Gewaltfreie Kommunikation?! Warum das nicht reicht.
Liebe Zuhörerinnen, lieber Zuhörer, wir sprechen heute um zwei wichtige Yogaprinzipien: Hingabe und Gewaltlosigkeit. Es geht darum, mehr als nur Sport zu machen – es handelt sich um eine ganze Lebensphilosophie.
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liebe Menschen am Lagerfeuer herzlich willkommen bei Glück über Zweifel heute soll es hier um zwei ganz wichtige Lebensprinzipien gehen und welche das sind verrate ich dir gleich und ich verrate dir auch gleich wer bei uns am Lagerfeuer sitzt erstmal möchte ich Dir aber sagen wer ich bin falls Du hier neu bist mein Name ist Katrin Stahl ich bin integrale körpergestaltcoach und ich lade in meine Arbeit auch die Pferde ein das bedeutet du kannst bei mir zu Retreats bei den Pferden kommen und dich dort ganz neu erleben und die Pferde verkörpern die zwei Prinzipien über die wir heute sprechen wollen und es sind zwei Prinzipien die aus der Yogalehre stammen und zwar geht es um Hingabe und es geht um den Glauben an et was höheres und um oh Gott um Gewaltlosigkeit so jetzt kann ich mich gleich noch mal in Hingabe üben wir steigen direkt ein di Wahnsinn wir hatten gerade schon Probleme technische Probleme und da war dann auch schon Hingabe gefragt und ja ich mach ich versuch noch mal wir sprechen über Ahimsa die Gewaltlosigkeit und wir sprechen über iswara branidana Hingabe und Zuflucht so liebe dial herzlich willkommen am Lagerfeuer es ist so schön dass du da bist und wir hatten uns ja schon mal unterhalten aber Verrat doch noch mal den Zuhörerinnen und Zuhörern die neu bei uns sind wer bist du ja erstmal danke für die Einladung liebe Katrin ich bin dial ich komme aus dem der Freiburger Ecke aus dem südlichen Raum hier und ich unterrichte Yoga studiere Yoga äh Philosophie und ähm Bilde Yoga lehrend da aus genau ja schön ja und darüber hatten wir ja auch schon in unserem ersten Gespräch äh gesprochen nämlich darüber was bedeutet es sich dem Yoga so hinzugeben und äh viele in der westlichen Welt verstehen ja Yoga als eine Art Sport zu machen und dass da aber sehr viel mehr dahinter steckt nämlich dass es eine ganze Lebensphilosophie ist das haben wir teilweise noch gar nicht richtig verstanden und auch für mich ist das also ich mache glaube ich seit 20 Jahren mache ich Yoga aber dass das wirklich so viel mehr beinhaltet das ist erst weiß ich nicht vor 5 se Jahren zu mir gekommen und das war so aha ja natürlich natürlich gehört das alles zusammen und ähm lass uns doch mal so in der Basis einsteigen Liebe dial was sind die yogaprinzipien genau es gibt den achtfachen Weg ja es gibt unterschiedliche Systeme mit unterschiedlichen Herangehensweisen aber der bekannteste ist sicherlich der achtfache Pfad von patanchali und dazu zählen eben die asserer Praxis natürlich die körperpraxis Pranayama das kennen sicherlich auch noch die meisten die bemeisterung des Atems ja dann wird's meistens schon so ein bisschen gibt's da noch was war da noch was aber wir haben ja erst zwei sozusagen von acht dann gibt es noch darana die Konzentration das Zurückziehen der Sinne Diana die Meditation ja Samadi die Tiefe Versenkung und dann gibt es eben noch die Yamas und die niamas die Yamas das sind die Regeln im Umgang mit der Welt und die niamas sind die Regeln im Umgang mit dir selbst ja nun haben wir uns ja jeweils eine Regel im Umgang mit der Welt und eine Regel im Umgang mit uns selbst rausgesucht und ich fand es ganz spannend ich habe war mal neugierig und ich habe mal gegoogelt so nach die nach den Prinzipien des Yogas und du findest an allererster Stelle und das sind so die weiß