Kathrin StahlBegleitung in Umbruchphasen
Hochsensibel

Endlich bei dir bleiben: Die Lösung für emotionale Erschöpfung bei HSP

Du empfindst häufig eine unangenehme Stimmung in Räumen oder Situationen und glaubst, dass du für die Lösung verantwortlich sein musst. Aber Feinfühligkeit ist nicht Verantwortlichkeit - lerne dich von dieser Verwechslung zu lösen und nehme Hochsensibilität als Geschenk wahr, ohne dich in ihr zu verlieren.

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Du betrittst einen Raum und noch bevor überhaupt irgendjemand was sagt, spürst du, hier stimmt irgendwas nicht. Du spürst diese angespannte Stimmung zwischen den Menschen und die unausgesprochenen Sätze. Du spürst die feine Energie der Menschen, die in dem Raum sind. Und überhaupt spürst du das wahrscheinlich häufiger als dir lieb ist, nicht nur in Räumen, sondern auch auf Straßen. Und du bist vielleicht die oder derjenige, die immer weiß, wie es anderen geht, noch bevor sie es selber wissen. Und vielleicht glaubt ja etwas in dir. Ich muss mich darum kümmern. Das ist meine Verantwortung, dass es hier besser wird. Diese Folge am virtuellen Lagerfeuer ist für dich, wenn du zu oft zu viel wahrnimmst und wenn du nicht mehr weißt, wo du selber bleibst, wenn du Verantwortung spürst, die eigentlich vielleicht gar nicht zu dir gehört und auch dann, wenn du in einer Umbruchphase bist, beruflich, familiär oder auch innerlich und wenn du kaum noch unterscheiden kannst, was ist meins Und was gehört zu den anderen? Wo fange ich an und wo hören die anderen auf? Heute an diesem virtuellen Lagerfeuer geht es um Feinfühligkeit und um Hochsensibilität. Und es geht darum, wie du lernen kannst, dich nicht länger von ihr bestimmen zu lassen, dich nicht in ihr zu verlieren und nicht ausgeliefert zu sein, sondern sie wirklich als das Geschenk nehmen zu können, dass sie ist. Mein Name ist Katrin Stahl und ich bin integrale Körpergestalt Coach. Ich arbeite sehr viel mit hochsensiblen und hochbegabten Menschen. Ähm, nicht ausschließlich, aber wie es das Leben so will, kommen diese Menschen sehr häufig zu mir in meinen Kreis, denn wir strahlen ja auch etwas aus und feinfühlige Menschen spüren das. Ich las vor kurzem einen großartigen Satz, der lautet: "Nur weil du die Energie im Raum spürst, heißt das nicht, dass du für sie die Verantwortung übernehmen musst." Und das war für mich wieder so ein Moment. Ähm und ich weiß das ja und manchmal vergesse ich es einfach. Vielleicht geht dir das auch so. Vielleicht bist du aber auch an einem Punkt, wo dir das noch gar nicht so bewusst ist, dass ähm woran es eigentlich liegt, wenn du in einen Raum kommst oder wenn du anderen Menschen gegenüber stehst und du auf einmal etwas spürst, was nicht zu dir zu gehören scheint. Und so ging mir das auch ganz lange und so geht es vielen Menschen, die zu mir ins Coaching kommen, die sich dann fragen, was stimmt nicht mit mir, warum bin ich jetzt hier in dieser fröhlichen Runde so angespannt? Ja. Vielleicht ist diese Runde gar nicht so fröhlich, sondern vielleicht ist in diesem Raum eine große Anspannung und du bist die oder derjenige, der sie spürt. Und weißt du, Feinfühligkeit ist nicht dasselbe wie Verantwortlichkeit. Denn nur weil du ahnst, was den anderen vor sich geht, heißt das nicht, dass du das lösen musst. Aber viele von uns und gerade feinfühlige, hochsensible Menschen haben das irgendwann mal vermischt. Wir haben vielleicht gelernt, ich muss das tragen, ich muss das ausgleichen, ich muss die Situation stabilisieren. Und das Tragische ist, viele merken, dass erst dieses Muster, das dahinter steckt, das so alt ist, das nämlich in den allermeisten Fällen aus unserer Kindheit kommt. Ja, viele merken es erst, wenn sie selbst nicht mehr können, wenn sie spüren, ich bin für alle da. Aber für mich selbst bin ich eigentlich gar nicht mehr da und womöglich habe ich auch das nie gelernt, wie es geht für mich selbst da zu sein und mir die Erlaubnis dafür zu geben. Ja, vielleicht erkennst du dich darin wieder und vielleicht merkst auch du mein System ist so erschöpft und mein Nervensystem ist am Anschlag, weil du ständig im Außen mitfühlst. Dann möchte ich dich so sehr von Herzen einladen, dir eine Begleitung zu schenken, die dich zu dir zurückführt und dir eine Begleitung bei einem Menschen zu schenken, der oder die weiß, wie sich das anfühlt und