Vom Funktionieren zum Fühlen: Wie Kinder (und Eltern) wieder lebendig werden
Liebe Leserin, als integrative Körpergestaltcoach und systemische Aufstellungsleiterin arbeite ich mit Kindern und Jugendlichen, und ich freue mich, dass du hier bist. In dieser Veranstaltung erfährst du, wie du deine Kinder und Jugendlichen begleiten kannst, um mehr Freude ins Leben zu holen.
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liebe Menschen am Lagerfeuer herzlich willkommen bei Glück über Zweifel das ist das Lagerfeuer der Heldinnen und Helden des Lebens und in der heutigen Folge geht es um ganz besondere Helden nämlich junge Menschen bei uns am Lagerfeuer sitzt Robert schmikale und Robert hat etwas ganz Wunderbares ins Leben gerufen das werde ich gleich erzählen und vorher möchte ich noch kurz sagen wer eigentlich ich bin falls du das erste mal bei mir sitzt ich bin Katrin Stahl ich bin integrale körpergestaltcoach Coach mit Pferden und systemischeer aufstellungsleiterin und da ich unter anderem auch mit Kindern und Jugendlichen ganz besonders bei den Pferden arbeite war es mir ein ganz großes Anliegen Robert einzuladen weil die Initiative die er da gestartet hat etwas so schönes ist es geht um eine Veranstaltung die er zusammen mit einem Kollegen an Schulen gibt und es geht darum Kindern und Jugendlichen beizubringen mir fällt jetzt gerade kein besseres Wort ein Robert du kannst dann gleich mich verbessern aber eben die Kinder und Jungendlichen mitzunehmen in die Welt der Freude und sie einzuführen darin was was denn Freude eigentlich ist und wie wir mehr Freude in unserem Leben leben können und ich freue mich sehr dass du hier bist Robert und genau und dann stelle ich dich noch vor Robert du bist systemischer Wegbegleiter und Coach und ja was werden die Menschen erfahren an diesem Lagerfeuer eben sie werden erfahren wie es dazu kam dass ihr dieses Programm ins Leben gerufen habt was Sie tun können für Ihre Kinder und Jugendlichen Menschen an ihrer Seite um mehr Freude ins Leben zu holen vielleicht auch in die Familie zu holen und was verstehen wir überhaupt unter Freude und warum ist Freude in unserem Leben so ein wichtiger Wegweiser um all das soll es gehen Robert danke dass du da bist hallo danke dass ich hier sein kann ja ich habe ja gerade schon gesagt es geht hier um die Helden und heldinen Reisen des Lebens und unsere Kinder und Jugendliche die starten ja gerade in in ihre Heldenreise und es ist manchmal so eine riesengroße Herausforderung und ich habe auch das Gefühl dass es immer schwieriger wird für die jungen Menschen sich zurechtzufinden in dem was Leben bedeutet und was unsere Gesellschaft Ihnen auch an ja mit auf den Weg gibt geben möchte und was was ist wahrhaftig was ist was ist wirklich wirklich wichtig und erzähl doch mal bitte Robert aus deinem Leben wie kamst du dahin Kinder und Jugendliche zu begleiten und wie kam es zu diesem Programm ich hole nicht zu weit aus aber ich fange doch da an dass ich ähm ursprünglich bin ich Lehrer ähm für Sport und Biologie habe dann direkt nach dem Referendariat eine freie Schule mit eröffnet als Schulleitung hier in Leipzig und habe dort für vier Jahre sozusagen dort diese Schule mit aufgebaut und habe dann einfach gemerkt wie gern ich ähm gerade diesen Aspekt die alles was neben dem Unterricht passiert ähm sozusagen einfach mit den Kindern begleite ähm und ja bin auch nebenbei in verschiedenen Jugendprojekten wo wir beispielsweise Jugendweihen begleiten aber in ein alternativeren Form und so kam eins zum anderen dass ich gemerkt habe okay ich möchte zum auf alle Fälle mehr in diesen Bereich der Persönlichkeitsentwicklung einsteigen hab dann die systemische Beratung für mich gefunden auch die Gewaltfreie Kommunikation und habe da in ganz viele Bereiche bin ich eingetaucht und genau und dann kam Jonas also mein Projektpartner eigentlich auf mich zu der mich online gefunden hat und hat gesagt du sag mal ich habe da Lust an Schulen was zu machen und ohne dass erst wusste war diese Idee in mir auch schon aufgekommen ähm