gar nicht die ersten zehn Links waren es glaube ich haben mich eben dahin geführt so wie kann ich denn Yoga praktizieren also das Körperliche Yoga was uns wieder dahin führt dass wir das in der westlichen Welt noch gar nicht richtig verstanden haben diese echte Tiefe des Yoga und was ich an diesen Prinzipien über die wir sprechen so schön finde ist dass Sie unser Leben wirklich reicher und tiefer machen und wie das funktioniert nicht funktioniert eben gar nicht funktioniert sondern wie wir wie wir das einladen können in unser Leben das möchte hier gerne mit den Menschen am Lagerfeuer Teilen genau ja ja du hast ja gesagt die Regeln im Umgang mit der Welt so auch das ist sozusagen der erste Schritt ist nicht nach dir zu gucken sondern nach den anderen zu gucken nach deiner Rolle eben in der Welt zu schauen mhm und dem Einfluss den du eben über dein eigenes Verhalten auch hast ja in der Welt also ganz ent Gegend dieser Idee ja aber ich bin doch ganz alleine und ich kann doch gar nichts ausrichten und ich kann doch gar nichts verändern und nur wenn ich das mache macht das doch gar keinen Unterschied und so das ist ja so ein ganz weit verbreiteter Glaubenssatz aber ich möchte da gerne was anderes dazu legen noch nie hat eine kleine Gruppe sehr überzeugter Menschen etwas nicht verändert ja also wenn wir genau hinschauen auch in die Geschichtsbücher noch mal ganz genau reinschauen dann werden wir sehen D sehr wohl sehr kleine Gruppen von Menschen sehr sehr viel verändert haben auf dieser Welt nämlich eigentlich immer es beginnt immer mit einem und dann mit einigen wenigen mehr und m ja es braucht jetzt nicht die ganz große kritische Masse sozusagen um um die Veränderung herbeizuführen sondern Du kannst ganz ganz viel selbst tun ja und das ist ja auch auf Englisch nennt man das den ripple Effekt ich weiß gar nicht wie das auf deutsch B aber was es auf Deutsch heißt aber so dieses wenn wir etwas machen dann schlägt das ja Wellen und allein dadurch dass wir freundlich in die Welt gehen und anderen Menschen ein ernstgemeintes Lächeln schenken gehen diese Menschen dann wieder anders in die Welt und daran sieht man ja schon es hat Auswirkungen wie wir sind in dieser Welt total es gibt ja auch diese ganz also diese vielen Science Fiction movies wo um Zeitreisen geht und wo irgendeine Kleinigkeit verändert wird ja und du denkst es kann ja keinen großen Effekt haben aber es hat eben dann diese unglaublichen weitreichenden Effekte und da ist es natürlich in eher spaßigen Art natürlich gemeint oder zur Unterhaltung aber unser Leben macht einen Unterschied das Leben jedes Einzelnen macht einen Unterschied und das ist schon mal äh etwas das uns natürlich auch Verantwortung gibt zuschreibt für unser eigenes Leben ja ja undimsa ist eben ähm einer der ich möchte tatsächlich sagen der wichtigste Grundsatz auch sicher der der ähm mit einer der schwierigsten ähm weil das ist einfach in unserem Menschsein so gar nicht angelegt ja himsa ist die Gewalt ahimser ist die nicht gewwalt ähm und wenn wir das zu Ende denken ja also Ahimsa zu kultivieren ist unwahrscheinlich ein unwahrscheinlich weites Feld also da kannst du dich schon auf jeden Fall mal ein paar Leben abarbeiten dran ja wir haben ja ganz viel Zeit das ist das schne also dürfen alles immer wiederholen das ist total gut zumindest in der jogischen Auffassung haben wir natürlich tausende von leben bis wir überhaupt irgendwann mal an den Punkt komm kommen dass dass wir über Befreiung nachdenken dürfen aus diesem Kreis der Wiedergeburten aber ebenimsa ist eben unfassbar schwer zu kultivieren weil es eben so weitreichend ist m es geht