wie du da wirklich rauskommen kannst. Und bei mir findest du einen Raum für deine Grenzen, für dein Spüren und einen Raum nur für dich. Ich möchte dir von einer Klientin erzählen, die ich schon länger online begleite. Sie ist Mitte 40, sie ist selbstständig allein erziehend und feinfühlig bis in jede Zelle ihres Körpers. Eigentlich ist ihr Leben gut und eigentlich könnte sie glücklich sein. Und als sie zu mir kam, war sie einfach am Limit und sie kam mit dem Satz bzw. hat sie mir den schon in der Mail geschrieben und sie ist nicht die erste, die diesen Satz geschrieben hat. Ich spüre sofort, wie es allen geht und dann denke ich, ich muss das in Ordnung bringen. Und weißt du dieses, ich denke, ich muss das in Ordnung bringen. Sie war schon soweit, dass sie das überhaupt klar formulieren konnte, dass sie wusste, welcher Satz da in ihren ist. Die meisten von uns wissen das aber noch gar nicht. Und das gilt wirklich dahinzukommen, dass wir unsere inneren Sätze finden, dass wir uns ihnen zuwenden bzw. den Anteilen zuwenden, die diese Sätzel leben, die uns damit schützen wollen. Und so war das auch für diese Klientin immer wieder. und ich möchte dich heute mitnehmen in eine Szene, über die wir gesprochen haben. Sie berichtete von einem Zoom Meeting mit ihrer Chefin und zwei Kolleginnen und sie spürte sofort, einer der Kolleginnen geht es nicht gut, ohne dass sie irgendetwas gesagt hätte. Und was tut meine Klientin? Sie lächelt, sie lenkt ab, sie stellt Fragen und sie versucht diese Klientin, diese entschuldige diese ähm Kollegin aufzuheitern. Und wir sind in diese Szene reingegangen und ich fragte meine Klientin, hast du bevor du versucht hast, die Verantwortung für deine Kollegin zu übernehmen? Denn damit hatten wir schon gearbeitet. Hast du da geatmet? Ganz bewusst. Und sie sagte: "Nein, ich war nur noch im Außen." Und dann kam dieser Satz: "Eigentlich weiß ich es doch besser, aber in dem Moment konnte ich wieder nicht anders. Ich musste das irgendwie regeln" und wir haben uns ihrem Nervensystem zugewendet. Und ich habe sie daran erinnert, stopp sagen zu können. Was passiert da in dir, wenn du das hörst? Vielleicht denkst du, ach ja, die Klientin, die war ja jetzt schon einige Zeit in Begleitung. Ja, wir hatten schon 5 Stunden. Und wieso war die Begleitung nicht erfolgreich genug, dass deiner Klientin das nicht mehr passiert ist? Vielleicht stellst du mir innerlich diese Frage und dann möchte ich dir sagen, wir sind so oft so ungeduldig mit uns und wenn das alles mal Platz bekommt, dass es ein Lernprozess ist und dass die Erfahrung ein paar mal gelebt werden möchte, dann entsteht auch ein ganz großer Raum. in uns. Und vielleicht merkst du und vielleicht kennst du dieses Gefühl, dass du gar nicht mehr spürst, weil du mit deiner ganzen Aufmerksamkeit bei anderen bist. Genau. Und vielleicht kennst du dieses Muster schon und vielleicht gibt es dann eine Stimme in dir, die mit dir schimpft und die sagt: "Ja, hast du es denn immer noch nicht verstanden?" Nein, du musst das nicht verstehen, sondern dein Körper, der möchte sich sicher fühlen. Geh doch mal vielleicht zurück in so einen Moment, wo du die Verantwortung für einen anderen Menschen bzw. also für die Stimmung eines anderen Menschen gespürt hast, wenn es dir gerade gelingt, wenn da gerade etwas kommt und sonst tu es einfach später und achte mal auf deinen Atem und achte auf deinen Brustkorb und schau mal, hast du in dem Moment überhaupt gemerkt, dass du dich gerade verlässt? Und das sind so die kleinen Zeichen unseres Körpers, mit denen wir erstmal gehen können. Der Atem wird meistens flach und der Brustkorb wird vielleicht eng oder unsere Beine werden schwer oder unsere Hände fangen an zu kribbeln. Das ist etwas, was ich dir jetzt hier heute an diesem Lagerfeuer schenken möchte. Diese Selbstverantwortung für dich zu übernehmen und dich gut um dich zu kümmern ist nichts, was du mit dem Kopf machen kannst. Ja, den brauchst du auch und es ist wertvoll, wenn du es erkennst. Die Veränderung, aber die beginnt im Körper und die beginnt eben da, wo du anfängst diese feinen Signale deines Körpers zu erkennen und dann zu sagen, okay, ich bin jetzt hier und okay, ich spüre dich und was möchtest du mir sagen? Aha. Ah, ich habe mich wieder bei einem anderen Menschen verloren. Ich habe mich in der Stimmung des anderen Menschen verloren. Möchte