dass ich ja dass ich dann ihnen so dass wir uns gefunden haben und dann gesagt haben ach los dann packen wir mal unsere Ideen zusammen und das war dann am Ende das was bei dein Glückstag rausgekommen ist ähm und womit wir jetzt starten mhm ja ich hab dich gerade in unserem kurzen Vorgespräch gefragt wie nennst du das denn was ihr da macht bevor ich dann mit meiner sehr blumigen Beschreibung um die Ecke kam und du hast es genannt präventive Bildungsveranstaltung für mentale Gesundheit m und Persönlichkeitsentwicklung genau genau danke schön ja m und ihr hattet ja jetzt schon Pilotprojekte an Schulen richtig genau ja erzähl doch mal ein bisschen ähm wie also du du sagt es ja ihr habt das zu zweit auf die Beine gestellt wie kam es zu den Inhalten die ihr da reingepackt habt genau also wir haben uns überlegt wenn wir fünf Minuten Zeit hätten in allen Jugendlichen in Deutschland ähm was mit auf den Weg geben zu können was wäre das und die Frage haben wir nicht nur uns gestellt sondern haben die auch Coaches Berater in Therapeutinnen in unserem Kreis gestellt und haben gesammelt was wir dort an Antworten bekommen ähm was ist diese Essenz die wir mitgeben wollen um Kindern und Jugendlichen eben wieder so eine Neugier auf sich selbst auf ihren Weg zu geben weil ich meine Glückstag das sind drei Stunden di 3al 45 Minuten die wir an der Schule sind am Stück und das ist natürlich eine sehr begrenzte Zeit und da so einen Samen zu setzen der der sie einfach neugierig macht dass da irgendwie noch mehr ist was sie betrifft was Beziehung betrifft ähm das ist die Idee gewesen und da ja da haben wir sozusagen uns das den Input geholt von Menschen die Menschen begleiten und da hatten wir spannende Antworten dabei mhm ja ja ich glaube wenn du mich fragen würdest ähm wäre Neugier ganz sicher ein Teil davon gewesen und ich erzähle hier am Lagerfeuer auch immer wieder darüber wie wichtig es ist dass wir neugierig bleiben und auf auf uns ähm auf das was uns ausmacht auf das was wir glauben zu sein und dann vielleicht doch nicht sind und dass wir jeden Tag neugierig gucken können wer bin ich denn heute und ähm und so eben auch für die anderen Menschen so wer ist denn der andere Mensch eigentlich und auch neugierig auf auf Regeln so gelten diese Regeln für mich ähm ja deswegen finde ich Neugier finde ich großartig mhm das klingt schön ja mhm ja und äh erzähl doch bitte mal was habt ihr jetzt in das Programm aufgenommen also wie ist es aufgebaut ähm also grundlegend starten wir vor dem Programm wenn wir an die Schule gehen mit einer kleinen Online Umfrage wo die Jugendlichen dann so ein bisschen in das Thema reinschnuppern geht so um Zufriedenheit um Glück um was sind so ihre Themen und mit den Ergebnissen dieser Umfrage gehen wir dann auch ganz am Anfang in die Veranstaltung und sagen ist ja anonym aber sagen so hey so und so viele sind von euch gerade voll zufrieden mit ihrem Leben so viele irgendwie nicht das ist gerade eine große Frage für viele damit starten wir und gehen im Prinzip auf eine kleine ja wir machen ein Storytelling in der ganzen Präsentation und gehen durch verschiedene so kleine Missionen also es wird so eine kleine raumfahrtsgeschichte und wir wollen es eben auch für ältere Schüler in auch einfach spieleris machen also das war unsere wichtige Sache es soll eine spielerise Veranstaltung sein genau und so gehen wir dort wirklich durch verschiedene Bereiche örenforschung wo wir erstmal schauen okay wie funktioniert eigentlich dieses Gehirn wie was haben wir für ein Fokus warum haben wir manchmal so eine negativitätsverzerrung und dann gehen wir weiter über diese Wahrnehmung zu dem großen Bereich Gefühle dass wir damit arbeiten auch viel inspiriert über den gefühlskompass von Vivian Ditmar und das Ganze mündet dann am Ende also die ersten 90 Minuten sind im Prinzip so interaktiver Vortrag mit verschiedenen Übungen Achtsamkeitsübungen und am Ende münden wir in eine große Gruppenübung mit allen zusammen das nennt sich big Circle haben wir jetzt nicht ganz neu erfunden aber so