Yoga geht auch an der Supermarktkasse weiter.
Liebe Du, dieses Video handelt von der Integration von Yoga ins tägliche Leben einer Yogalehrerin und Yogatherapeutin, die uns erzählt, wie sie sich auf diesem Weg befindet und was es bedeutet, Yoga als Heldenreise zu beschreiten. Herzlich willkommen am Lagerfeuer der Heldin und des Lebens, ich bin Katrin Stahl.
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liebe Menschen am Lagerfeuer herzlich willkommen das ist das Lagerfeuer der heldinin und Helden des Lebens und wir beschreiten ja ständig irgendwelche Heldinnen und heldenreisen und heute sitzt eine Frau bei uns dial die eine ganz besondere ganz besonders schöne Helden heldeninreise hinter sich hat und diese heldinenreise immer noch beschreitet darüber wern wir gleich sprechen und es geht um das Leben mit Yoga und dial ist Yogalehrerin und yogatherapeutin und sie wird uns am Lagerfeuer erzählen wie sie diesen Weg für sich gefunden hat und was bedeutet es eigentlich Yoga im täglichen Leben zu leben und zu integrieren und diesen Weg auch immer wieder aufs Neue zu beschreiten weil das ja auch gar nicht immer so einfach ist oder ne ganz bestimmt genau ja herzlich willkommen ich freue mich so sehr dass du da bist vielleicht noch ein paar Worte zu mir für die Menschen die hier neu sind am Lagerfeuer ich bin Katrin Stahl und ich mache auch Yoga das habe ich hier so noch nie erzählt seit ungef 10 Jahren hat Yoga einen ganz großen wichtigen Platz in meinem Leben und ähm ja und ich bin ganzheitliche Coach und integriere den Körper auch sehr viel in meine Arbeit als körpergestaltcoach und ich arbeite ja auch mit der Hilfe der Unterstützung der Liebe der Pferde und da geht es ja auch immer um den um den Körper und um unsere echten Emotionen um ja um das bei uns ankommen und das alles hat ja auch ganz viel mit Yoga zu tun Liebe dial so schön dass du da bist herzlich willkommen danke für die Einladung Liebe K ja wir können ja kurz erzählen wie wir uns überhaupt begegnet sind eine meiner besten Freundinnen macht eine Ausbildung zur Yogalehrerin bei dir richtig ich telefonierte mit ihr und sie hat mir von Dir so begeistert erzählt und dann sagte ich Andrea kannst du mir die vorstellen kannst du mir den Kontakt herstellen ich möchte sie so gerne ans Lagerfeuer einladen dann hast Du sofort ja gesagt ja ich freue mich total hier zu sein schön danke und ich war auf deiner Website und ich habe auch gerade zu dir schon gesagt ich mag dein Foto so sehr und du hast mir erzählt dass das gar nicht in einem im Rahmen einer Fotosession entstanden ist sondern Du kannst es ja mal eben sagen fand ich ganz schön ja wir waren im Urlaub und ich habe einfach praktiziert und mein Mann hat einfach Fotos gemacht aber schon die ganze Zeit nicht von mir sondern von der Landschaft der Umgebung und dann hat er eben den Hunden also alles was da eben so war und dann hat er eben auch ein Foto von mir gemacht und äh das ist dann dabei rausgekommen und das fand ich eben auch sehr sehr schön weil ich sonst nicht mehr so viele Fotos von mir veröffentliche ähm und ich weiß aber dass es ganz vielen ganz wichtig ist ein Gesicht dazu zu haben äh zu einem Angebot und äh das ist dann so ein kom Miss gewesen zu dem ich mich durchringen konnte dass das so ja nicht so unecht irgendwie mhm sondern dass es wirklich ein Foto von mir ist mhm einem Aspekt von mir natürlich ja und ich finde aus dem Foto spricht das wofür dial dein spiritueller Name steht ja das finde ich auch das ist meine größte Aufgabe dial bedeutet die die Freundlichkeit im Herzen trägt m eigentlich ist das ursprünglich aus dem Sanskrit kommt ein Männername mhm und bedeutet so etwas wie ähm ja edler wohlerzogener Mann ja ein Gentleman sozusagen das heißt ja auch nichts anderes als sanfter Mann ja oder freundlicher Mann Gentleman ja und das finde ich auch total schön dass ich einen traditionellen Männernamen bekommen habe es wird heute nicht mehr ganz so traditionell gehandhabt weil das eben auch diesen Aspekt von mir abbildet weil ich auch nicht so die absolut mega typische Frau bin obwohl ich mich total als Frau identifiziere ja aber ich oft in meinem Leben Begegnung hatte wo man diesen Aspekt von mir als sehr negativ wahrgenommen hat und ich den aber immer sehr sehr schön fand eigentlich ja dass ich eben auch so ein bisschen ich kann auch richtig Gas geben okay okay ich wollte dich gerade fragen was meinst du mit diesem Aspekt also du du meinst also ebeno bestimmte Qualitäten die oft Männern zugeordnet werden eben ich kann sehr gut führen ich komme ja auch aus aus der Unternehmer also aus dem Unternehmer sein und ja komme eben auch in einer männerdinier oder geprägten Umgebung sehr sehr gut zurecht ähm und kann das dann auch also ich kann mich behaupten und für mich einstehen und all diese Dinge glaube ich das kann ich sehr gut und äh das wird ja dann oft als sehr unweiblich gesehen ja wenn man wenn man das gut kann ja okay okay ja lass uns noch mal zu dem Namen zurückgehen wie kam der denn zu dir m das ist eigentlich äh gar nicht so eine ähm wie soll ich sagen gar