und und auch Kurse geben Workshops machen und so ein Teil aber auch an meinen eigenen Projekten meinen eigenen Büchern arbeiten und das diesen Ausgleich brauche ich einfach und das komikzeichnen ist dann eigentlich über Umweg entstanden weil ich angefangen hatte erfinderkurse mit für für Kinder zu geben und ähm dafür eine erfinderzeitung machen wollte dann habe ich da einfach angefangen so ein bisschen zu kritzeln und wenn ich die ersten Zeichnung sehe denke ich okay das sieht wirklich komisch aus einfach nach so vielen Jahren nicht gezeichnet auch total ungeübt und man merkt aber wenn man was will kann man das auch lernen also ich habe einfach dann so viel gezeichnet und dann wurde ich eingeladen Bücher zu schreiben und die zu habe ich dann immer mal so illustriert und irgendwann habe ich einfach gemerkt das illustrieren macht mir beruflich mehr Spaß als das Schreiben also ich schreib gern für mich aber nicht wenn ich dafür bezahlt werde aber zeichnen das ist ein schöner Beruf schön schön und Hochsensibilität das würde ich auch gerne noch ansprechen wie ist das in deinem Leben ja ich denke dass ich also ich hatte am Anfang ich erzählt war meine Kind hat sehr frölich lustig spiter haben meine Eltern sich getrennt waren beide arbeitende Ärzte und es gab glaube ich nicht sehr viel Zeit so um also es war ein relativ angespanntes Leben glaube ich ne und da war nicht so viel Raum glaube ich für alle Beteiligten in der Familie um ihre Sensitivität zu zeigen weil Ärzte haben extreme Arbeitszeiten hat meine Mutter im Krankenhaus und ähm ich glaube da haben und natürlich die Schule lässt einem auch keinen Raum um die eigene Hochsensitivität auszuleben und ich habe das eigentlich gar nie so bewusst gemerkt erst dann als ich Kinder bekam und dann entdeckt habe wie wie die auf Sinne reagierten und dann auch gelesen habe meine Schwägerin hatte mir Buch über Hochsensitivität geschenkt und plötzlich dachte ich auch ja okay das gibt es auch das ist das ne und dann kam ganz langer Prozess wo ich einfach zusammen mit der hochgabe und der Kreativität alle diese Normen nach und nach eben so bearbeitet habe parallel mit da wari meine Kinder zu beobachten und zu merken kreativ und einzigartig und lebendig und aber auch hoch sensitiv die sind und äh ja das war ein wichtiger Prozess also ich glaube auch ohne die Sinne können wir auch nicht kreativ sein und nichts keine Freude erfahren und nichts also die Befreiung der Sinne ist quasi der erste Schritt mhm ja ja ja ja ja auf jeden Fall und ich denke gerade auch so daran auch Hochsensitivität ist ja das wor wofür wir häufig verurteilt werden ne so dieses reiß Dich doch mal zusammen und so schlimm ist es ja nicht und auch ähm wie sehr es immer wieder darum geht dass wir bei uns bleiben und dass wir es aber auch erstmal wissen also es ist so wichtig dass wir wissen das gibt es so wie du es gerade gesagt hast das gibt es und ähm und das könnte auf mich zutreffen so und und dann dass wir anfangen zu forschen und mal zu gucken so was was gibt es denn darüber zu lesen zu erfahren und äh dann Ken wir auch wieder viel liebevoller mit uns sein und dann ist das was im Außen ist nicht mehr so wichtig also diese ganzen stimmen die da kommen weil wir wissen nee das bin ich und das macht mich ganz besonders und ich und und es gibt ja auch die andere Seite ne so dass dass wir denken so dass irgendetwas was wir können oder was wir ganz natürlich tun ist ist halt ganz selbstverständlich ich weiß no dass ich ich kam in einen neuen Stall mit meinem Pferd und da war eine Frau mit der ich mich angefreundet hatte und wir sind ausreiten gegangen und ich habe immer gezeigt guck mal da guck mal da und wie schön das alles ist und eine Pfütze in Herzform