habe ich diese Übung noch nicht irgendwo gefunden es geht darum dass wir in ein großen Kreis stehen und sich dann immer es wird immer eine Aussage vorgelesen also so bisschen knackigere Aussage sind dann später vielleicht wer hatte in den letzten zwei Wochen Angst in die Schule zu gehen und dann haben dieip kurz Zeit es läuft eine kleine musiksequenz und dann können die in die Mitte gehen es gibt einen großen Applaus und dann geht Person wieder zurück also es geht um so ein sich neu sehen sich neu kennenlernen und eben auch zu sehen e ich bin damit gar nicht alleine und das starten wir mit ganz einfachen spielerischen auf Fragestellung und die können dann eben größer werden und da ist auch das schöne diese ganze Veranstaltung ist frei willig ist sozusagen auch so ich kann auch einfach stehen bleiben auch wenn ich die Frage vielleicht beantworten würde also da geht's nicht darum irgendjemand hier zu irgendwas zu drängen sondern einfach so ein neuen erlebnisrahmen zu schaffen im Kontext Schule und das ist ja das ist das was wir machen und eben das ist noch so die eine Sache die ich noch mit ranhängen möchte die große Herausforderung ist ja im Prinzip dass wir dort Schüler in sitzen haben die da nicht unbedingt freiwillig gesagt haben ich suchen wir heute ein persönlichkeitsseminar das ist ja der große Unterschied zur Erwachsenenbildung und wie holen wir die auch ab oder wie wie wie können wir denen dort eine schöne Zeit ermöglichen wo sie vielleicht und wenn Sie einen Satz am Ende mitnehmen der sie irgendwann in 5 Jahren oder in 10 oder in 40 Jahren wo sich dran erinnern und sagen al da das war irgendwie so ein erster Schritt in in diese in diese eigene Welt in dieses wer bin ich noch was ist alles noch möglich dieses weitmachen die veranst soll insgesamt weit machen auf emotionaler Ebene auf der Ebene der Beziehung der Vernetzung und auch der eigenen Möglichkeiten also auch Potenzialentfaltung steht da ganz groß ähm im Kurs ja das ist richtig schön ja ja und weit maachen das finde ich ganz toll ja ja ja ja ja ja klar und natürlich sitzen sie da weil die Schule also weil es eine Schulveranstaltung ist und das stelle ich mir wirklich schwierig vor da diese mentale Barriere zu durchbrechen und und sie dass sie euch da trotzdem reinlassen und kann mir gut vorstellen dass euch das gut gelingt ja ja und gleichzeitig kam mir gerade weil du sagtest das ist bei Erwachsenen ja anders kam mir gerade eine Situation ich arbeite ja auch mit Paaren im im Zirkel und wenn ich dann Frage und warum bist du hier antwortete ein Mann weil meine Frau das wollte also haben wir auch aber klar also ihr habt da ja eine ganz andere Voraussetzung ja weil da sitzt vielleicht mehr als die Hälfte eben und und ist jetzt da weil eben Schule ist so und das wollen wir auch so ein bisschen aufmachen im Sinne von auch wenn es so wäre jetzt lass uns mal den Schritt gehen dass du jetzt gut hier sein kannst und es vielleicht sogar selber willst so also wie wie können wir in diese in diese Selbstwirksamkeit kommen in dieses weg von dem jetzt irgendwas absit und da eben auch es soll halt am Ende auch wirklich ähm auch an ganz verschiedenen Stellen abholen weil auch so diese ganze Achtsamkeitspraxis das ist natürlich nichts was also ein Großteil kann vielleicht noch nicht eine Minute mit Augen geschlossen da sitzen und schon gar nicht wenn noch 80 Leute mit im Raum sind also das ist ja auch eine Spannweite die wir da vor uns sitzen haben ähm und was ist überhaupt Persönlichkeitsentwicklung also oder dieses was ist Coaching und Beratung hat das was mit Therapie zu tun ist mit mir was falsch also das sind ja alles so Begriffe wenn man da einmal sich so als Erwachsener mit Ausbildung hineineearbeitet hat dann ist es alles so selbstverständlich aber als Kind jugendlich ist es so die einen wissen davon schon was und für die anderen ist das so völlig unklar was das jetzt bringt und was das soll und ja ja und ich kann mir auch vorstellen wie ist das denn wenn die Eltern das lesen wenn die dann so ein Elternbrief bekommen