nicht so eine mythische Geschichte die dazu gibt Ich kann gar keine tolle Geschichte zu erzählen sondern ich habe im im im Laufe meiner eigenen Fortbildungen ähm irgendwann Menschen aus dem Kundalini Yoga kennengelernt und fand diese Form des Yoga sehr ansprechend auch hat mir sehr gut gefallen ist eine sehr westliche äh Form des Yoga ähm die nicht auf eine lange Tradition zurückblickt von Yogi Bajan damals nach Amerika gebracht und was heißt gebracht er hat's erfunden was total okay ist und aber mir hat das sehr gefallen mit dem mit dem Gesang also einfach viel Musik und viele Mantras werden genutzt und so hat mir einfach sehr gut gefallen an diesem Punkt in meinem Leben und da gibt es eine Vereinigung die heißt die 3h also hey ich glaube war mal happy und Yogi Ban ist ja sehr in die Kritik geraten über wie in jeder anderen lineage auch sexuellen Missbrauchs und Missbrauchs auf auf Seelenebene auf auf auf geistesebene nicht nur auf Körperebene und die 3 ist eben diese Vereinigung des Kundalini Yoga in Amerika die sind auch ordentlich durchgerüttelt worden und man konnte aber früher ich glaube man kann das auch immer noch einfach beantragen ganz unspektakulär einen Antrag auf einen spirituellen Namen Stellen ach was ja tatsächlich dazu muss man eben seine sein Geburtsdatum und seinen Geburtsort und die Geburtszeit das wird dann eben astrologisch sozusagen abgeglichen die Astrologie spielt in Indien eine riesenrolle ich habe da nur mal den kleinen C rein reingepunkt das das ist wahnsinnig komplex und nicht mein Thema aber toll dass es da ist und so kam dieser Name zu mir ich habe den per Post bekommen ganz unaufgeregt ich habe den allerdings damals war ich in Schweden äh für se Wochen und er hat den dort bekommen und ich weiß n dass ich die Post eben morgens aufgemacht habe man hat mir die nachgeschickt ja nach Schweden meine liebe Schwester und es war für mich war es ein total wichtiger Moment mm ja also weil ich wusste ja nicht was da drin steht und als ich es dann eben gelesen habe welchen Namen ich bekommen habe und was eben auch gleichzeitig die größte Herausforderung für mich ist ähm hat mich das unfassbar berührt und es war ein bisschen so wie ein ein neugeboren werden ja klingt immer so ja bisschen aber aber ja es war so also emotional war es auf jeden Fall und also ich bin in Tränen ausgebrochen ich habe erstmal nur geweint eine halbe Stunde und das war was ganz wichtiges und Großes für mich ähm ja so ist es passiert ja ganz schön ja und das das wusste ich z.B nicht das habe ich jetzt erst auf deiner Website gelesen so dass eben die der spirituelle Name auch bedeutet dass das die größte Herausforderung ist die wir im Leben haben also tatsächlich eine Eigenschaft die wir mitbringen und eine die auch unsere größte Herausforderung ist richtig also so unser im Leben gen genau genau das ist tatsächlich so manche Dinge kommen mit großer Selbstverständlichkeit also ich habe ja diesen dieser Name besteht ja aus zwei Teilen dial Kirti Kirti heißt die mit ihrer heiligen Arbeit Ruh und Ehre in der Welt erlangt nicht so mein Problem ja ja das pas zu dem was duagt das ist sowas das ist bei mir einfach angelegt das spüre ich in mir dass ich das gut kann ähm und die Freundlichkeit im Herzen immer zu bewahren und und und sie dort zu kultivieren das ist wiederum mein Übungsfeld ja daran kann und darf ich arbeiten ja ja ja lass uns mal ein paar Schritte wahrscheinlich ein paar viele Schritte zurückgehen was war dein Leben vor Yoga i ähm mein Leben vor Yoga also tatsächlich ist ist es so dass das für mich klingt auch wieder ein bisschen affig für mich ist das so als würden wir über jemand anderen sprechen das ist so weit weg heute und das ist so in einer unbewustheit gelebt und verbracht worden dieses Leben dass ja dass das also sich sicher mich auch geprägt hat keine Frage natürlich aber es ist schon sehr sehr weit weg für mich heute mein Leben vorher war ich habe zunächst nach der Schule habe ich als Schauspielerin gearbeitet ich habe 20 Jahre lang als Schauspielerin und Regisseurin gearbeitet ähm mit allem was dazu gehört äh mit mit mit vielen Reisen ähm Tourneen wo man also jede jede Nacht woanders schläft jeden Abend woanders spielt den ganzen Tag irgendwo im tneebus sitzt und irgendwo hinfährt man weiß auch gar nicht wohin oder es ist auch dann nicht mehr interessant ist nicht mehr wichtig gefangen in so einer endlosen Repetition ja irgendwie täglich grüß das Murmeltier ähm auch mit mit mit sehr vielen sehr starken Persönlichkeiten sehr schwierigen Persönlichkeiten die auch ganz viel Trauma in sich tragen ganz viel Kummer mit sich bringen auch sehr destruktiv Leben und in den Begegnungen auch sehr destruktiv sind ähm ja das habe ich 20 Jahre gemacht ich habe mich dann irgendwann nebenher schon selbständig gemacht im Tourismus und ähm bin dann da immer mehr hin abgebogen sozusagen also immer mehr immer immer weniger im Bereich Schauspiel gemacht weil es einfach auch natürlich finanziell nicht so attraktiv ist keine Frage und immer in so einer Unsicherheit ne finanziell ja und bin dann immer