und dann sagte sie was du alles siehst das habe ich überhaupt gar nicht wahrgenommen und da dachte ich ach das ist ja komisch ne dass wir so dass wir Dinge auch eben die wir tun ähm dass wir die als so selbstverständlich nehmen und wenn wir uns dann anfangen zu spiegeln in der Welt und auch das liebevoll tun dass wir dann so Schritt für Schritt und Tröpfchen für Tröpfchen bei uns ankommen können und das ist so ein wahnsinniges Geschenk auf jeden Fall schön beschrieben genau also gerade diese wir können das ja nicht schätzen auch wenn es niemand uns hier positiv spiegelt oder so oder überhaupt den Unterschied spiegelt ne und dadurch dass unsere Gesellschaft Unterschiede aber auf negativ bewertet werden also weil ja die Abweichung von der Norme wir wollen alle nicht die schlechten und nicht abweichend sein ähmut ja auch niemand dazu zu sagen ne also das habe ich nicht oder das habe ich und oder wenn jemand das sagt erfährt man es als Kritik also das ist ja super schwierig das erstmal zu befreien dass wir uns auf eine offene Weise überhaupt in unserer Einzigartigkeit sehen können auch eben der Einzigartigkeit unserer Sinne die einfach auch unterschiedlich sind natürlich mhm mm ja kennst du den Begriff [Gelächter] normalopathie wenn wir wenn wir das so in uns tragen es gibt die die anders denken und es gibt normalopathie und das dann find ichal genau kann man sich aussuchen zu welcher Störung man sich einteilen will genau stört ja nee das ist aber ich finde auch ein wichtigen Begriff so dieses wahrnehmen das habe ich irgendwann mir bewusst gemacht also wenn wir unsere Sinne die sind ja die Hauptinformation unsere Sinne sind ja das das uns erzählt dass unsere Intuition nährt und ohne unsere Sinne können wir gar nicht handeln W aber unsere Sinne das was die uns erzählen immer anzweifeln weil man uns das ja beigebracht hat wie du gesagt hast gerade ne stell dich nicht an so schlimm ist das nicht reiß ich zusammen das immer wegdrücken dann fehlt uns ja diese ganze Informationsquelle und dann einfach zu sagen okay meine Wahrnehmung das war nicht war wahrnehmen das wahr für wahrzunehmen das ist so ein riesiger Schritt ne also nicht einfach zu denken jetzt ist wieder mein Bauch der macht da wieder rum oder S sagen okay mein Bauch will mir was sagen ich hö jetzt zu oder ja ich kann den Geruch nicht ab und dann nicht einfach zu sagen hey stell dich nicht an dann zu sagen okay das ne ich nehme das erstmal wahr dann kann ich ja nachher sagen okay ich kann jetzt hier nichts machen es ist hier nur mal so mit dem beruch ich muss damit leben aber es überhaupt erstmal Moment wahrzunehmen und zu sagen belastet mich vielleicht dann die nächste Stunde wenn ich hier in dem Raum bin der nach Lilien riecht das kann ich nicht gut haben und dann ich kann damit leben ich kann mich zusammenreien aber einfach mir bewusst zu machen das ist ein Stressfaktor den ich dann einfach die nächste Stunde jetzt haben werde oder so in diesem Treffen und äh dann ist es auch wieder weg ne wenn man es einmal akzeptiert dann kann man es oft auch wieder loslassen ja ganz genau ja das möchte ich auch noch mal so mitgeben ne dieses wenn wir wenn wir versuchen ständig irgendwas zu deckeln so wie du sagst wenn wir in einen Raum kommen und wir wir merken da ist etwas was in uns Unruhe auslöst und wir bleiben dann da und wie du sagst so manchmal geht's ja nicht anders und und dann wenn wir das dann aber nicht zulassen mal kurz dann sind wir die ganze Zeit die ganze Stunde des damit beschäftigt das zu deckeln unser ganzes System ist in Aufruhr weil es ja merkt da ist was nicht in Ordnung und unser Körper hat keine Sicherheit wenn wir ihnen nicht das wahrnehmen lassen und in dem Moment wo wir es aufmachen