und da steht dann ähm ihr Kind nimmt an einer Veranstaltung zu Persönlichkeitsentwicklung Teil wie groß ist denn die Begeisterung auf Elternseite da findet ihr ja bestimmt auch Widerstände oder ja aber damit sind wir bisher nicht konfrontiert worden also dadurch haben wir haben einfach noch nicht so viele Veranstaltung gemacht und das ist dann tatsächlich was wo wir ja aktuell auch Schulen jetzt am Anfang haben die sagen hey wir machen das und das passt irgendwie in unser Konzept und Ziel ist ja dass wir auch an Schulen kommen wo wo das vielleicht noch neuer ist oder ähm genau aber deswegen was jetzt Eltern davon halten dazu kann ich jetzt gar nicht ähm direkt was sagen es gab bisher noch keine keine Rückmeldung dieser Form ja ja ähm du meintest vorhin ihr macht ja dann vorher bevor die Veranstaltung stattfindet noch ein ähm anonymes eine anonyme Umfrage und hat es dann gesagt ähm eine Frage ist auch wie glücklich bist du im Moment und ähm dann sprachst du von Zahlen so viele von euch sind im Moment gerade glücklich so viele unglücklich so ungefähr war das ne ja mhm und gut ihr hattet jetzt noch nicht so viele Veranstaltungen aber kannst du da dazu ein bisschen was sagen wie der Prozentsatz da ist oder an den Schulen war wo du warst ja ähm also wir hatten das jetzt schon so dass ähm so um die 60% sagen sie sind so ganz zufrieden bis sehr zufrieden also die schon so in diesem Bereich sind ja es ist irgendwie alles gut und wir hatten so ein Drittel oder also dann 40% ähm die wo es auch mal wirklich sehr wenige Prozentpunkte waren also dann auch mal von 1 bis 10 so bei 2 3 4 ähm genau ja aber ansonsten also wir waren auch an einer Schule da wurde sozusagen hier in Leipzig ist ein die haben das schulfachpersönlichkeitsentwicklung das heißt das war auch echt toll da haben wir mit en Klassen gearbeitet und die hatten da natürlich einen schon viel Input und das war auch sehr spannend mit denen ja oh das kann ich mir vorstellen ja super ja du hast gerade von ein ganz wichtig es Wort verwendet und das ist Selbstwirksamkeit und da kam mir sofort das Wort von Gerald Hüther dass er so häufig verwendet nämlich objektifizierung dass wir und besonders unsere Kinder im Schulsystem ständig objektifiziert werden wie siehst du das und du hast ja vorhin erzählt dass du eine Schule gegründet hast hat das vielleicht was damit zu tun m also für mich war der große Punkt also ja auch nach dem Referendariat dass ich gemerkt habe ähm dass mir dass ich selbst das Gefühl hatte ich war ich sage jetzt mal verpläere zu viel Zeit mit Dingen die in zwei Jahren ich sowieso den Kindern noch mal beibringe wenn Sie dann ihren Abschluss machen und dann können wir doch auch am Anfang schönere Dinge machen und holen das dann später und das war so ein Punkt wo ich was so ein erster Antrieb wo ich s ich muss an irgendeine Alternative Schulform wo wir jetzt ja auch die Erfahrung gemacht haben in der neunten zehnten Klasse wenn jemand bei mir noch nie bei Bio war dann holen wir in der neun und Z klasse das auf und dann machen die tolle sehr gute Abschlüsse so also das das war für mich glaube ich so ein großer Schritt dass ich selbst davon so frustriert war wo ich dachte boah wir verbringen so viel Zeit miteinander ja und das war glaube ich dann auch so ein Schritt in was wollen wir denn was was macht uns denn Spaß wann habt ihr denn Lust auf die Dinge die wir tun also wenn wir jetzt sagen ja wir beschäftigen uns mal mit dem menschlichen Körper ab wann macht's denn Spaß in welchem Modus so also da haben wir ganz viel rumprobiert und das ist auch so ein bisschen dieser also wo wir eben überlegt haben jetzt auch bei dein Glück AG wie wo holen wir die Kinder und Jugendlichen ab dass sie es gleich spüren und dass sie irgendwie gleich verstehen was wir meinen und da sind wir halt wirklich auf diesen Kernpunkt der Freude gekommen weil also leichter also du kannst ja jemand Fragen hey worauf hast du Lust woran hast du Freude was wollen wir machen und da kann dir eigentlich ja jedes Kind sofort was sagen und über