mehr im Tourismus gelandet und m habe dann da drei Firmen am Ende geführt davon habe ich zwei gegründet eine habe ich übernommen und habe auch da eigentlich relativ viel auf und niedererlebt also wirklich bis zur drohenden Insolvenz ähm damals noch mit Jus Charlie ich weiß nicht ob du dich erinnerst die Terroranschläge als solche Dinge machen unglaublich viel dann mit mit lokalem Tourismus ähm also da gab's auch echt da war echt eine Menge geboten und ich habe mit 35 äh da habe ich alles noch so gleichzeitig gemacht war auch verheiratet mit einem Amerikaner damals äh habe ich ein Schlaganfall gehabt und [Musik] ähm das war krass also ich war sehr dick damals also 35 kg schwerer als als heute ich habe sehr viel geraucht sehr viel Kaffee getrunken mich sehr ungesund ernährt sehr unregelmäßig ernährt ich war in meiner Ehe sehr unglücklich mein Gott das ist alles ein einziges Klischee ja meine liebe Katrin wie das aber eben so ist so ist es eben nun mal auch ähm und äh es war dann relativ schnell klar dass ich gesundheitlich Dinge ändern müssen weil ich sonst vielleicht einfach auch nicht so alt werde also die der Schlag mit dem Hammer auf dem Kopf ja also die Mediziner waren sich da recht einig drüber dass ich nicht so alt werde und haben ja aber auch natürlich überhaupt gar nichts an die Hand geben können also also außer natürlich jetzt so allgemeinf wir hören Sie mal auf mit Rauchen oder ja oder hören Sie auch mal auf so viel zu essen oder sowas immer total hilfreich äh und meistens sagen sie noch nicht mal mehr das weil die Leute machen es ja eh nicht das heißt sie sagen ihn dann halt na ja also sie kommen dann halt dann und dann wieder und in dem Rhythmus wieder und dann irgendwann sterben sie halt ne ähm und damit wollte ich mich nicht so abfinden mit diesem möchte da mal ganz kurz reingehen weil ich das äh ganz interessant finde ähm so diese die diese Einstellung auch die dahinter steckt äh wenn wir den Menschen nicht mal mehr sagen was sie machen könnten weil sie machen es ja eh nicht und auch äh es hat ja nicht jeder Mensch die Stärke in so einer Situation zu sagen okay ihr könnt mich könnt mir nicht helfen ähm ich guck nach alternativen Wegen was kann denn noch möglich sein das ist schon finde ich ganz besonders auch das sagen zu können und ähm in so einer Situation wo wo du so krank bist ähm den Glauben an die Ärzte zu verlieren womöglich weil viele von uns haben den ja und dann zu sagen nee äh für mich gibt es einen anderen Weg das weiß ich und ich ich fange jetzt an zu schauen so und das ist das was du gemacht hast ja ja mm so bin ich beim Ayurveda gelandet ja über die Ernährung ne also rein über die Ernährung bin ich da gelandet und gibt's ein wunderbares Buch dass ich immer wieder empfehle von einer amerikanischen Neurologin wie neugeboren durch modernes Ayurveda mhm kann ich wirklich jedem nur dringend ans Herz legen das einmal gelesen zu haben weil es einfach unfassbar fundiert ist unfassbar gut auch über eine Studienlage abgedeckt und eben auch den letzten ich bin ein sehr skeptischer Mensch ja also ich brauche immer harte Fakten auch bin schon auch so jemand ja ist mir schon auch wichtig ähm und das hat mich total überzeugt da war ich wirklich okay dann habe ich das ausprobiert habe ist auch so eine kleine Kur beschrieben die man zu Hause gut machen kann mache ich heute noch zweimal im Jahr ähm hat mich total überzeugt dann steht da na ja machen Sie doch mal eine PCH K Kur das dann so eine größere richtige Kur habe ich auch gemacht auch nicht nur eine bis heute sondern auch etliche aber das war dann noch mal anderer Kaffee da habe ich gemerkt ja holla die waldfe hoi was habe ich mir nur angetan ähm und bis man dann mal so einigermaßen durchgereinigt ist das ist ja nicht nur auf auf Körperebene sondern so wie es dann eben heißt auch im Sanskrit ist eben Gifte aller Art ja also nicht nur körpereigene Toxine die eben sich abgelagert haben sondern eben auch seelisches Arm und äh da musst Du einiges raus du ja ich habe gekotzt was was das Zeug hält in so vielerlei Hinsicht und dann war der nächste logische Schritt ist einfach vom ayurveda ist der Yoga denn der Yoga und der Ayurveda sind wie die zwei Flügel eines Vogels mm und da bin ich bin ich nicht so der Typ muss ich ehrlicherweise zugestehen bin ich so der Typ der in den Yogakurs geht also irgendwie so einmal die Woche oder so irgendwo hingeht in Yogakurs und ich habe mir das dann gut überlegt was kannst Du denn machen wie kannst du denn den Yoga in dein Leben bringen und dann habe ich mich direkt bei einer Yoga Lehrerausbildung angemeldet ich habe kein vorher gemacht sondern habe mich direkt bei der Ausbildung angemeldet und jetzt bin ich ja nicht von von jetzt auf gleich irgendwie 35 kg weniger geworden sondern ich war da schon auch wirklich stabil ja also körperlich ähm raumgreifend stabil dabei und ich werde das nie vergessen es gab diesen Orientierungstag für diese Yogalehrerausbildung und in diesem Raum waren also Gefühls oder so nur 20-jährigeült auch nur junge Frauen die eben alle irgendwie Pferdeschwanz trugen