wo wir sagen okay ich nehme das war es macht Stress in mir und es ist okay und eben nicht dieses entweder oder und damit habe ich also da ich finde auch wenn wir das verstehen so dieses es ist äh es ist nicht entweder ich muss jetzt den Raum verlassen oder ich bin hier und bin in einer riesen Anspannung sondern ich bin in Anspannung und ich kann hier bleiben und es darf sich dann auch entspannen ja also ist ja und ich kann mir vorstellen dass viele Menschen die jetzt noch nicht so auf diesem Weg sind äh die gerade erstm hören ah ich darf das ich ich darf meine Sinne für wahrnehmen dass äh die jetzt vielleicht denken okay wie meint ihr das jetzt genau ähm aber ich möchte eben so wirklich und ich finde es ganz schön dass du es auch so angesprochen hast diesen diesen Blick so so aufmachen und sagen es gibt diese Möglichkeit es gibt wirklich diese Möglichkeit dass wir bei uns sind dass wir in uns ähm landen und dass wir uns gut fühlen mit uns mit unserer ganzen Andersartigkeit ja ja ja sehr schön ja auch so mitgegeben wurden dass man das gar nicht erst aufmachen darf eben gar nicht hingucken sollte in diese Ecke ne weil das wer weiß was ich was dann passieren kann und viele Leute haben Angst dass wenn sie überhaupt mal gucken wie es Ihnen geht dass sie dann was ganz schreckliches entdecken und gar nicht mehr zurück können ins Leben und auch viele Eltern hatten als ich habe auch viele mit Schüler in gearbeitet Eltern hatten oft Angst dass wenn sie ihrm Kind jetzt erlauben so ein bisschen in diese Richtung Freude zu gehen dass es da nicht mehr zurück ins System findet und so und natürlich stimmt es manchmal gewisserweise auch dass sie auf Dauer vielleicht sich einen schönen Beruf suchen werden und nicht irgendeinen blöden aber es ist ja nicht so ne man entdeckt ja eigentlich meistens was schönes und was Gutes oder immer eigentlich ne man entdeckt immer was Tolles wenn man mal guckt und natürlich alleine ist es manchmal schwierig brauch man ein Raum von oder Unterstützung von Coach oder von Freunden oder von Leuten ne aber es diese Angst die man hat erstmal den ersten Schritt zu machen die ist einfach tatsächlich wichtig in Leuten zu nehmen und würde ich mir wünschen dass in den Schulen dass allen Kindern von Anfang an mitgegeben wird ihr seid toll und trut euren Gefühlen aber das sind wir noch nicht oh das ist aber schön das ist ganz schön dass wir den Kindern mitgeben ihr seid toll und traut euren Gefühlen ja ja da da muss es hin ja da dürfen wir uns hin bewegen ja ich möchte dir noch eine letzte Frage stellen wenn du deinem früheren ich und das Alter kannst du dir aussuchen deiner kleinen irgendwie ein Versprechen geben könntest welches wäre das ein Versprechen mhm ich würde wahrscheinlich sagen od ich würde sagen trau Dich zurückzuziehen und dich einzuegeln in Situationen in denen es dir nicht gut geht und bei dir selbst zu bleiben und es ist nicht schlimm wenn andere dich nicht mögen oder so und du wirst irgendwann en Ort finden und Menschen finden mit denen du du selbst sein kannst also hab keine Angst dich zwing dich nicht dich immer in die Gruppen begeben zu müssen immer anpassen zu müssen und es wird gut oh oh so schön oh das ich finde das so schön und und vor allen Dingen das ist jetzt wirklich auch ein Satz den wir allen Menschen die es mit uns am Lagerfeuer gesessen haben mitgeben können danke ich danke dir schöne schöne Feuer ja ich danke Dir sehr und ich äh wünsch dir alles Gute und ich packe alle Links zu dir packe ich drunter alles was Dir wichtig ist und ähm ja wer weiß vielleicht kreuzen sich unsere Wege noch mal sehr gerne alles Liebe zu dir dan eine gute Zeit dank dir tschüss tschüss

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