diesen Weg dann eben es weitzumachen das ist sozusagen die Idee die wir dann auch in den Glückstag geholt haben und Freude von verschiedenen Sichten Blickpunkten zu beleuchten und beispielsweise dort arbeiten wir auch so mit einer Methode der freudeliste wo wir wirklich mal sammeln was macht dir Freude wo kriegt man dich nicht weg wenn du damit angefangen hast ja wo wo vergisst du die Zeit und da dann einzutauchen über den über diesen Weg weil eigentlich kann ein jeder sagen was worauf er Lust hat so und da sich wieder das mehr zu erlauben auch zu gucken okay wo wird's uns denn gerade nicht so wirklich erlaubt also leider ist es eben ja auch in Schule doch noch sehr verbreit der Fall dass es doch eher schwierig ist dass man nicht sagt hey ja da da kann ich voll dem nachgehen worauf ich Lust habe und so ähm ja also so ein bisschen dieser Weg in dieses also wie Freude einen doch dann abholen kann ja und sehr schnell konkret werden lässt ja ja genau genau und du hast vorhin auch gesagt so Freude spüren und wo im Körper spür ich das und und sich dann damit zu verbinden das ist ja so eine unfassbare Kraft und so wie du gerade meint es ne so wo kriegst wo kriegt man dich nicht weg und wobei vergisst du die Zeit und das ist dann so der leidstern durchs Leben erstmal auf der Heldenreise das ist total schön ja und die Pferde spiegeln das auch so großartig wenn wenn es darum geht ich habe ein paar Mal Seminare veranstaltet für junge Menschen die gerade ihr Abi gemacht haben und nicht wussten wo soll es denn jetzt hingehen in welche Richtung und dann kamen sie mit einem oder ja manche dachten eben sie wüssten wo es hingeht aber irgendwie irgendwie halt nicht sonst wären sie ja nicht gekommen und dann kam sie mit einer Vorstellung eines Studienfaches so als Beispiel und mit diesem Studienfach im Kopf oder im Körper sind sie dann los und haben die Pferde versucht zu führen nun ist es aber bei den Pferden so dass die sich mit dem verbinden was in uns authentisch ist und nicht in dem was wir uns im Kopf erzählen oder was wir nach draußen als Geschichten erzählen und dann kamen so häufig so berührende Momente dass dass eben das was wirklich vol ist wo ganz wo anders im Körper lebt und auch zu einer ganz anderen Geschichte gehört nämlich zu der die wirklich zu diesem jungen Menschen gehörte und nicht zu der zu dessen Eltern oder zur Gesellschaft und was ist denn richtig und muss ich denn überhaupt studieren oder möchte ich vielleicht was ganz anderes machen und ja und das ist schön das ist so und das ist so wichtig dass wir den Menschen sowas mitgeben können das wird so sehr gebraucht siehst du das auch so dass wir dass dass viele so diesen Leitstern verloren [Musik] haben Jain also ich versuch gerade mit den Jugendlichen also für michmer ein so ein großer Punkt die davon wegzubringen oder nicht wegzuingen bring sie dazu einzuladen ähm auf die Frage wie geht's dir nicht mit es geht mir gut zu antworten sondern so an also an dieser kleinen Stelle schon mal zu gucken was ist denn da wirklich und ich glaube das ist so ein bisschen dieses die können mir dann meistens genauer erklären was ist aber der einfache und auch manchmal so ja auch gesellschaftliche gegebene gegebene Antwort ist ja ja es geht mir gut so und deswegen ich habe also ich bin da auch ein bisschen geprägt durch meine freie Schule wo ich das Gefühl habe da wird den Kindern ja schon auch noch mal mehr geholfen wirklich zu finden was Sie wollen ja ähm und deswegen war ich ja auch dort und dann war ist es an der Stelle eben auch das schöne dann zu sehen dass die ähm wenn Sie sich entschieden haben z.B den Abschluss zu machen weil an der Schule ist das sozusagen also die können zum Unterricht gehen aber Sie können auch was anderes machen selbständig arbeiten so und alle die ich bisher kennengelernt habe und die an der Schule Abschlüsse gemacht haben sind also und das sind 95% m haben dann selbständig diese Entscheidung getroffen zu sagen auch wenn das wenn Physik nicht mein Lieblingsfach ist finde ich in mir jetzt einem Motivation