und und irgendwie ähm eben ganz schmal waren und unfassbar beweglich und sportlich und ähm dann sagte der Yogalehrer der trug Jeans an diesem Tag der sagte wir machen heute Jeans Yoga und wollte damit eigentlich verdeutlichen dass es also nicht besonders anspruchsvoll wird körperlich ja klar und ähm also für mich war es glaub ich sehr ans und es ist eben auch so gewesen dass ich dann da irgendwie ich weiß noch das war vierfüßler stand gestreckte Katze und ich bin einfach umgefallen und das natürlich auch nicht leise sondern mit einem lauten Rums und natürlich hat sich jede zu mir umgedreht um zu gucken wer denn da so laut gerumst hat und ich habe mich in Grund und ach du li m dachte nein nein nein wie schrecklich und ja aber um jetzt bei den Pferden zu bleiben man muss ja immer wieder in den Sattel ne auch wenn man runtergefallen ist ich hab Gott se eine ganz gute Resilienz mitgekriegt so ich habe das dann durchgezogen okay okay gab es in dem Moment so in dir einen Anflug von das war's ich gebe auf nicht wirklich auf ist nie wirklich eine Option also nicht für mich es g ich habe mich schon also es war natürlich echt ich habe gemerkt einfach ich habe mich du hast ja dieses Bild von dir wir alle haben ja immer wieder unser dieses Bild von von uns selbst und das ist ja nicht besonders realistisch meistens inungen ja und auch wenn wir in Spiegel gucken und all diese Dinge haben schaffen wir das nicht das als Korrektiv zu das ist nicht möglich das ist uns gar nicht möglich sondern wir können uns eigentlich nur ähm im Ansatz erkennen über das du also über die Begegnung mit anderen und indem ich mich dann für diese Begegnung mit diesen ich habe es ja am Anfang etwas desektierlich gesagt Pferdeschwanz tragenden schmalen 20-jährigen geöffnet habe und und und erlebt habe dass das ganz wunderbare junge Frauen sind die ähm mit ganz anderen Herausforderungen wieder zu kämpfen haben als ich und so weiter und so fort und wir da in eine begegnungekommen sind war das überhaupt nicht mehr so das Thema also ich konnte das Bild dass ich von mir hatte dadurch auch wieder ein Stück weit verändern und ich konnte tatsächlich recht früh und da bin ich sehr sehr dankbar für recht früh diesem Grundsatz der sankia Philosophie des Yoga Folgen du bist nicht der Körper mm mhm mich über diese diese dieses sich immer definieren darüber wie ich aussehe was ich anhabe wie ich wirke und so deswegen auch mit dem Foto im übrigen ja das ist ich bin das nicht das ist mhm ja ja deswegen das wollte ich stimmt gut dass du es noch mal ansprichst das wollte ich Dich vorhin schon gefragt haben warum veröffentlichst du keine Fotos mehr von dir ja ja auch Instagram oder so diese Yogis auf Instagram die da alle die sich da zeigen in ihren in ihrer Schönheit natürlich selbstverständlich ist das hat das auch ein ästhetischen Aspekt was will ich überhaupt nicht leugnen oder das irgendwie weg wegreden oder so gar nicht aber es ist nicht wichtig ja am Ende ist es nicht wichtig ähm wir alle wissen dass dass dieses Zeitfenster ja auch recht klein ist ja dieser körperlichen Unversehrtheit mhm mhm äh wo ein Körper irgendwelchen idealen entspricht die uns schlussendlich wiederum durch seewohnheiten ähm vermittelt werden und das Schönheit ododer so immer im Auge des Betracht das liegt und dass wir uns schon alle wahrscheinlich also zumindest alle Frauen denke ich schon mal gefragt haben ja wie kann denn mein Mann oder der Mann der mich liebt das alles mitlieben ja was uns oft so ja schwer fällt ja und da was mir eigentlich gar nicht so genau wen ich so genau hingucken wollen unserem Körper weil wir sagen Mensch wä das doch nur anders ja ja und es ist nicht so wichtig und deswegen ist es auch total okay so wie es ist m jetzt möchte ich jetzt mal kurz ans Lagerfeuer geben dieses wie wichtig ist das wie unser Körper aussieht wie wichtig ist wie wir aussehen und wie sehr definieren wir uns darüber ja dass wir da mal kurz reingehen und ich denke das also viele Menschen die jetzt hier mit uns am Lagerfeuer sitzen gehen diesen Weg wahrscheinlich schon und für manche oder auch für viele ist es vielleicht auch ganz neu so dieser Gedanke du bist nicht dein Körper ja und und dass wir das mal so in uns reinnehmen was könnte sich ändern in unserem Leben wenn wir diesen Gedanken leben würden wenn wir das wirklich wiederum verkörpern also so wir wir haben unseren Körper aber wir sind nicht unser Körper und unser Körper ist schon wichtig so weil erährt durch dieses Leben ist und deswegen ja auch so wie kümmern wir uns um unseren Körper und wie sehr sind wir präsent in unserem Körper und gleichzeitig geht's nicht darum wie er aussieht überhaupt nicht es ist toll wenn er gesund ist es ist toll wenn er wenn er gut funktionstüchtig ist ja das ist wunderbar aber der Körper ist der Körper und selbst wenn er das nicht ist also selbst wenn er Einschränkungen hat dieser Körper den du hast dann ist es trotzdem der Körper in der Yogaphilosophie den du für dieses Leben brauchst mhm mhm das wird einfach so angenommen dass das so ist das ist das Vehikel sozusagen mit