immer schlussendlich auch ein Stück weit gegen das instinkthafte in uns mm ähm was aber natürlich heute in der Welt die wir mitgestaltet haben und gestalten natürlich jeden Tag aufs Neue ja auch wieder eine andere Qualität bekommen hat also heute gilt es ja nicht unbedingt also heute bist du nicht gezwungen um zu überleben beispielsweise ein ein ein einem tierleib zuzufügen um es zu essen weil du sonst einfach nicht überleben könntest dazu bist du nicht gezwungen mehr heute du kannst dich anders entscheiden du kannst in den Supermarkt gehen und dir Karotten kaufen und Brokkoli und Reis ja m das ist das eine also unsere Lebenssituation haben wir ja auch entsprechend mit verändert mm so dass wir dieses sehr instinkthafte in uns auch gar nicht mehr so stark brauchen ja ja m darf ich dich ganz kurz unterbrechen ich möchte gerne einmal reingeben dass es hier bei diesem Prinzip nicht nur um die gewaltfreien Taten geht oder Gewaltfreiheit in Taten sondern eben auch in Worten und im Denken und dadurch wird das ja eben noch viel größer und wie du schon sagst wir können unser ganzes Leben uns darin üben und auch so dieses instinkthafte und ja in den Taten ähm so wie du es beschreibst da bin ich voll dabei und gleichzeitig sind wir ja ähm so sehr dieser Welt ausgesetzt und das macht was mit unserem Nervensystem und unser Nervensystem ist so sehr im Flucht oder Kampfmodus durch diese ständige Reizüberflutung ähm dass es eben dass es noch mehr ähm Fokus braucht auf und Ausrichtung wirklich darauf dass wir uns immer wieder erinnern so ich bin jetzt nicht bedroht das ist Unterscheidungskraft wir müssen lernen unsere unterscheidungsk zu entwickeln ja um zwischen gefühlter Realität und faktische Realität unterscheiden zu können und weniger zu interpretieren und immer wieder auch äh und uns eben zu hinterfragen ist das die Schlange oder ist das das Seil ja das ist so diese al das alte Gleichnis aus der indischen Philosophie äh und man sagt es liegt irgendwas auf auf auf dem Weg es sieht aus wie eine Schlange ich erschrecke mich wahnsinnig springe schreiend davon in Wirklichkeit war es nur ein Seil die Reaktion war die gleiche wie wenn eine Schlange da gelegen hätte ja und das ist eben immer wieder ähm unsere Wahrnehmung auch zu hinterfragen ja ist ist das auch wir also ist das was ich wahrnehme auch das was tatsächlich gerade da ist oder ähm weil wir wir sind ja Meister darin uns selbst zu täuschen das ist ja unser ganz großen Errungenschaften ja das ist super das ist so gut und es geht ja auch immer wieder darum dass wir es schaffen so einen Blick von oben zu bekommen auf unser Leben auf uns selbst auf die Situation und dann natürlich im Yoga würdest Du dann immer wieder sagen du bist nicht der Körper du bist nicht der Gedanke du bist also alles was sich dann eben zeigt an an Reaktion reizreaktions Schemata ist gar nicht notwendig ja dass man also einfach diese Gelassenheit upeka immer mehr kultivieren kann und immer mehr Abstand dazu hat ja und dann ist ebenims dieses fassbare Übungsfeld ähm dass äh in alle Lebensbereiche hineinwirkt ja also ganz gleich wo wir hinschauen weil es geht ja auch hier nicht nur um den Umgang mit der Welt im Sinne von mit anderen sondern natürlich auch mit dir selbst und wir haben uns ja selbst gegenüber auch sehr oft gewaltvolle Gedanken ja abschätzige Gedanken entwertende Gedanken und ähm das Spannende ist dass sich tatsächlich schon über die Zeit etwas verändert das heißt ähm es gibt ja Gandy hat sich ja sehr sehr intensiv mit mit mit mit dem Thema erimsa beschäftigt und hat das ja auch sehr sehr gelebt ja und hat hat damit unwahrscheinlich