weil ich will ja am Ende den Abschluss haben oder ich möchte gerne diesen Beruf machen und da brauche ich das und diese Entscheidung aber selbst zu treffen hat so ein riesen Unterschied gemacht wie die im Unterricht saßen also wie die selber dann da sich damit beschäftigt haben und ähm das war eben so ein Moment wo die gemerkt haben sie entscheiden selbst sie sind in ihrer eigenen Wirksamkeit angekommen weil weil eben überhaupt diese Entscheidung da war also weil weil sie überhaupt diese Möglichkeit hatten das selbst zu entscheiden und ähm das muss eben auch erstmal gelernt sein ja total ja genau total und auch so diese Erkenntniss wir haben ja gesagt so Freude ist die Triebfeder und auf dem Weg zu dem hin was uns die größte Freude verspricht oder wo wir die größte Freude empfinden macht eben nicht alles auch wirklich Freude so wie du gerade sagtest Physik muss vielleicht sein damit ich dahinome wo mich die Freude ruft ja ja mhm ja und das ist ja auch für uns Erwachsene eine wichtige Erkenntnis so ich wenn es heißt ich folge der Freude dann heißt das nicht dass ich nur noch das mache was mir Freude bereitet sondern dass ich die immer im Auge habe und immer mich von ihr ziehen lasse und trotzdem unbequeme Sachen noch machen kann ja mm ja ja schön ähm was ist Dir noch wichtig in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen und jetzt speziell auch mit Hinblick auf den Glückstag ich hatte jetzt gleich so im Kopf also so dieses dass wir uns alle äh gegenseitig ernst nehmen und wirklich authentisch und auf Augenhöhe eben uns begegnen und das nicht so ein der einer erzählt da was weil er es verstanden hat wird sondern eher zu sagen du ich habe da mich mit paar Sachen beschäftigt und ich möchte euch das vorstellen und was sagt ihr denn dazu also wirklich so eine Offenheit und nicht so ein so ist es und so funktioniert das das meinte ich auch so ein bisschen mit diesem es soll eben weitmachen und den Kindern einfach Möglichkeiten geben sich mit sich zu beschäftigen Gefühle wahrzunehmen Stille zu erleben zu gucken was macht mir Freude und genau also da wirklich so ein so ein ehrliches und wirklich wertschätzendes Miteinander das ist mir glaube ich generell immer wichtig wenn ich mit Kindern und Jugendlichen arbeite ähm und der Glückstag soll einfach Freude machen also das ist glaube ich auch so das wo ich mit Jonas mit dem Projektpartner wo wir uns einfach drauf geeinigt haben es soll uns und den Kids Spaß machen ähm und wenn wir das schaffen dann haben wir haben wir es gut gemacht und ja es wäre doof wenn der Glückstag kein Spaß machen würde und und es soll und das vielleicht noch so der nächste kleine Punkt ist soll eben auch wirklich es soll ganz einfach sein also wirklich ganz einfach mit sich in Kontakt kommen mit anderen in Kontakt sein und wir geben dann auch am Ende nach der Veranstaltung kriegen alle teilnehmenden Zugang zu unserer sozusagen online Toolbox wo sie dann alles noch mal sich raussuchen können und sagen die eine Übung die wäre vielleicht cool für mein Alltag weil wir wir wollen den wirklich das soll eben was auch für den für ihren Alltag sein und auch für den Unterricht also wir wollen dann auch das das schöne wäre dann alle Kinder kennen das schon weil sie haben es beim Glückstag schon mal ausprobiert und die Lehrerinnen haben dann keine die müssen dann nicht noch zusätzlich Zeit aufwenden weil sie es alles noch mal erklären müssen Sonn die können sagen und das was wir da gemacht haben das machen wir jetzt auch im Unterricht und das sind kleine gefühlscheckins das sind kleine Stimmungsbarometer solche Dinge die die kurz Einchecken miteinander und nicht bloß äh stupide durcharbeiten äh weil ja und da wollen wir Möglichkeiten geben wie kann ich mit 30 Leuten innerhalb von einer Minute abchecken wie es allen geht mm sowas ähm weil ich glaube das was ich vorhin schon gesagt habe für für mich ist so ein allererster Schritt die die Jugendlichen auch noch mal darin zu befähgen zu benennen wie es ihn geht so und das wirklich zu wissen ah ja wie geht's