dem du unterwegs bist in diesem Leben ja mit all mit all seinen Herausforderungen die er dir so bietet und wenn er morgens nicht weh tut können wir uns schon mal alle freuen das ist schon der Beginn eines en Tags ja und das auch mal so in Dankbarkeit anzuerkennen so ich arbeite ja ganz viel eben auch mit Dankbarkeit weil also für mich ist das wirklich die Grundlage eines gelungenen Lebens auch dass wir wirklich spüren es gibt so viel wofür wir dankbar sein können und manche Frauen sagen dann ja aber ich habe jetzt gerade nichts wofür ich dankbar sein kann und dann frage ich wie bist du denn heute morgen auf gestanden und genau du hast diesen Körper und wie wär es denn wenn du dafür dankbar bist dass du deine Füße auf den Körper nein die Füße auf den Boden stellen konntest und dass du losgehen konntest und dass dein Körper dich durchs Leben trägt das ja das reicht ja schon völlig ausreichend ja ja gut es darf auch noch ein paar andere Sachen geben aber dass wir so also so diese Aussage es gibt nicht wofür ich dankbar sein kann die ist schon ganz schön traurig ne wenn wir uns mal angucken was es so gibt in unserem wir brauchen am Ende ganz wenig mm mhm ja für ein gutes Leben brauchen wir ganz wenig ja guck mal jetzt sind wir im jetzt sind wir mitten im Thema das Leben mit Yoga oder was bedeutet es ein Leben basierend auf der Weisheit des Yoga zu führen ist es das wie du es ausdrucken ausdrücken würdest ähm ich glaube der Yoga hat eine ganz besondere Qualität der Yoga es gibt so dieses diesen diesen schönen Satz der Yoga nimmt die Farben seiner Umgebung an mhm heißt äh der Yoga schleicht sich irgendwo in dein Leben ja irgendwann sneakt er mal so an dich ran wie auch immer ähm im Fitnessstudio als Kurs der da angeboten wird was auch immer eine Freundin erziählt dir irgendwas blablabla irgendwie landest du beim Yoga und du verlierst ihn auch vielleicht wieder aus den Augen aber meistens kommst du irgendwann wieder zurück und am Anfang ist der Yoga natürlich sehr körperorientiert mhm ganz klar und das ist völlig normal und irgendwann ist da was und du willst mehr wissen irgendwann kommt so ein irgendwann du merkst da ist mehr und irgendwie willst Du mehr wissen und dann fängst du an Fragen zu stellen fängst vielleicht an ähm dich mit anderen Menschen zu auszutauschen darüber oder auch vielleicht Bücher zu lesen und äh dann merkst du dass es eigentlich gar nicht so um den Körper geht sondern um den Geist und jetzt hat er dich so richtig am wickeln spätestens dann hat er dich und dann irgendwann wird der Yoga dein Leben dann geht es nicht darum wie kann ich den Yoga in mein Leben integrieren und wie oft kann ich Yoga machen und und wie oft habe ich irgendwie meine sadana also meine meine Übungspraxis mache ich das jeden Tag oder wie ist das sondern plötzlich ist dein Leben der Yoga mhm und das geht nicht darum dass man äh logischerweise geht nicht darum dass man den ganzen Tag in Lulu Lemmen yogaklamotten rumläuft oder ähm irgendwie äh sich alle 5 Minuten irgendwie hinsetzt und oben sagt oder was weiß ich nicht was was da für K Vorstellung vielleicht draußen so rumgeistern son es bedeutet einfach ein ein Leben zu führen das ähm sich schlussendlich auf die jammas und niamas gründet also auf diese Regeln im Umgang mit der Welt und die Regeln im Umgang mit sich selbst mhm das würde man jetzt als ein yogahilosophie informiertes Leben bezeichnen denke ich ähm ich studiere ja Yogaphilosophie ich habe mich ja noch mal diesem späten Punkt meines Lebens noch mal für ein Studium entschlossen oder zu einem Studium entschlossen und äh ja ich denke das kommt dann irgendwann einfach es es dringt immer tiefer in dein Leben ein und durchdringt dein Leben in allen Bereichen das heißt du machst dir einfach immer mehr Gedanken was z.B das Prinzip von Ahimsa nehmen wir mal Ahimsa als Beispiel das ein super Beispiel himsa ist die Gewalt a heißt nicht nein also die nicht Gewalt die Gewaltlosigkeit Ahimsa als Grundlage eines Lebens das ist schon mal ein ganz schöner Klöpper ne wenn du das mal wenn das mal zu Ende denkst ist das ein Klöpper ja und es gibt ja noch neu andere Klöpper ja also das hört ja damit nicht aufm Ahimsa heißt so viel Ahimsa heißt dann vielleicht für dich erstmal dass du beginnst vegetarisch zu leben mmicht im nächsten Schritt vegan zu leben mm dann machst du dir vielleicht Gedanken über deine Kleidung ähm ob da in irgendeiner Form [Musik] Menschen oder Tiere Leid erfahren haben um diese Kleidung zu produzieren so machst du dir plötzlich Gedanken über dein gesamtes Konsumverhalten über alles was du so nutzt du machst dir Gedanken darüber was Du wo einkaufst ähm du machst dir vielleicht dann auch Gedanken darüber ob du das wirklich alles brauchst oder ob vielleicht ein bisschen weniger auch gut ist und was mit deiner Kosmetik ist und dies und jenes und das und du kommst von höchchen auf Stöckchen und schon bist du voll drin ja ja was mir auch dabei einfiel ist so auch keine Gewalt gegen uns selbst auszuüben und was da wieder alles drinne steckt da ist ja auch wieder so wie gehen wir mit unserem