viel erreicht auch politisch unwahrscheinlich viel erreicht aber das Spannende ist es ist ja nicht nur also aus Gedanken werden Worte und aus Worten werden taten das wissen wir ja das wissen wir und das das eben auch so unfassbar gefährlich ist ja so unfassbar gefährlich ist sich diesen Gedanken schon alleine nur hinzugeben weil irgendwann findet es den Weg in deine Sprache und wenn es in deiner Sprache ist wirst du irgendwann danach handeln und so sind schreckliche Dinge auf dieser Welt geschehen und Geschehen Geschehen sie bis heute aber es geht auch andersrum du beginnst vielleicht über deine Taten ja weil es einfach so viel konkreter ist und weniger abstrakt und so viel leichter erstmal zugänglich das heißt du kannst deine Taten danach ausrichten nicht gewaltvoll zu sein wenn dir das gelingt wird deine Sprache sich verändern und darüber werden sich deine Gedanken wiederum verändern mm also es geht in beide Richtungen mhm und ähm ich nehme das immer sehr gerne als Beispiel weil es weil es auf meinem Weg so war dass ich ähm früher äh ganz normal Fleisch gegessen habe Milchprodukte konsumiert habe ohne dass in irgendeiner Form zu hinterfragen und trotzdem immer eine große Tierfreundin war und das für mich überhaupt kein kein Widerspruch dargestellt hat und ich verurteile niemanden für den das so ist weil es mir genauso ging und es ging für mich jahrelang wunderbar in Einklang es war überhaupt kein Thema für mich und dann kam ich mit dem Yoga in Kontakt und der erste Schritt war natürlich vegetarisch zu leben das war einfach Voraussetzung in meiner Ausbildung und das ging ganz gut ja ja war okay also vegetarisch ist ja auch noch nicht viel Verzicht sozusagen aber klar wenn dann grillen war oder so dann ich meine es roch lecker und man hat sich auch dran erinnert wie das schmeckt und so weiter und es war irgendwo ne aber dann irgendwann ist das immer weniger geworden und irgendwann war das weg und irgendwann hat mich Fleisch geeelt also wirklich körperlich geekelt und ich konnte keinen Unterschied mehr machen zwischen meinem Hund den ich lieb habe und dem Würstchen das das auf dem Grill liegt ja der unter hat sich nicht mehr herstellen lassen für mich und so ging das dann über die Milchprodukte weiter nachdem mir dann klar wurde wie viel Tierleid über über diese Milchproduktion stattfindet und was damit alles in Verbindung steht das war mir gar nicht klar ich wusste das gar nicht ich hatte da gar keine ich habe mir nie darüber Gedanken gemacht ich habe gar keine Vorstellung davon gehabt und ich glaube viele Menschen wissen es einfach auch gar nicht und das ist total okay was nicht zu wissen also ich meine das wir wissen so vieles nicht und dann wusste ich das aber plötzlich dann konnte ich das natürlich nicht mehr ungewusst machen und dann habe ich darauf verzichtet und es war ein Verzicht und zu Beginn ist alles ein Verzicht und plötzlich ist es irgendwann kein Verzicht mehr sondern ist du kannst es dir gar nicht mehr anders vorstellen weil es total falsch wäre für dich nicht für andere es anders zu machen ich finde es schön dass du immer wieder so darauf hinweist dass es um unseren Weg geht und dass es überhaupt nicht darum geht unsere Normen ähm und das was wir meinen verstanden zu haben anderen überstüpen zu wollen weil das entspricht ja so gar nicht der Gewaltlosigkeit wenn wir jetzt anfangen zu sagen so das ist der Weg den muss jeder gehen und du fängst dann an an andere dafür zu verurteilen dass sie es nicht tun dann sind wir genau aus Ahimsa raus aber auch nicht nur weißt du auch nicht nur dieses nicht verurteilen also so dieses offensichtliche jemanden