ich das jetzt? Manchmal möchten wir es vielleicht, müssen wir aber nicht. Und ich hatte meine Klientin eingeladen, die Augen zu schließen. Das kannst du auch für dich tun und zu sagen, so, wenn du in diese Situation jetzt noch mal reingehst, versuch dir mal die Energien vorzustellen. Das geht übrigens hervorragend in der Arbeit mit Pferden, die ich ja hier in Portugal anbiete, aber es geht auch online, weil diese Energie umgibt uns. Diese Energie umgibt jeden Menschen und wenn wir lernen und wir feinfühligen Menschen, wir hochsensielen Menschen, wir können das, wenn wir uns ganz bewusst machen, wir spüren diese Energie anderer Menschen, dann kannst du auch spüren, wo hört mein Feld auf und wo beginnt das Feld des anderen? Was wäre, wenn du dir erlaubst, das wirklich zu spüren und auch die Schwere des anderen Menschen zu spüren, aber dich nicht hineinbegibst? Und dann geht es darum, dass du atmest immer und immer wieder ganz bewusst atmest und dir sagst und ich bleibe bei mir oder ich bin nicht verantwortlich für das was du fühlst. Und ich habe ja gerade gesagt, diese Glaubenssätze Verantwortung zu übernehmen, die sind meistens sehr alt. Und in den allermeisten Fällen haben wir irgendetwas in der Kindheit gelernt, dass uns jetzt der festen Überzeugung sein wird, bzw. ganz wichtig einen Anteil in uns der festen Überzeugung sein lässt, dass wir die Verantwortung tragen und dieser Anteil möchte wirklich gehört werden. Ich habe das gerade schon mal gesagt und ich sag's noch mal, weil das so wichtig ist. Wir kämpfen so viele innere Kämpfe und das lässt uns auch sehr erschöpft zurück. Meine Klientin hat sich dann erlaubt zu weinen. Das kam einfach so und ich bin nicht verantwortlich für das, was du fühlst. Da sagte sie: "Das durfte ich noch nie sagen. Und vielleicht bewegt dich dieser Satz gerade auch sehr, wenn du ihn hörst. Für mich war das Oh, wow. Okay. Ja. So viele Menschen durften das noch nie sagen, auch weil sie sich selbst noch nie erlaubt haben. Was? Und wenn wir uns diese Erlaubnis geben, da beginnt dann etwas, da beginnt ein inneres Sortieren und eine Klarheit und eine neue Ausrichtung kann daraus entstehen. Und vielleicht einfach ein erstes aufatmen. Feinfühligkeit bedeutet nicht, dass du immer verfügbar sein musst. Deine Feinfühligkeit ist eine Qualität, aber sie braucht wirklich wirklich Wurzeln. Wenn wir immer hier oben sind, dann kann uns unsere Feinfühligkeit wegtragen, aber die braucht einen klaren Körperraum, in dem du dich verankerst. Sie braucht diese Grenzen und wenn du die hast, wenn du auch weißt, Grenzen sind keine Trennung, sondern ein Liebesbeweis an dich selbst und auch an andere, weil sie dann wissen, wer du wirklich bist. Dazu habe ich eine andere Folge auch schon aufgenommen zu Grenzen als Geschenk. Dann kannst du deine Feinfühligkeit, deine Hochsensibilität wirklich als das Geschenk leben, dass sie ist, denn es ist ja ein Geschenk, andere so fein spüren zu können. Und ich glaube, mich macht diese Feinfühligkeit und ich sag das jetzt nicht, um mich irgendwie zu beweihäuchern, sondern um dir zu zeigen, sie ist wirklich etwas, was wir in die Welt tragen können, wenn wir gut verankert sind. Mich macht sie zu einer guten Begleiterin von Menschen, weil ich so gut spüren kann, was gerade da ist, was gerade im Raum ist, was gerade sich womöglich bewegt. Oh, und das ist so so schön und ich bin so dankbar dafür und ich wünsche dir, dass du das dankbar als Geschenk nehmen kannst und dass du immer weniger davon erschöpft bist. sondern dich wirklich von deiner Hochsensibilität tragen lassen kannst. Also, wenn du spürst, dass dein Körper wieder lernen möchte, wie sich innere Ruhe anfühlt und wenn du dich vielleicht nach einem Anlehnen in dir selbst sehnst und wenn du deine neu deine feinen Antennen neu ausrichten möchtest für dich, dann begleite ich dich so gerne. Ich freue mich, wenn du dich meldest und ich begleite dich online oder eben hier in Portugal in einem Retreat mit den Pferden in der weiten Stille des Allenjuat. Zeig deinem Leben, wie kostbar es ist. Danke für deine Zeit und wenn dir diese Folge etwas gegeben hat, dann freue ich mich sehr, wenn du ihr ein Like hinterlässt. Das hilft mir hier weiterzumachen und leite sie auch gerne an andere feinfühlige Menschen weiter. Alles Liebe deine Katrine.

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