Körper um wie gehen wir mit unseren Gedanken um mit unserer Seele ja WoW und auch Yoga also wie praktizieren wir die Asana Praxis ne also was ist in der arer Praxis inwiefern tun wir uns Gewalt an wenn versuchen uns in irgendeine yogahaltung hineinzudrücken ja obwoh sie nicht da ist für uns sie ist für uns an diesem Punkt vielleicht einfach nicht zugänglich was total okay ist ja ja ja genau genau wie unterrichten wir Yoga ja wie viel wie viel Gewalt tun wir unseren Schülern und Schülerinnen an ähm es ist ein endlos weites Feld jedes Mal mit jedem mit jedem äh mit jedem Jammer und nieammer öffnen sich wieder neue Felder an denen du denken üben arbeiten und immer wieder scheitern darfst weil das gehört dazu genau ja danke dass du das auch ansprichst Yoga ist nicht nur Askese es heißt immer Yoga und Boga Yoga ist natürlich die Disziplin natürlich auch ein Stück weit die Askese der Verzicht das ist keine Frage das Gehör gehört auch zum Leben mhm aber Boga gehört genauso dazu Boga ist erstmal erst ganz wertfrei die Erfahrung äh im Sanskrit ich weiß dass es also in den meisten Texten wird Boger tatsächlich konnotiert mit weltliche Genüsse ja die ist natürlich eigentlich eher mal abzulehnen gilt aber erstmal ist Boger die Erfahrung und das gehört dazu dass wir auch mal Fünfe gerade sein lassen alles andere ist Dogma ja und Dogma ist [Gelächter] scheiße also weil Dogma hat noch nie zu irgendwelchen guten Dingen geführt ja also noch nie ach zibat ist oder was auch immer es führt nie zu einem guten Ende ja weil wir haben nun mal diese Menschennatur und der Yoga verlangt schlussendlich ja ganz ganz ganz am Ende oder immer mehr von uns diese diese menschnatur dieses instinkthafte zu überwinden aber wir sind deswegen trotzdem Menschen ja und wir dürfen auch Menschen sein und wir sind Menschen die einer also der Yoga und seine Philosophie hat uns heute sehr viel zu sagen aber wir können Dinge auch adaptieren das der Yoga hat sich immer verändert und der Yoga verändert sich mit uns mit den Generationen von praktizierenden alles andere ist Quatsch und wenn wir immer so tun als würden wir ein Yoga praktizieren der irgendwie vor sagen ganz viele vor 5000 Jahren schon so völliger Blödsinn das ist einfach wissenschaftlich nicht haltbar und wirklich Kuder Unsinn das stimmt nicht wir prtizieren einen sehr sehr westlich orientierten Yoga einen tantrischen Yoga einen der Welt zugewandten Yoga und das ist rich und super so m ja ja ich mache gerade auf Instagram und auch hier habe ich auch eine Folge dazu aufgenommen eine Serie darüber was es mit unserem Körper anrichtet wenn wir ständig unsere lustvollen Impulse unterdrücken das ist ja jetzt so ein bisschen äh weil du sagtest so es geht auch darum die weltlichen ähm Gelüste äh nicht mehr zu leben richtig ähm und und ich sag ja mhm und ich sage so ähm natürlich geht's nicht darum jedes Mal wenn wir einen Impuls haben dem zu folgen äh sondern dass wir uns aber wieder erlauben unsere Impulse zu spüren und dass wir aufhören sie so militant zu unterdrücken und diese diese Lustfeindlichkeit die viele auch in ihrer Kindheit erfahren haben dass wir die aufbrechen dürfen und wieder Mensch sein dürfen so das ist so mein Weg gerade weil dieses wenn wir jedes Mal wenn wir einen Impuls unterdrücken wenn wir das immer immer wieder tun wenn wir in der impulsunterdrückung leben dann wird unser Körper eng weil das jedes mal so eine Spannung auslöst ja und genau und so da so ein Mittelweg zu finden das finde ich ganz wichtig Maß und Mitte ja das ist denke ich das entscheidende und das ging also wenn du dir die alten Texte anschaust geht es tatsächlich nicht um die Unterdrückung mhm ähm es wird nicht so formuliert es wird nicht so dargestellt ist sicherlich so passiert keine Frage ja also gelebt wurde sicherlich auch Unterdrückung sondern es geht um ein immer mehr sich sich loslösen mhm von diesen dopaminspitzen von dieser von diesen Erfahrung die diesen kurzen Kick bringen ne ähm und immer mehr hin zu einer nachhaltigeren Zufriedenheit einem nachhaltigeren zufriedenheitserleben über die Meditation das ist das worauf die Texte abzielen aber natürlich wurde im Rahmen der mortifizierenden Askese die stattgefunden hat in ihren extremsten Formen also wurde natürlich wurden Impulse unterdrückt und das war ein sehr gewaltvolles ein sehr gewaltvoller Umgang mit sich selbst aber wenn wir wieder auf Ahimsa zurückkommen natürlich ja keine Frage bitte nichts wegdrücken ja ja und wenn es nur ist also sagte ich ja ne so es geht ja nicht darum wirklich jedem Impuls zu folgen äh sondern eben was du sagst so dass wir uns dann in der Meditation hinsetzen und diesen Impuls vielleicht spüren und dann schauen so tiefer gehen und schauen was will der mir jetzt sagen genau ja genau warum warum brauche ich das jetzt an also ne was ist da eigentlich ja ja und auch auch geht ja nicht nur um Impulse sondern auch um Emotionen so wenn die Wut kommt dass ich mich also natürlich kann ich mich hinstellen und jemanden anbrüllen wäre jetzt aber nicht der gewaltfreie weg sondern der gewaltfreie weg und wäre