nicht dafür verurteilen aber gleichzeitig dich auch nicht dazu zu beglückwünschen dass du schon an einem anderen Punkt bist irgendwie und das schon irgendwie verwirklicht hast und der anderen der ist halt noch nicht so weit und so und selber immer super gemacht das ist natürlich totaler Käse ja also wenn nee nee ehrlich nicht das darfst du das ist natürlich riesenfalle in die man tappen kann das ist gar keine Frage aber es ist ähm boah das richtig doof das ist also wenn dir das passiert ist richtig doof weil der Weg dar raus ist auch gar nicht leicht und sehr schmerzhaft m ja und das braucht dann auch wieder wenn du einmal in dieser Überheblichkeit drin bist und denkst du bist diejenige derjenige der weiß wie es läuft ja dann brauchst du ja wieder einen absoluten Fokus äh das nicht in deine Worte und Gedanken einfließen zu lassen ich möchte noch in eine andere Richtung ich finde gewalt losigkeit fängt auch da an wo wir uns überlegen so in der modernen Welt welche Inhalte z.B teilen wir mega was konsumieren wir auch mega ja mega gut genau richtig Katrin es ist ähm man muss sich das wirklich gut überlegen ich ich liebe kemis ja ähm aber man muss sich das wirklich gut überlegen ob man jetzt einfach nur ich sag jetzt mal nur in Anführungzeichen krimy so Sherlock Holm Style oder sowas das ähm mag noch angehen das ist glaube ich noch nicht allzu blutrünstig aber oder ob man sich eben diesen knallharten Thriller abends noch reinzieht ähm das muss man sich schon über gut überlegen ich möchte gar nicht sagen mach das nie weil das ist ja auch schon wieder Dogma ja also ähm es gibt immer mal wieder äh also wir sind ja alle nicht perfekt ja oder so also das ist ja auch Quatsch irgendwie nach absoluter Perfektion zu streben ähm das macht's uns ja auch nur wieder schwer aber ja achte darauf was du was du dir zu Gemüte fühlst und ähm was du teilst also was du in die Welt hinausgibst an an Bildern an Informationen an und ich meine ich weiß ich meine jetzt nicht damit schalte bitte alle Medien aus und und und informierere dich nicht mehr darüber was in der Welt vor sich geht auch das ist wiederum natürlich wichtig in der Welt zu sein und auch natürlich über die Konflikte die in der Welt sind auch zumindest zu wissen dass sie da sind man muss jetzt vielleicht nicht wenn man beruflich nicht damit befas ist da ganz tief einsteigen ja das ist ja auch die Frage wie tief steige ich ein aber das heißt weil das würde ja sonst bedeuten dass ich mich auch aus der Verantwortung wieder nehmen ein Stück weit und sage ja das ist mir jetzt alles viel zu die Tagesschau das ist mir jetzt viel zu gewaltvoll und das ist mir viel zu traurig und die Welt ist alles geht ja eh alles vor die Hunde und und ich kann ja eh nichts machen aber eben nicht du kannst ganz viel machen und aber dafür musst du schon auch wissen was geht nicht jetzt wie gesagt in in der absoluten Tiefe aber du musst schon dich noch teiligen an der Welt in der Konfrontation mhm gleichzeitig mit dem Wissen dazu habe ich auch eine Folge hier gemacht was löst das in unser Nervensystem aus ja ja natürlich also du musst da dass dass die Tagesschau gucken nicht so erholsam ist wie wie ein heißes Schaumbad da stimme ich Dir ganz zu also wir müssen eben gut für uns Sorgen das ist ja immer die Idee du sollst so gut für dich gesorgt haben und an einem Punkt sein dass du eben Kapazitäten hast für die Welt und für andere ja und das führt uns zum zweiten Prinzip über das wir sprechen wollen nämlich Hingabe und Zuflucht mhm und eben dieses diese Hingabe an die Welt und an das Vertrauen auch in die Welt und es war ja also Viktor Frankel der ja