mir jetzt wirklich und was gibt's da überhaupt für Worte dafür wie es einem unterschiedlich gehen kann das klingt immer so einfach aber ich habefü da da ist der allererste ganz wichtige Schritt das ernst zu nehmen ja und dann hoffentlich ein Umfeld zu haben inem man das auch aussprecht kann bzw indem man dann auch ernst genommen wird in dem was man was man schenkt es ist ja wirklich ein riesen Geschenk dann auch an den anderen das zu sagen so wie geht's mir denn wirklich ja und das Schöne ist bei dem Glückstag wir wir wollen wir machen ja das Jahrgangs also dass wir immer eine ganze jahrgangsstufe gleichzeitig das Event machen das heißt bestenfalls haben dann alle m neunten Klassen gleichzeitig diesen Input und haben sich ja auch währenddessen sind sie sich begegnet das heißt es soll eben nicht dazu führen dass eine Klasse von so einer riesigen Schule das dann gemacht hat und dann verpletcher das schneller wieder sondern da wirklich so auch da diese Vernetzung auf dieser jahrgangsebene ähm mit zu ermöglichen und es dadurch bestenfalls leichter zu machen mm schön ja das ist schön und sucht ihr noch ähm Schulen die das erstmal ausprobieren wollen also Pilotschulen oder los total also da sind wir gerade ganz m ganz offen und wollen ja perspektiv natürlich so viele wie möglich erreichen wir sind auch gerade noch dabei mit den Krankenkassen zu schauen ob das eine eine Förderung geben kann für diese Form gerade Stressbewältigung und ähnliches sind da ganz hoch mit angeschrieben bei den Kassen und ja also wir suchen und wie gesagt auf unserere Seite kann man sich erstmal ein Überblick verschaffen dein minus Glückstag glücksm x pack ich hier hast du ja dann alles verlinkt genau und da kann man uns einfach schreiben oder anrufen ja schön Jonas ähm wenn du in einem Satz äh zusammenpacken könntest ein ein Tipp an dich als Jugendlicher ähm welcher wäre das ja ich hat jetzt gleich so dieses trau Dich dem nachzugeben was du fühlst und nicht dieses ja wahrscheinlich darf ich das nicht oder das ist nicht cool oder was auch immer also da schon wenn ich da eher auf mich gehört hätte und mir das erlaubt hätte das wä es gewesen schön ja okay und und jetzt machst du es ja und und auch da jedes jedes Jahr ein bisschen weiter vielleicht auch mal ein bisschen weniger und dann wieder bisschen mehr es ist ja ein stetiges ein stetiger Wandel ja darf ich jetzt zurück Fragen ähm was wäre es für dich gewesen für mich wäre es gewesen vertraue deinem Traum also wirklich dem Lebenstraum und für mich waren es immer die Pferde die waren immer an meiner Seite und zwischendurch habe ich sie vergessen und äh weil das Leben halt so war wie es war ich habe dann Kinder bekommen ich habe studiert da hatte ich keine dachte ich keine Zeit zu haben für jaer me galoppiert und jetzt sind sie so ein wichtiger ja Bestandteil ist also sie sind einfach ein Teil meines Lebens meiner Arbeit sie sie begleiten mich und wenn ich wenn ich ihrer Weisheit vorher schon vertraut hätte und meiner tiefen Verbindung zu ihnen dann hätte ich das was ich jetzt mache wahrscheinlich schon viel früher gemacht ja und auf der anderen Seite auch zu wissen der ja das möchte ich meiner jugendlichen auch sagen so wenn du Umwege gehst dann ist auch das im Nachhinein im Rückblick für etwas gut also du lernst immer ja das kann ich auch so unterschreiben ja ja oh Jonas ich danke dir für dieses schöne Gespräch und jetzt hast Du hier voll mein Projektpartner reingeholt du hast pa mal Jonas gesagt aber ich Entschuldigung Robert meine Güte das aber das schön weiß du da auch gleich das ich gut das gibt's nicht echt also Jonas schön dass du auch da warst lieber Robert ich danke dir für dieses schöne Gespräch und ich wünsche euch ganz viel Erfolg für euer Projekt und ich ja es ist so so wertvoll und genau ich werde alles darunter verlinken damit Euch alle finden können die unser präch gehört haben und vielen Dank Robert vielen lieben Dank es war sehr schön bei dir am Feuer vielen Dank alles liebe
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