ja dass ich mich hinsetze mit mir und schaue so diese Wut dass ich die wirklich spüre und der Folge in mir so woher kenne ich die vielleicht wann ist die vielleicht entstanden weil in den seltensten Fällen entsteht sie ja in dem Moment wo sie getriggert wird ist das auch das was du siehst gleichzeitig ist es schon auch also ja ich weiß was du meinst aber gleichzeitig ist es auch ein bisschen wieder ähm nicht nur ich bin nicht der Körper du ich bin aber auch nicht der Gedanke und ich bin auch nicht das Gefühl mhm ähm weil das vergeht der Körper vergeht mhm Gedanken Vergehen was du heute denkst denkst du nicht unbedingt morgen ja was du jetzt fühlst fühlst du später nicht mehr also das ist die Endlichkeit die Begrenztheit des Gefühls ja und wenn ich jetzt sehr sehr wütend bin dann kann ich mich natürlich mit dieser Wut identifizieren mhm ja ich bin so wütend und dann wird sie natürlich auch mein Handeln beeinflussen wenn ich aber es schaffe diese Distanz herzustellen zwischen diesem Gefühl das ich jetzt zeigt ohne es wegzudrücken ja da ist jetzt Wut das bin ich aber nicht ich bin nicht die Wut das ist ein Gefühl das gerade in mir ist dass ich gerade fühle dann kann ich über diese Distanz natürlich auch vielleicht noch ein bisschen besser schauen was hat denn das jetzt ausgelöst also Ladung ist ja wahrscheinlich bei mir wie immer höchstwahrscheinlich hat mir gar nicht irgendjemand irgendwas angetan ja meistens ist das nicht der Fall ja das ist das was ich meine so zu schauen woher kenne ich das weil das also dieses Muster das da angesprochen wird ja häufig in der Kindheit angelegt wurde und deswegen wir rolen ja alles sehr gerne ne also ja das ist ja eine ganz große Qualität die wir haben wir können super Dinge wiederholen ja ja und m ich überlege gerade also da ist die Wut da ist die Traurigkeit da sind diese ganzen em tionen die wieder vergehen die durch ja die die ist schon also ich finde schon es gilt schon sie zu spüren und wie du sagst ganz ganz wichtig sich nicht damit zu identifizieren m auf der anderen Seite ganz kurz Katrin das mich kurz einhaken was ich auch total wichtig finde ist m ich habe mal in Indien Yoga gemacht und der Lehrer war sehr irritiert über dieses ähm dieses Thema Depression dass also alle so depressiv sind und konnte das gar nicht fassen also wie wie kann man denn wie können den alle Nase lang kann da irgendwie jeder jeder zweite depressiv sein und Depressionen haben das war für ihn ganz unerklärlich der sagte wenn die alle morgens 12 Sonnengrüße machen würden wären die nicht depressiv okay und warum nehme ich mal mit und äh ich habe das erstmal so ein bisschen ich habe auch erstmal drüber gelacht ne also weil es klingt erstmal so verrückt und als ich dann mich glaube ich tiefer damit beschäftigt habe habe ich gemerkt wir haben natürlich auch wir leben in einer Zeit in der wir den Dingen sehr viel Raum geben ne also weil wir auch können machen uns nichts vor ja wir haben Luxus für uns gesorgt also wir haben irgendwie ein warmen Schlafplatz wir haben einen Supermarkt um die Ecke in in dem wir einkaufen gehen können und und essen und so weiter es ist für uns für unsere Grundbedürfnisse ist gesorgt das heißt wir haben natürlich Zeit zu netflixen wir haben Zeit alle möglichen Gefühlsregungen auch Raum zu geben und auch Krankheiten Raum zu geben ja also keine Ahnung wenn man sich jetzt irgendwie heute mal irgendwo schwer gehoben hat oder so und sich den Rücken verzieht dann ist das heute it's a thing ja oh ja ja also ich glaube im Schwarzwald des des 19 Jahrhunderts war das nicht so ein Ding sondern die hatten alle einfach ein Leistenbruch die Männer weil sie zu regelmäßig zu schwer gehoben haben und x Bandscheibenvorfälle und haben trotzdem ganz normal weiter ne also weil sie hatten nicht den Raum jetzt kann dieser Raum was sehr gutes und sehr heilsames sein einerseits es kann aber auch sehr toxisch sein auf der ander Seite weil wenn ich dann hi Mini das ist mein Hund wenn man sich nur noch mit mit sich und seinen Krankheiten und seinen empfundenen gefühlten Schwierigkeiten und Problemen beschäftigt und da sich so hineinpaliert ja dann möchte man doch wirklich sagen dann ist es vielleicht nicht so gut ne dann ist es einfach nicht so hilfreich ähm und dieses Tappas also diese Praxis diese Yogapraxis die eben Hitze erzeugt Tappas heißt nichts anderes als als Hitze in dieser Hitze sollen ja all diese Dinge verbrannt werden ja das heißt eben nicht verstoffwechselte Emotionen Traumata ähm alles was da so im Körper auch irgendwie an an steifheiten und unbeweglichkeiten gerade ist das soll alles gelöst und verbrannt werden und äh der Sonnengruß ist eben nun mal traditionell eine eine übrigens eine Praxis die aus dem aus dem Militär kommt aus dem militärischen Kontext ähm gar nicht hier ja ähm das ist ein Ganzkörpertraining dass die dass die Menschen einfach fit und heiß macht ja und äh da war ebeno die ist dann glaube ich einfach die Intention dieses Lehrers gewesen zu sagen wer das regelmäßig praktiziert hat nicht hat gar nicht mehr den das Bedürfnis dem so nachzugehen