im KZ war viele Jahre der hat ähm Untersuchungen gemacht ähm und hat eben festgestellt dass die Menschen die das KZ ähm psychisch überlebt haben und äh irgendwie damit äh zurecht gekommen sind das waren die Menschen die einen Glauben an etwas höheres hatten und das kann auch ganz areligiös sein dieses etwas höhere ne sag ja das sein nein nein also der Yoga selbst ist ja nun auch kein theistisches System mm [Musik] ähm der der Yoga ist nicht Hinduismus ja das ist das wäre das wäre nicht richtig ähm er kann es sein natürlich aber er muss es nicht sein im Yoga ist es ganz spannend dem Yoga liegt die sankia Philosophie Zug Grunde die kein Gott kennt die kennt ein höheres Bewusstsein aber kein Gott in diesem Sinne und im Yoga wird dann irgendwann einfach ichw präsentiert und ich war da bedeutet Gott aber eben das ist ganz lustig eigentlich ist das so ein bisschen bitte hier einfügen ja also der Yoga hat sich damals schon sehr viel Gedanken darüber gemacht möglichst viele Menschen zu erreichen die auch möglicherweise in andere Systeme schon abgewandert waren und mit bitte hier einfügen konnte da eigentlich jeder so so Seins finden was gar nicht näher definiert werden musste also da ist eine ganz große Offenheit einfach im System da zu sagen wir können hier ganz kumenisch sein miteinander und alle alle einladen dabei zu sein und das passt gut in unsere Welt heute das passt gut in unser Leben heute das äh sehr divers ist und ähm es auch sein soll mhm äh aber diese Hingabe an wie auch immer du es nennen möchtest das Göttliche ähm eine höhere Macht ein höheres Bewusstsein was auch immer das sollte wenn irgendmöglich eben alles was du tust durchdringen ähm und das ist einfach etwas da können wir haben wir auch ein wunderbares Übungsfeld wenn wir sagen ja wenn wir uns den unangenehmen Aufgaben unseres Lebens zuwenden die wir als unangenehm empfinden und da sind wir schon wieder bei den kleschers bei den leidensursachen wir bewerten in ich mag und ich mag nicht ähm das verursacht Leid Überraschung das wussten die schon ganz gut aber natürlich passiert uns das aber es wird uns leichter ums Herz wenn wir das mit der entsprechenden Hingabe tun Steuererklärung feuererklärung genau ähm Toiletten pututzen Dinge die also ne also natürlich ich glaube es gibt gibt wenige Menschen die das total gerne machen ähm aber man kann eben eine etwas undifferenziertere Haltung vielleicht dazu finden und das eben als Teil unseres Lebens begreifen dass das Teil unserer Lebensrealität ist das ist eine Aufgabe die muss die muss gemacht werden das gehört einfach jetzt dazu und gut ist ja und das mit eben ohne dieses Gefühl von will nicht blöd und so s dass man ST ja das ist Teil meiner Lebensrealität ich kann das jetzt einfach auch das ich kann das einfach so tun einfach so ohne großen Wind drum zumachchen ja genau genau und ähm ich finde das auch schön dass du das so sagst das muss gemacht werden weil wir also es hat sich ja so eingeschlichen also ich lege wirklich in in meinem Coaching und auch in meinem Leben wirklich großen Wert auf Sprache so wie drücken wir Dinge aus und ähm jetzt kommen ja ganz viele Menschen und äh sagen statt ich muss ich darf ja ja ist aber das ist halt ich darf jetzt das Klo putzen ja okay kannst du auch sagen kannst ja aber auch mal in dir gucken so was passiert denn da jetzt gerade körperlich also nimmst du dich gerade selber auf den Arm nimmst du dich überhaupt nicht ernst mit diesem Satz ich darf jetzt das Klo putzen ja nee musste du halt und dann machst du das oder oder ich möchte noch aus der Coaching Sicht drauf gucken und es gibt ja im NLP gibt's dieses Reframing so wie könnte ich es denn noch sehen so ja ne so ich habe ein Klo ist das cool ich habe ein Klo und na gut jetzt muss es halt mal geputzt werden oder von diesem Klo wegzukommen ich muss heute Gartenarbeit machen ja du hast Garten und und und wie könntest du es eben noch sehen ich ma meinen Garten schön so und und danach setze ich mich hin und genieße diese Schönheit des Gartens z.B es kann doch nicht sein dass es keine Pflicht gibt ja super genau ja was was ist das für eine komische Vorstellung dass es keine Pflicht gibt warum sollte es keine Pflicht geben dürfen mehr also das ist so ein weichgespülter Unsinn der mich so ein bisschen immer in in in in Unglauben versetztm natürlich gibt es Pflicht und es gibt ja diesenbaren Satz Schnapses Schnaps und Dienst ist Dienst ähm ähm das ist natürlich also meine wir müssen arbeiten um uns zu ernähren und das ist wichtig das ist total wichtig also diese Pflicht gibt uns Lebenszweck mhm mhm das ist sinnstiftend das ist ganz ganz wichtig für uns wenn du jetzt den ganzen Tag irgendwie keine Ahnung nur noch machen könntest wozu dir wo wo dir gerade lustig zu ist wirst du wahrscheinlich gar nicht so unfassbar glücklich werden mitth ja das hat sich ja ganz oft schon gezeigt und oder zeigt sich ja in vielen Lebensentwürfen wo einfach sehr viel Geld z.B vorhanden ist wo wenig wenig Verantwortung noch da ist und so weiter wo wir wo wir einfach dann lesen dass es diesen Menschen sehr schlecht geht dass sie psychische Erkrankungen haben dass sie Drogenprobleme haben und so weiter und so fort ja ja wir sind nicht dafür gemacht also wenn du nur noch machst was du willst und was Du angenehm und schön und gut findest dann fütterst du dein Ego wie so ein kleines dickes Kind in der süßwarnhandlung dass alles weil es gibt kein Ende es gibt kein jetzt habe ich genug sondern es ist immer nur mehr mehr mehr mehr und du hast schon gebrochen und du willst immer noch mehr weißt du was ich meine das hört nicht mehr auf dieser Kick hört nicht mehr auf den du immer wieder brauchst und deswegen ist die Pflicht für uns so etwas Wichtiges weil sie uns immer wieder zentriert immer wieder auf das Wesentliche besindnt Erholungszeiten auch wichtig Spaß haben auch mal wichtig keine Frage natürlich Lebensfreude total wichtig alles wichtig aber Pflicht auch wichtig ja wir kom daran leiden nicht daran leiden an der Pflicht mhm mhm und mir lustig mir kam nämlich gerade der Satz nicht leiden zu wollen ist Leid V ja ja mhm ah weißt du darüber könnten wir noch mal eine Folge machen so was ist denn eigentlich sinnstiftend in unserem Leben so wo finden wir den Sinn unseres Lebens ja also im ist es eben DHA ja das ist eben es gibt unterschiedliche dhas aber es gibt erstmal so ein soziokulturelles DHA eine Aufgabe die man einfach in der Welt auch hat und die es auch gilt zu erfüllen und zu leben um sein Potenzial auch auszuschöpfen in der B Gita heißt es so schön es ist ganz frei jetzt von mir es ist viel besser sein eigenes Dara schlecht zu leben als das einen das eines anderen gut ah super wow ja das ist ein richtig cooler Satz so tief und der ist so tief Liebe dial dass ich ihn tatsächlich als Schlusssatz nehmen möchte und dass wir den hier so am Lagerfeuer stehen lassen und die Menschen ihn sich vielleicht sogar aufschreiben können ä wenn Sie möchten und da mal so ein bisschen äh spazieren gehen mit diesem Satz und mal so jeder für sich herausfindet was bedeutet das für mich ja ja liebe dial ich danke Dir sehr wieder für dieses schöne Gespräch und bis ganz gerne bis bald meine liebe ja an alle Ciao tschüss
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