so nachzuhängen ja ja ähm ich erinnere jetzt einfach nur mal an die Leiden des jungen werter ja also wenn das eben auch gerade so ein bisschen schick ist sage ich jetzt mal ähm eben zu leiden an etwas ja dann werden das wahrscheinlich mehr Menschen tun ja das heißt nicht dass es die Depression als Krankheitsbild nicht gibt bitte verstehe mich nicht falsch selbstverständlich gibt es die und ist absolut ernst zu nehmen und furchtbar wenn es jemand hat das ist wirklich grauslich und unbedingt behandelbar also zu behandeln professionell zu behandeln gar keine Frage aber so diese depressive Verstimmung von der ich gerade eher spreche ja ja und Leben ist leiden surprise also das ist sofür genau danke dafür weil ich es auch immer wieder erlebe dass die Frauen zu mir ins Coaching kommen und dann sagen sie nach zwei Sitzungen K ich habe es doch jetzt alles verstanden und trotzdem klappt es noch nicht und dann sage ich auch na ja es ist normal wir können nicht 247 freudig und glücklich durch die Gegend springen das ist nicht der Plan und W ja auch schrecklich ir genau ja ja und ja auch danke dafür dass du das noch reingebracht hast mit den depressiven Verstimmungen das ist ja gerade keine Ahnung wenn man das als Hashtag auf Instagram eingeben würde wie viele Treffer das hätte das ist ja gerade wirklich ein ganz ganz großes Thema und wenn wir uns ständig nur um uns drehen natürlich können wir dann ganz viel finden was wir noch bearbeiten können so und natürlich gibt es vielleicht noch dieses eine kleine Trauma das wir noch nicht angeguckt haben aber darum geht's eben auch nicht es geht dann darum dass es irgendwann auch mal gut ist und dass wir uns ausrichten so auf das was was jetzt ist und so dass wir immer wieder wahrnehmen so wo bin ich jetzt gerade und wie wie geht es also woö ich denn hin nicht nicht ständig diese Konzentration auf das was nicht stimmt sondern auch auf das was da ist und was gut ist finde ich gut dass du das noch mal so formulierst ich denke ganz klar beim Yoga geht es nicht darum dich selbst zu optimieren mm ja es geht nicht um dieses optimier diesen optimierungsgedanken sondern es geht um Konfrontation mit dir selbst keine Frage aber eben auch Konfrontation mit anderen und der Welt deshib wir leben nicht in einer Zeit wo der Yoga als als Mittel des Rückzugs praktiziert werden sollte du sollst dich nicht von der Welt zurückziehen und dich wie gesagt du sagst eben nur noch mit dir selbst beschäftigen und in deinem eigenen Saft Kochen ja bis nichts mehr übrig ist sondern du sollst in die Welt gehen und diese Welt zu einem besseren Ort machen das ist deine Aufgabe ja super das ist deine Aufgabe es ist nicht deine Aufgabe nur zu Hause zu sitzen und dich mit dir selbst zu beschäftigen auch mal schön keine Frage ja also jede Meditation ist ja eine Konfrontation mit dir selbst bist selbstverständlich herzlich eingeladen und auch dazu gehalten jeden Tag in die Meditationspraxis zu gehen aber ähm der Anspruch ist über diese Konfrontation mit dir selbst in der Lage zu sein in die Konfrontation mit der Welt zu gelangen mhm ja hier zu dienen dienlich zu sein sollst keine Belastung für die Welt sein im Idealfall ja s du sollst der Welt dienlich sein wenn du die Stärke hast das zu sein wenn du wirklich krank bist dann brauchst du ja Menschen die so in ihrer Kraft sind dass sie dir wiederum helfen können ja also das ist die Idee aber wir können nicht alle also das wäre ja merkwürdig wenn alle zeitgleich sozusagen nicht mehr in ihrer Kraft sind mm ja und das ist so ein bisschen so ein so ein Trend den den man einfach irgendwie also den ich zumindest in meinen Stunden beobachten kann wo auf Nachfrage eigentlich immer alle sagen dass es ihnen so geht und dass sie immer irgendwie alle müde sind und dass sie immer ne aber das liegt einfach an den fehlenden Strategien mit dieser Welt in ihrer Komplexität umzugehen ja ja aber Grund ich kein Problem ja ja wir wir sprechen jetzt seit fast einer Stunde und ich möchte wenn du Lust hast möchte ich dich gerne noch mal einladen weil das so ein schönes Gespräch war und noch mal mit dir neue Aspekte des yogalebens Leuchten gerne ähm und äh ich würde vorschlagen hier machen wir ein Punkt sonst guckt sich das keiner mehr an wenn das so lang ist und ich langweilig ähm und ich ich möchte diesen einen Satz von dir noch mal aufgreifen wie hast du es formuliert trag Dich also oder oder vielleicht umschreibe ich so mit mit meinen Worten dieses trage Dich mit mit dem was du zu geben hast in die Welt unbedingt verströme dich Vollgas super Vollgas genau voll Gas sehr schön ja das braucht die Welt ja ja ja also liebe Menschen am Lagerfeuer wir brauchen euch die Welt braucht euch jeden einzelnen von euch und von uns und danke dass ihr alle zugehört habt dass ihr euch die Zeit genommen habt und alle Informationen zu dial werde ich hier drunter verlinken und ja ich danke Dir sehr sehr sehr für dieses wunderschöne Gespräch und ich freue mich aufs nächste Mal sehr schön vielen Dank liebe tschüss tschüss tschüss
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